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retten  

rẹt|ten <sw. V.; hat> [mhd. retten, ahd. (h)retten, H. u.]:

1.aus einer Gefahr, einer bedrohlichen Situation befreien u. dadurch vor Tod, Untergang, Verlust, Schaden o. Ä. bewahren: einen Ertrinkenden r.; jmdn. aus den Flammen, vor dem Tod r.; jmdm. das Leben r.; er rettete sich durch einen Sprung aus dem Fenster; ein Zufall hat sie gerettet; das rettende (sichere) Ufer erreichen; den Baumbestand r; Kunstschätze durch, über die Kriegswirren r. (vor dem Verlust, vor der Vernichtung bewahren); wichtige Dokumente vor der Vernichtung r.; die Situation r. (verhindern, dass sie peinlich o. ä. wird); seine Ehre r.; er hatte die rettende (einen Ausweg aufzeigende) Idee;

R rette sich, wer kann! (scherzh.; Warnung vor etw. Unangenehmem, Lästigem); bist du, ist er usw. noch zu r.? (ugs.; bist du, ist er usw. denn verrückt?);


*nicht mehr zu r. sein (ugs.; völlig verrückt, sehr unvernünftig sein); sich vor etw. nicht [mehr], kaum [noch] zu r. wissen/r. können (von etw. mehr haben, bekommen, als einem lieb ist): sie kann sich vor Anrufen, Aufträgen, Verehrern kaum noch r.


2.in Sicherheit bringen; aus einem Gefahrenbereich wegschaffen: sich ans Ufer retten; sich, seine Habe ins Ausland, über die Grenze r.; sich ins Ziel r. (Sport; mit knapper Not vorm Überholtwerden das Ziel erreichen).


3.(Mannschaftsspiele) ein gegnerisches Tor o. Ä. im letzten Moment verhindern: der Torwart rettete mit einer Parade; auf der Linie r. (den Ball auf der Torlinie erreichen u. so das drohende Tor verhindern).
retten  

rẹt|ten
retten  


1. befreien, bergen, erlösen, erste Hilfe leisten, erstversorgen, helfen, herausholen, in Sicherheit bringen, Rettung bringen; (geh.): der Gefahr entreißen, erretten.

2. erfolgreich behandeln, gesund machen, heilen, kurieren, wieder auf die Beine bringen, wiederherstellen; (geh.): dem Tod entreißen; (ugs.): hinkriegen; (Med.): remedieren, sanieren; (Med., Psych.): erfolgreich therapieren.

[retten]
[rette, rettest, rettet, rettete, rettetest, retteten, rettetet, rett, gerettet, rettend]

am Leben bleiben, davonkommen, entkommen, sich in Sicherheit bringen, sich [wieder] erholen, überstehen, verschont bleiben; (österr.): übertauchen; (geh.): entrinnen; (ugs.): herumkommen, wegkommen.
[retten, sich]
[sich retten, rette, rettest, rettet, rettete, rettetest, retteten, rettetet, rett, gerettet, rettend, retten sich]
retten  

rẹt|ten <sw. V.; hat> [mhd. retten, ahd. (h)retten, H. u.]:

1.aus einer Gefahr, einer bedrohlichen Situation befreien u. dadurch vor Tod, Untergang, Verlust, Schaden o. Ä. bewahren: einen Ertrinkenden r.; jmdn. aus den Flammen, vor dem Tod r.; jmdm. das Leben r.; er rettete sich durch einen Sprung aus dem Fenster; ein Zufall hat sie gerettet; das rettende (sichere) Ufer erreichen; den Baumbestand r; Kunstschätze durch, über die Kriegswirren r. (vor dem Verlust, vor der Vernichtung bewahren); wichtige Dokumente vor der Vernichtung r.; die Situation r. (verhindern, dass sie peinlich o. ä. wird); seine Ehre r.; er hatte die rettende (einen Ausweg aufzeigende) Idee;

R rette sich, wer kann! (scherzh.; Warnung vor etw. Unangenehmem, Lästigem); bist du, ist er usw. noch zu r.? (ugs.; bist du, ist er usw. denn verrückt?);


*nicht mehr zu r. sein (ugs.; völlig verrückt, sehr unvernünftig sein); sich vor etw. nicht [mehr], kaum [noch] zu r. wissen/r. können (von etw. mehr haben, bekommen, als einem lieb ist): sie kann sich vor Anrufen, Aufträgen, Verehrern kaum noch r.


