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Richter  

Rịch|ter, der; -s, - [mhd. rihter, rihtære, ahd. rihtāri]:

1.jmd., der die Rechtsprechung ausübt, der vom Staat mit der Entscheidung von Rechtsstreitigkeiten beauftragt ist: R. [am Landgericht, am Bundesgerichtshof] sein; einen R. als befangen ablehnen; jmdn. zum R. bestellen, ernennen, wählen; jmdn. vor den R. bringen (vor Gericht stellen); sich zum R. über jmdn., etw. aufwerfen (abschätzig über jmdn., etw. urteilen).


2. <Pl.> Buch des Alten Testaments.
Richter  

Rịch|ter
Richter  

(ugs.): Kadi.
[Richter]
[Richters, Richtern]
Richter  

Rịch|ter, der; -s, - [mhd. rihter, rihtære, ahd. rihtāri]:

1.jmd., der die Rechtsprechung ausübt, der vom Staat mit der Entscheidung von Rechtsstreitigkeiten beauftragt ist: R. [am Landgericht, am Bundesgerichtshof] sein; einen R. als befangen ablehnen; jmdn. zum R. bestellen, ernennen, wählen; jmdn. vor den R. bringen (vor Gericht stellen); sich zum R. über jmdn., etw. aufwerfen (abschätzig über jmdn., etw. urteilen).


2. <Pl.> Buch des Alten Testaments.
Richter  

n.
<m. 3; i.w.S.> jmd., der über etwas od. jmdn. richtet; <i.e.S.> mit derEntscheidung von Rechtsstreitigkeiten vom Staat bevollmächtigter Beamter; <Pl.; nach bibl. Überlieferung> Stammeshelden u. zeitweise Regenten der Israeliten zwischen der Landnahme u. der Einsetzung des Königtums; <El.; kurz für> Gleichrichter, Wechselrichter; das Buch der ~ über die Geschichte der Richter berichtender Teil des AT; wo kein Kläger ist, da ist auch kein ~ <Sprichw.> ein ~ soll zwei gleiche Ohren haben <Sprichw.> er soll beide Parteien unparteiisch anhören, damit er ihnen gerecht werden kann; ein gerechter, milder, strenger, ungerechter, weiser ~; der höchste ~ Gott; er entzog sich dem irdischen ~ durch Selbstmord; er wird bald vor dem letzten ~ stehen <poet.> vor Gott, er wird bald sterben; jmdn. oder etwas vor den ~ bringen; jmdn. zum ~ bestellen; man soll sich nicht zum ~ über seine Mitmenschen aufwerfen, machen [<ahd. rihtari; richten]
['Rich·ter]
[Richters, Richtern, Richterin, Richterinnen]