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Reserve  

Re|sẹr|ve die; -, -n <lat.-mlat.-fr.>:

1.(ohne Plural) Zurückhaltung, Verschlossenheit, zurückhaltendes Wesen.


2.Vorrat; Rücklage für den Bedarfs- od. Notfall.


3.Gesamtheit der ausgebildeten, aber nicht aktiven (2 a) Soldaten; [Offizier, Leutnant] der Reserve (Abk.: d. R.)


4.(Sport) [Gesamtheit der] Ersatzspieler einer Mannschaft
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Re|sẹr|ve, die; -, -n [frz. réserve, zu: réserver, ↑ reservieren ]:

1.<meist Pl.> etw., was für den Bedarfs- od. Notfall vorsorglich zurückbehalten, angesammelt wird: -n an Lebensmitteln, Benzin anlegen; etw. als R. zurücklegen; er hat keine körperlichen, psychischen -n mehr (er ist körperlich, psychisch nicht mehr widerstandsfähig);

*stille -n (Wirtsch.; Kapitalrücklagen, die in einer Bilanz nicht als eigener Posten ausgewiesen sind. ugs.; etw., bes. Geld, das jmd. [heimlich] für Notfälle o. Ä. zurückgelegt hat); offene -n (Wirtsch.; Kapitalrücklagen, die in einer Bilanz als eigener Posten ausgewiesen sind); etw., jmdn. in R. haben/halten (etw., jmdn. für den Bedarfsfall zur Verfügung, im Hause haben, bereithalten).


2. <Pl. selten> a)(Milit.) Gesamtheit der ausgebildeten, aber nicht aktiven Wehrpflichtigen: die R. einberufen, einziehen; er ist Leutnant der R. (Abk.: d. R.);

b)(Sport) [Gesamtheit der] Ersatzspieler, -spielerinnen einer Mannschaft: bei der R. spielen; in die, zur R. kommen.



3.<o. Pl.> kühles, distanziertes Verhalten, das auf eine gewisse Ablehnung schließen lässt: auf R. in den eigenen Reihen stoßen; jmdn. aus der R. [heraus]locken (jmdn. dazu bringen, sich [spontan] zu äußern).
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Re|sẹr|ve, die; -, -n <franz.> (Ersatz; Vorrat; Milit. nicht aktive Wehrpflichtige; Wirtsch. Rücklage; nur Sing.: Zurückhaltung, Verschlossenheit); in Reserve (vorrätig); [Leutnant usw.] der Reserve (Abk. d._R.)
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1. Ersparnis[se], Fettpolster, Fonds, Notgroschen, Rücklage, Vorrat; (Wirtsch.): Stock.

2. a) Ersatztruppe; (Milit.): Ersatz.

b) Ersatzleute, Ersatzmannschaft; (Sport): Ersatzspieler[innen].

3. Abstand, Reserviertheit, Unnahbarkeit, Verhaltenheit, Zurückhaltung; (bildungsspr.): Detachement, Distanz, distanziertes Verhalten, Distanziertheit; (ugs.): Zugeknöpftheit.

[Reserve]
[Reserven]
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Re|sẹr|ve, die; -, -n [frz. réserve, zu: réserver, ↑ reservieren]:

1.<meist Pl.> etw., was für den Bedarfs- od. Notfall vorsorglich zurückbehalten, angesammelt wird: -n an Lebensmitteln, Benzin anlegen; etw. als R. zurücklegen; er hat keine körperlichen, psychischen -n mehr (er ist körperlich, psychisch nicht mehr widerstandsfähig);

*stille -n (Wirtsch.; Kapitalrücklagen, die in einer Bilanz nicht als eigener Posten ausgewiesen sind. ugs.; etw., bes. Geld, das jmd. [heimlich] für Notfälle o. Ä. zurückgelegt hat); offene -n (Wirtsch.; Kapitalrücklagen, die in einer Bilanz als eigener Posten ausgewiesen sind); etw., jmdn. in R. haben/halten (etw., jmdn. für den Bedarfsfall zur Verfügung, im Hause haben, bereithalten).


2. <Pl. selten>
a)(Milit.) Gesamtheit der ausgebildeten, aber nicht aktiven Wehrpflichtigen: die R. einberufen, einziehen; er ist Leutnant der R. (Abk.: d. R.);

b)(Sport) [Gesamtheit der] Ersatzspieler, -spielerinnen einer Mannschaft: bei der R. spielen; in die, zur R. kommen.



3.<o. Pl.> kühles, distanziertes Verhalten, das auf eine gewisse Ablehnung schließen lässt: auf R. in den eigenen Reihen stoßen; jmdn. aus der R. [heraus]locken (jmdn. dazu bringen, sich [spontan] zu äußern).
Reserve  

n.
<[-və] f. 19>
1 <zählb.> für den Notfall zurückgehaltener Vorrat (an Lebens-, Geldmitteln, Truppen usw.), Rücklage; die ausgebildeten, bis zum Notfall beurlaubten Wehrpflichtigen; Gesamtheit der Reservisten; Leutnant der ~ <Abk.: d.R.> wir müssen unsere ~n angreifen; die ~n einziehen <Mil.> unsere ~n haben sich, sind erschöpft; stille ~n <Kaufmannsspr.> Rücklagen;
2 <unz.> Zurückhaltung, kühles Wesen; sich (keine) ~ auferlegen; seine ~ aufgeben; ich versuchte vergebens, ihn aus der ~ zu locken <fig.> noch etwas in ~ haben vorrätig; [<frz. réserve „Vorrat, Vorbehalt, Einschränkung“]
[Re'ser·ve]
[Reserven]