2.in Sicherheit bringen; aus einem Gefahrenbereich wegschaffen: sich ans Ufer retten; sich, seine Habe ins Ausland, über die Grenze r.; sich ins Ziel r. (Sport; mit knapper Not vorm Überholtwerden das Ziel erreichen).


3.(Mannschaftsspiele) ein gegnerisches Tor o. Ä. im letzten Moment verhindern: der Torwart rettete mit einer Parade; auf der Linie r. (den Ball auf der Torlinie erreichen u. so das drohende Tor verhindern).
retten  

[sw. V.; hat] [mhd. retten, ahd. (h)retten, H.u.]: 1. aus einer Gefahr, einer bedrohlichen Situation befreien u. dadurch vor Tod, Untergang, Verlust, Schaden o.Ä. bewahren: einen Ertrinkenden r.; jmdn. aus den Flammen, vor dem Tod r.; jmdm. das Leben r.; er rettete sich durch einen Sprung aus dem Fenster; ein Zufall hat ihn gerettet; das rettende (sichere) Ufer erreichen; den Baumbestand r; wichtige Dokumente vor der Vernichtung r.; Kunstschätze durch, über die Kriegswirren r. (vor dem Verlust, vor der Vernichtung bewahren); R rette sich, wer kann! (scherzh.; Warnung vor etw. Unangenehmem, Lästigem); bist du, ist er usw. noch zu r.? (ugs.; bist du, ist er usw. denn verrückt?); Ü die Situation r. (verhindern, dass sie peinlich o.ä. wird); seine Ehre r.; er hatte die rettende (einen Ausweg aufzeigende) Idee; *nicht mehr zu r. sein (ugs.; völlig verrückt, sehr unvernünftig sein); sich vor etw. nicht [mehr], kaum [noch] zu r. wissen/r. können (von etw. mehr haben, bekommen, als einem lieb ist): sie kann sich vor Anrufen, Aufträgen, Verehrern kaum noch r. 2. in Sicherheit bringen; aus einem Gefahrenbereich wegschaffen: sich ans Ufer r.; sich, seine Habe ins Ausland, über die Grenze r.; Ü sich ins Ziel r. (Sport; mit knapper Not vorm Überholtwerden das Ziel erreichen). 3. (Mannschaftsspiele) ein gegnerisches Tor o.Ä. im letzten Moment verhindern: der Torwart rettete mit einer Parade; auf der Linie r. (den Ball auf der Torlinie erreichen u. so das drohende Tor verhindern).
retten  

retten, sichern
[sichern]
retten  

v.
<V.t.; hat>
1 (aus Gefahr) befreien, in Sicherheit bringen, bewahren
2 ;sich ~; rette sich, wer kann!; Hab und Gut ~; jmdm. das Leben ~; die Schiffbrüchigen, Verunglückten konnten gerettet werden
3 ;sich aufs Dach ~; jmdn. aus dem Feuer, aus Not ~; er konnte sich durch die Flucht ~; sich unter ein schützendes Dach ~; jmdn. vor dem Ertrinken, vor drohender Schande ~
4 ;er erschien als ~der Engel <fig.; umg.> da kam ihm der ~de Gedanke; eine ~de Tat [<ahd. (h)retten <westgerm. *hradjan; zu vorgerm. *krath- „entreißen, befreien“]
['ret·ten]
[rette, rettest, rettet, retten, rettete, rettetest, retteten, rettetet, rett, gerettet, rettend]