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reiten  

rei|ten <st. V.> [mhd. rīten, ahd. rītan, urspr. = in Bewegung sein, reisen, fahren]:

1.a)sich auf einem Reittier (bes. einem Pferd) fortbewegen <ist/(seltener:) hat>: r. lernen; er hat seit frühester Jugend geritten (den Reitsport betrieben), ist viel geritten; r. können; auf einem Kamel r.; im Schritt, Trab, Galopp r.; in raschem Tempo r.; die Hexe reitet auf einem Besen; sie ließ das Kind auf ihren Knien r.;

b)<r. + sich; unpers.; hat> sich unter bestimmten Umständen in bestimmter Weise reiten lassen: bei Regen reitet es sich schlecht, lässt sich schlecht r.



2.<ist/hat> a)auf einem Reittier zurücklegen, reitend zubringen: eine schöne Strecke r.; ich bin/habe gestern drei Stunden geritten;

b)auf dem Pferd absolvieren, bewältigen: [die] Hohe Schule, ein Turnier r.; sie ist/hat schon viele Wettbewerbe geritten.



3.<hat> ein bestimmtes Reittier haben, benutzen: einen Schimmel r.; Beduinen reiten Kamele; der Stier reitet (begattet) die Kuh.


4.ein Tier reitend an einen Platz bringen <hat>: das Pferd auf die Weide r.; jmdn. in die Patsche r.


5.(ein Tier) durch Reiten in einen bestimmten Zustand bringen <hat>: ich habe das Pferd müde geritten.


6.<r. + sich; hat> a)so reiten, dass ein Körperteil in einen bestimmten Zustand gerät: ich habe mir die Knie steif geritten;

b)sich durch Reiten zuziehen: pass auf, dass du dir keine Schwielen reitest!



7. (veraltend) jmdn. völlig beherrschen <hat>: was hat dich denn geritten, dass du so zornig bist?
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galoppieren, im Sattel sitzen, traben, zu Pferde sitzen.
[reiten]
[Reitens, Reitenn, reite, reitest, reitet, ritt, rittest, ritten, rittet, ritte, reit, geritten, reitend]
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rei|ten <st. V.> [mhd. rīten, ahd. rītan, urspr. = in Bewegung sein, reisen, fahren]:

1.
a)sich auf einem Reittier (bes. einem Pferd) fortbewegen <ist/(seltener:) hat>: r. lernen; er hat seit frühester Jugend geritten (den Reitsport betrieben), ist viel geritten; r. können; auf einem Kamel r.; im Schritt, Trab, Galopp r.; in raschem Tempo r.; die Hexe reitet auf einem Besen; sie ließ das Kind auf ihren Knien r.;

b)<r. + sich; unpers.; hat> sich unter bestimmten Umständen in bestimmter Weise reiten lassen: bei Regen reitet es sich schlecht, lässt sich schlecht r.



2.<ist/hat>
a)auf einem Reittier zurücklegen, reitend zubringen: eine schöne Strecke r.; ich bin/habe gestern drei Stunden geritten;

b)auf dem Pferd absolvieren, bewältigen: [die] Hohe Schule, ein Turnier r.; sie ist/hat schon viele Wettbewerbe geritten.



3.<hat> ein bestimmtes Reittier haben, benutzen: einen Schimmel r.; Beduinen reiten Kamele; der Stier reitet (begattet) die Kuh.


4.ein Tier reitend an einen Platz bringen <hat>: das Pferd auf die Weide r.; jmdn. in die Patsche r.


5.(ein Tier) durch Reiten in einen bestimmten Zustand bringen <hat>: ich habe das Pferd müde geritten.


6.<r. + sich; hat>
a)so reiten, dass ein Körperteil in einen bestimmten Zustand gerät: ich habe mir die Knie steif geritten;

b)sich durch Reiten zuziehen: pass auf, dass du dir keine Schwielen reitest!



7. (veraltend) jmdn. völlig beherrschen <hat>: was hat dich denn geritten, dass du so zornig bist?
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[st. V.] [mhd. riten, ahd. ritan, urspr.= in Bewegung sein, reisen, fahren]: 1. a) sich auf einem Reittier (bes. einem Pferd) fortbewegen [ist/(seltener:) hat]: r. lernen; r. können; er hat seit frühester Jugend geritten (den Reitsport betrieben), ist viel geritten; auf einem Kamel r.; im Schritt, Trab, Galopp r.; in raschem Tempo r.; Ü die Hexe reitet auf einem Besen; sie ließ das Kind auf ihren Knien r.; b) [r. + sich; unpers.; hat] sich unter bestimmten Umständen in bestimmter Weise reiten lassen: bei Regen reitet es sich schlecht, lässt sich schlecht r. 2. [ist/hat] a) auf einem Reittier zurücklegen, reitend zubringen: eine schöne Strecke r.; ich bin/habe gestern drei Stunden geritten; b) auf dem Pferd absolvieren, bewältigen: [die] hohe Schule, ein Turnier r.; sie ist/hat schon viele Wettbewerbe geritten. 3. [hat] ein bestimmtes Reittier haben, benutzen: einen Schimmel r.; Beduinen reiten Kamele; Ü der Stier reitet (begattet) die Kuh. 4. ein Tier reitend an einen Platz bringen [hat]: das Pferd auf die Weide r.; Ü jmdn. in die Patsche r. 5. (ein Tier) durch Reiten in einen bestimmten Zustand bringen [hat]: ich habe das Pferd müde geritten. 6. [r.+ sich; hat] a) so reiten, dass ein Körperteil in einen bestimmten Zustand gerät: ich habe mir die Knie steif geritten; b) sich durch Reiten zuziehen: pass auf, dass du dir keine Schwielen reitest! 7. (veraltend) jmdn. völlig beherrschen [hat]: was hat dich denn geritten, dass du so zornig bist?
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n.
<V. 196>
I <V.i.; ist/hat>
1 sich auf einem Tier, bes. Pferd, fortbewegen
2 ;~ lernen
3 ;gut, schlecht ~; langsam, schnell, scharf, tollkühn, vorsichtig ~; ich bin, habe früher viel geritten
4 ;auf einem Esel, Kamel, Pferd ~; sie hat Unterricht im Reiten; im Galopp, Schritt, Trab ~; mit, ohne Sattel ~; das Schiff reitet vor Anker <Seemannsspr.> liegt vor A.;
5 ~de Artillerie berittene od. fahrende A., Feldartillerie; ein ~der Bote berittener B., B. zu Pferde;
II <V.t.; hat>
6 zum Reiten benutzen (Tier)
7 dich reitet wohl der Teufel? <fig.; umg.> du bist wohl nicht bei Sinnen, bei Trost?; einen Esel, ein Kamel, ein Pferd ~; der Stier reitet die Kuh bespringt, begattet sie; den Pegasus ~ <scherzh.> dichten; er hat krumme Touren geritten <fig.; umg.> sich unredlich verhalten;
8 ;ein Pferd in die Schwemme ~; er hat das Pferd zuschanden geritten; jmdn. od. etwas über den Haufen, zu Boden ~ [<ahd. ritan, engl. ride <germ. *ridan „sich fortbewegen“; zu idg. *reidh- „in Bewegung sein, reisen, fahren“; verwandt mit bereit, Reede]
['rei·ten]
[reitens, reitenn, reite, reitest, reitet, reiten, ritt, rittest, ritten, rittet, ritte, reit, geritten, reitend]