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rauschen  

rau|schen <sw. V.> [mhd. rūschen, riuschen, wohl lautm.; 4: wohl Nebenf. von veraltet gleichbed. reischen]:

1.ein gleichmäßiges, anhaltendes dumpfes Geräusch hören lassen (wie das Laub von Bäumen, wenn es sich im Wind stark bewegt) <hat>: das Meer, der Wald, der Bach rauscht; der Wind rauscht in den Zweigen; die Seide ihres Kleides rauschte; rauschender (starker) Beifall; rauschende (prunkvolle) Feste; <subst.:> das Rauschen der Brandung; im Radio war nur ein Rauschen zu hören.


2.ist: sich irgendwohin bewegen u. dabei ein Rauschen (1) verursachen <ist>: das Boot rauscht durch das Wasser; das Wasser rauscht (fließt mit lautem Geräusch) in die Wanne.


3.ist: sich rasch, mit auffälligem Gehabe o. Ä. irgendwohin begeben <ist>: erhobenen Hauptes rauschte sie aus dem Saal.


4.(Jägerspr.) (vom Schwarzwild) brünstig sein <hat>.
rauschen  

rau|schen (auch Jägerspr. brünstig sein [vom Schwarzwild]); du rauschst
rauschen  

blasen, brausen, fegen, pfeifen, sausen, stürmen, toben, tosen, wehen.
[rauschen]
[Rauschens, rausche, rauschst, rauscht, rauschte, rauschtest, rauschten, rauschtet, rauschest, rauschet, rausch, gerauscht, rauschend]
rauschen  

rau|schen <sw. V.> [mhd. rūschen, riuschen, wohl lautm.; 4: wohl Nebenf. von veraltet gleichbed. reischen]:

1.ein gleichmäßiges, anhaltendes dumpfes Geräusch hören lassen (wie das Laub von Bäumen, wenn es sich im Wind stark bewegt) <hat>: das Meer, der Wald, der Bach rauscht; der Wind rauscht in den Zweigen; die Seide ihres Kleides rauschte; rauschender (starker) Beifall; rauschende (prunkvolle) Feste; <subst.:> das Rauschen der Brandung; im Radio war nur ein Rauschen zu hören.


2.ist: sich irgendwohin bewegen u. dabei ein Rauschen (1) verursachen <ist>: das Boot rauscht durch das Wasser; das Wasser rauscht (fließt mit lautem Geräusch) in die Wanne.


3.ist: sich rasch, mit auffälligem Gehabe o. Ä. irgendwohin begeben <ist>: erhobenen Hauptes rauschte sie aus dem Saal.


4.(Jägerspr.) (vom Schwarzwild) brünstig sein <hat>.
rauschen  

[sw. V.] [mhd. ruschen, riuschen, wohl lautm.; 4: wohl Nebenf. von veraltet gleichbed. reischen]: 1. ein gleichmäßiges, anhaltendes dumpfes Geräusch hören lassen (wie das Laub von Bäumen, wenn es sich im Wind stark bewegt) [hat]: das Meer, der Wald, der Bach rauscht; der Wind rauscht in den Zweigen; die Seide ihres Kleides rauschte; Ü rauschender (starker) Beifall; rauschende (prunkvolle) Feste; [subst.:] das Rauschen der Brandung; im Radio war nur ein Rauschen zu hören. 2. sich irgendwohin bewegen u. dabei ein Rauschen (1) verursachen [ist]: das Boot rauscht durch das Wasser; das Wasser rauscht (fließt mit lautem Geräusch) in die Wanne. 3. sich rasch, mit auffälligem Gehabe o.Ä. irgendwohin begeben [ist]: erhobenen Hauptes rauschte sie aus dem Saal. 4. (Jägerspr.) (vom Schwarzwild) brünstig sein [hat].
rauschen  

n.
<V.i.; hat>
1 ein Geräusch wie von stark im Wind bewegten Blättern od. von stark fließendem Wasser von sich geben; stark hörbar fließen
2 ;der Bach, Fluss rauscht; Bäume, Blätter ~ (im Wind); Brandung rauscht
3 sie rauschte (beleidigt) aus dem Zimmer <fig.; umg.> sie ging rasch, auffällig hinaus; es rauscht mir im Ohr; der Wind rauscht in den Bäumen; das Wasser rauscht in die Wanne
4 ;~der Bach, Wasserfall; ~der Beifall; es war ein ~des Fest <fig.; umg.> ein F., auf dem es fröhlich zuging; [<mhd. ruschen, riuschen; lautmalend]
['rau·schen1]
[rauschens, rausche, rauschst, rauscht, rauschen, rauschte, rauschtest, rauschten, rauschtet, rauschest, rauschet, rausch, gerauscht, rauschend]

n.
<V.i.; hat; Jägerspr.> brünstig sein (vom Schwarzwild, auch vom Hausschwein) [<frühnhd. reischen <reihen „sich begatten“]
['rau·schen2]
[rauschens, rausche, rauschst, rauscht, rauschen, rauschte, rauschtest, rauschten, rauschtet, rauschest, rauschet, rausch, gerauscht, rauschend]