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regen  

Re|gen, der; -s, - <Pl. selten> [mhd. regen, ahd. regan, H. u.]:

1.Niederschlag, der in Form von Wassertropfen zur Erde fällt: ein starker, heftiger, wolkenbruchartiger, dünner, anhaltender R.; der tropische R.; der R. fällt, beginnt, hört auf, lässt nach, rauscht, rieselt, strömt, rinnt über das Dach, klatscht/trommelt/schlägt gegen die Scheiben, prasselt aufs Pflaster; es wird R. geben; durch den R. laufen; bei strömendem R.; es/der Himmel sieht nach R. aus; wir wurden vom R. überrascht; auf R. folgt Sonnenschein (auf schlechte Zeiten folgen immer wieder auch gute);

*ein warmer R. (ugs.; sehr erwünschte, oft unerwartet erfolgende Geldzuwendung); aus dem/vom R. in die Traufe kommen (ugs.; aus einer unangenehmen, schwierigen Lage in eine noch schlimmere geraten); jmdn. im R. [stehen] lassen/in den R. stellen (ugs.; jmdn. im Stich, mit seinen Problemen alleinlassen, ihm in einer Notlage nicht helfen).


2.etw. in großer Anzahl zur Erde Niedergehendes: ein R. bunter Blumen empfing die Künstler.
re|gen <sw. V.; hat> [mhd. regen, Kausativ zu regen (st. V.) = emporragen, sich erheben; steif gestreckt sein, starren, verw. mit ↑ Rahe ]:

1.a)(geh.) mit etw. eine leichte [unbewusste] Bewegung machen; leicht, ein wenig bewegen: das schlafende Kind begann Arme und Beine zu r.; vor Kälte konnte er kaum die Finger r.; die Bäume regten leise ihre Blätter im Wind (die Blätter wurden vom Wind leicht bewegt);

b)<r. + sich> sich leicht, ein wenig bewegen; sich rühren: die kranke Frau regte sich dann und wann; nichts, kein Lüftchen, kein Blatt regte sich; viele Hände haben sich geregt (viele waren tätig, fleißig).



2. <r. + sich> (geh.) sich bemerkbar machen, entstehen; allmählich spürbar, wach, lebendig werden: Hoffnungen, Zweifel regen sich; Trotz, Widerspruch regte sich in ihr.
Regen  

Re|gen, der; -s, -; der tropische Regenwald
regen  


1. Fisselregen, Gewitterregen, Niederschlag, Nieselregen, Platzregen, Regenfälle, Regenguss, Regenschauer, Schauer[regen], Sturzregen; (österr.): Schnürlregen; (ugs.): Bindfadenregen; (dichter.): Nass; (ostmd. ugs.): Husche; (Met.): Strichregen.

2. Flut, Fülle; (geh.): Kaskade; (ugs. iron.): Segen.

[Regen]
[Regens]bewegen, die Stellung verändern, rühren.
[regen]
[Regens]


1. aktiv werden, sich betätigen, sich bewegen, fleißig sein, tätig sein; (geh.): sich rühren.

2. sich anbahnen, aufkeimen, aufkommen, sich ausbilden, sich bilden, entstehen, sich entwickeln, sich erheben, erwachsen, sich formen, sich heranbilden, heraufkommen, lebendig werden; (geh.): aufsteigen, erwachen.

[regen, sich]
[sich regen, Regens, regen sich]
regen  

Re|gen, der; -s, - <Pl. selten> [mhd. regen, ahd. regan, H. u.]:

1.Niederschlag, der in Form von Wassertropfen zur Erde fällt: ein starker, heftiger, wolkenbruchartiger, dünner, anhaltender R.; der tropische R.; der R. fällt, beginnt, hört auf, lässt nach, rauscht, rieselt, strömt, rinnt über das Dach, klatscht/trommelt/schlägt gegen die Scheiben, prasselt aufs Pflaster; es wird R. geben; durch den R. laufen; bei strömendem R.; es/der Himmel sieht nach R. aus; wir wurden vom R. überrascht; auf R. folgt Sonnenschein (auf schlechte Zeiten folgen immer wieder auch gute);

*ein warmer R. (ugs.; sehr erwünschte, oft unerwartet erfolgende Geldzuwendung); aus dem/vom R. in die Traufe kommen (ugs.; aus einer unangenehmen, schwierigen Lage in eine noch schlimmere geraten); jmdn. im R. [stehen] lassen/in den R. stellen (ugs.; jmdn. im Stich, mit seinen Problemen alleinlassen, ihm in einer Notlage nicht helfen).


