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Re|gịs|ter das; -s, - <lat.-mlat.>:

1.a)alphabetisches Namen- od. Sachverzeichnis; ↑ Index (1);

b)stufenförmig eingeschnittener u. mit den Buchstaben des Alphabets versehener Seitenrand in Telefon-, Wörter-, Notizbüchern o. Ä.



2.a)meist den ganzen Umfang einer Klaviatur deckende Orgelpfeifengruppe mit charakteristischer Klangfärbung;

b)im Klangcharakter von anderen unterschiedene Lage der menschlichen Stimme (Brust-, Kopf-, Falsettstimme) od. von Holzblasinstrumenten.



3.amtliches Verzeichnis rechtlicher Vorgänge (z. B. Standesregister).


4.genaues Aufeinanderpassen der Farben beim Mehrfarbendruck u. der auf dem Druckbogen gegenständigen Buchseiten u. Seitenzahlen.


5.(EDV) spezieller Speicher einer digitalen Rechenanlage mit besonders kleiner Zugriffszeit für vorübergehende Aufnahme von Daten
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Re|gịs|ter, das; -s, - [mhd. register < mlat. registrum="Verzeichnis" < spätlat. regesta, eigtl. subst. Neutr. Pl. des 2. Part. von lat. regerere="zurückbringen;" eintragen, aus: re-="wieder," zurück u. gerere (2. Part.: gestum)="tragen," ausführen]:

1.a)alphabetisches Verzeichnis von Namen, Begriffen o. Ä. in einem Buch; Index (1) : ein vollständiges, ausführliches R.; am Ende des Atlasses befindet sich ein R.; im R. nachschlagen;

b)stufenförmig geschnittener u. mit den Buchstaben des Alphabets versehener Rand der Seiten von Telefon-, Wörter-, Notizbüchern o. Ä., mit dessen Hilfe das Nachschlagen erleichtert wird;

c)amtlich geführtes Verzeichnis rechtlicher Vorgänge von öffentlichem Interesse: das R. des Standesamtes; eine Eintragung im R. löschen; einen Namen ins R. eintragen lassen;

*altes/langes R. (ugs. scherzh.; alter/großer Mensch);

d)(früher) [vom Aussteller angefertigte] Sammlung der Abschriften von Urkunden, Rechtsfällen o. Ä.



2.(Druckw.) genaues Aufeinanderpassen der Druckseiten, des Satzspiegels auf Vorder- u. Rückseite: R. halten.


3.(Musik) a)(bei Orgel, Harmonium, Cembalo) Gruppe von Pfeifen, Zungen, Saiten, durch die Töne gleicher Klangfarbe erzeugt werden: eine Orgel mit vierzig -n;

*alle R. ziehen (alles aufbieten; alle verfügbaren Mittel, alle Kräfte aufwenden); andere R. ziehen (stärkere Mittel einsetzen; einen nachdrücklicheren Ton anschlagen);

b)(bei der menschlichen Singstimme, auch bei bestimmten Blasinstrumenten) Bereich von Tönen, die, je nach Art der Resonanz, der Schwingung o. Ä., gleiche od. ähnliche Färbung haben: die R. einer Trompete.



4.(Sprachw.) Sprachstil, der für bestimmte Situationen charakteristisch ist.


5.(EDV) kleiner Speicher (2 b) für die kurzzeitige Speicherung von Daten.
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Re|gịs|ter, das; -s, - <lat.> ([alphabetisches] Verzeichnis von Namen, Begriffen o. Ä.; Stimmenzug bei Orgel und Harmonium)
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1. a) Aufstellung, Glossar, Index, Kartei, Katalog, Liste, Sachverzeichnis, Tabelle, Übersicht, [Wörter]verzeichnis, Zusammenstellung.

b) (Fachspr.): Daumenregister, Griffregister.

2. (EDV): Datei, Index.