2.etw. in großer Anzahl zur Erde Niedergehendes: ein R. bunter Blumen empfing die Künstler.
re|gen <sw. V.; hat> [mhd. regen, Kausativ zu regen (st. V.) = emporragen, sich erheben; steif gestreckt sein, starren, verw. mit
↑ Rahe]:

1.
a)(geh.) mit etw. eine leichte [unbewusste] Bewegung machen; leicht, ein wenig bewegen: das schlafende Kind begann Arme und Beine zu r.; vor Kälte konnte er kaum die Finger r.; die Bäume regten leise ihre Blätter im Wind (die Blätter wurden vom Wind leicht bewegt);

b)<r. + sich> sich leicht, ein wenig bewegen; sich rühren: die kranke Frau regte sich dann und wann; nichts, kein Lüftchen, kein Blatt regte sich; viele Hände haben sich geregt (viele waren tätig, fleißig).



2. <r. + sich> (geh.) sich bemerkbar machen, entstehen; allmählich spürbar, wach, lebendig werden: Hoffnungen, Zweifel regen sich; Trotz, Widerspruch regte sich in ihr.
regen  

[sw. V.; hat] [mhd. regen, Kausativ zu regen (st. V.) = emporragen, sich erheben; steif gestreckt sein, starren, verw. mit Rahe]: 1. a) (geh.) mit etw. eine leichte [unbewusste] Bewegung machen; leicht, ein wenig bewegen: das schlafende Kind begann Arme und Beine zu r.; vor Kälte konnte er kaum die Finger r.; die Bäume regten leise ihre Blätter im Wind (die Blätter wurden vom Wind leicht bewegt); b) [r. + sich] sich leicht, ein wenig bewegen; sich rühren: die kranke Frau regte sich dann und wann; nichts, kein Lüftchen, kein Blatt regte sich; Ü viele Hände haben sich geregt (viele waren tätig, fleißig). 2. [r. + sich] (geh.) sich bemerkbar machen, entstehen; allmählich spürbar, wach, lebendig werden: Hoffnungen, Zweifel regen sich; Trotz, Widerspruch regte sich in ihr.
regen  

n.
<m. 4; Pl. selten> flüssiger atmosphär. Niederschlag; <fig.> große herabfallende Menge; der ~ fällt, rauscht, rinnt, strömt, trommelt; im strömenden ~; auf ~ folgt Sonnenschein <Sprichw.>; wir wollen uns beeilen, damit wir nicht noch in den ~ kommen; es sieht nach ~ aus; vom ~ in die Traufe kommen <fig.> von einer schlimmen Lage in eine noch schlimmere geraten; ein ~ von Blumen <fig.> ein ~ von Schimpfwörtern, Vorwürfen prasselte auf ihn herab <fig.> [<ahd. regan, engl. rain, got. rign <germ. *regna-; zu *rek- „feucht, Regen“]
['Re·gen]
[Regens]n.
<V.; hat>
1 <V.t.> bewegen; ich kann vor Kälte kaum noch die Finger ~; die Glieder ~; der Verletzte regte kein Glied
2 <V.refl.> sich ~ sich bewegen, tätig sein, etwas tun, sich beschäftigen; erwachen, spürbar werden (von Gefühlen); komm, reg dich! sei nicht so faul!; hättest du dich doch eher geregt! hättest du dich doch eher bemerkbar gemacht, eher etwas gesagt!; es war alles still, nichts regte sich; kein Blatt regte sich; sein Gewissen regte sich; ein leichter Wind regte sich; er rührt und regt sich nicht <verstärkend> Mitleid regte sich in ihm; leise Zweifel regten sich in mir [<mhd. regen „ragen machen, aufrichten, erregen, bewegen“; zu mhd. regen „sich erheben, emporragen“; rege, regsam; verwandt mit Rahe u. wohl auch mit Reck]
['re·gen]
[regens]