[Register]
[Registers, Registern]
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Re|gịs|ter, das; -s, - [mhd. register < mlat. registrum="Verzeichnis" < spätlat. regesta, eigtl. subst. Neutr. Pl. des 2. Part. von lat. regerere="zurückbringen;" eintragen, aus: re-="wieder," zurück u. gerere (2. Part.: gestum)="tragen," ausführen]:

1.
a)alphabetisches Verzeichnis von Namen, Begriffen o. Ä. in einem Buch; Index (1): ein vollständiges, ausführliches R.; am Ende des Atlasses befindet sich ein R.; im R. nachschlagen;

b)stufenförmig geschnittener u. mit den Buchstaben des Alphabets versehener Rand der Seiten von Telefon-, Wörter-, Notizbüchern o. Ä., mit dessen Hilfe das Nachschlagen erleichtert wird;

c)amtlich geführtes Verzeichnis rechtlicher Vorgänge von öffentlichem Interesse: das R. des Standesamtes; eine Eintragung im R. löschen; einen Namen ins R. eintragen lassen;

*altes/langes R. (ugs. scherzh.; alter/großer Mensch);

d)(früher) [vom Aussteller angefertigte] Sammlung der Abschriften von Urkunden, Rechtsfällen o. Ä.



2.(Druckw.) genaues Aufeinanderpassen der Druckseiten, des Satzspiegels auf Vorder- u. Rückseite: R. halten.


3.(Musik)
a)(bei Orgel, Harmonium, Cembalo) Gruppe von Pfeifen, Zungen, Saiten, durch die Töne gleicher Klangfarbe erzeugt werden: eine Orgel mit vierzig -n;

*alle R. ziehen (alles aufbieten; alle verfügbaren Mittel, alle Kräfte aufwenden); andere R. ziehen (stärkere Mittel einsetzen; einen nachdrücklicheren Ton anschlagen);

b)(bei der menschlichen Singstimme, auch bei bestimmten Blasinstrumenten) Bereich von Tönen, die, je nach Art der Resonanz, der Schwingung o. Ä., gleiche od. ähnliche Färbung haben: die R. einer Trompete.



4.(Sprachw.) Sprachstil, der für bestimmte Situationen charakteristisch ist.


5.(EDV) kleiner Speicher (2 b) für die kurzzeitige Speicherung von Daten.
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n.
Re'gis·ter <n. 13> alphabet. Verzeichnis <der Namen od. Begriffe in einem Buch; Namens~, Sach~>; amtl. Verzeichnis rechtl. wichtiger Vorgänge (Handels~, Standes~); Einschnitte am Seitenrand (von Geschäfts-, Notiz-, Telefonbüchern u.a.) mit den Buchstaben des Alphabets od. Buchstabengruppen zum schnelleren Nachschlagen; Stoß von Blättern, die am rechten Rand eingeschnitten u. mit den Buchstaben des Alphabets versehen sind, zum Einlegen in Ordner; <EDV> Anordnung zur vorübergehenden Speicherung kleiner Mengen von Informationen; <Typ.> genaues Aufeinanderpassen der Druckseiten u. des Satzspiegels auf Vorder- u. Rückseite; <auch> genaues Aufeinanderpassen der einzelnen Farben beim Mehrfarbendruck; <Mus.> Bereich der mit gleicher Einstellung der Stimmbänder hervorgebrachten Töne: Brust-, Kopf-, Falsett-, gemischte Stimme; <an der Orgel> Gruppe von Tönen aus Pfeifen gleicher Klangfarbe u. Bauart: Stimmen der Labial- bzw. Zungenpfeifen; <Sprachw.> (in einer bestimmten Situation verwendete) charakteristische Art zu sprechen od. zu schreiben; ein ~ (zu einem Buch) anfertigen, machen, zusammenstellen; ~ halten <Typ.> ein ~ ziehen (an der Orgel); alle ~ ziehen, spielen lassen <fig.> alle Mittel anwenden (um etwas zu erreichen); Geburten, Eheschließungen, Sterbefälle ins ~ eintragen [<mlat. registrum „Verzeichnis“ <spätlat. regesta „Verzeichnis“; Regesten]
[Re'gi·ster,]
[Registers, Registern]