[ - Collapse All ]
riechen  

rie|chen <st. V.; hat> [mhd. riechen, ahd. riohhan, urspr. = rauchen, dunsten]:

1.a)durch den Geruchssinn, mit der Nase einen Geruch, eine Ausdünstung wahrnehmen: den Duft der Rosen, ein Parfum, jmds. Ausdünstungen r.; Knoblauch nicht r. können (den Geruch nicht ertragen können); er roch (ugs; merkte) sofort, dass hier etwas nicht stimmte;

*jmdn. nicht r. können (ugs. emotional; jmdn. aus seiner Umgebung unausstehlich, widerwärtig finden u. nichts mit ihm zu tun haben wollen); etw. nicht r. können (ugs. emotional; etw. nicht ahnen, im Voraus wissen können);

b)den Geruch von etw. wahrzunehmen suchen, indem man die Luft prüfend durch die Nase einzieht: an einer Rose, Parfümflasche, Salbe r.



2.einen bestimmten Geruch verbreiten: etw. riecht unangenehm, streng, scharf, stark, [wie] angebrannt; das Ei riecht schon [schlecht]; Tulpen riechen nicht; du, das riecht aber [intensiv, gut]!; er roch aus dem Mund, nach Alkohol; die Luft riecht nach Schnee (es wird noch Schnee geben, wird wahrscheinlich bald schneien); <auch unpers.:> wonach riecht es hier eigentlich?; hier riecht es nach Gas; das riecht [mir aber sehr] nach Sensationshascherei (ugs.; sieht [mir aber sehr] nach Sensationshascherei aus); [ugs.; alles, was auch nur entfernt nach Politik riecht (ugs.; mit Politik zu tun hat), ist ihm ein Gräuel; diese Sache riecht faul (ugs.; scheint nicht einwandfrei zu sein).
riechen  


1. einen Geruch wahrnehmen, schnüffeln, schnuppern; (Jägerspr.): wittern.

2. duften, einen Geruch ausströmen/verbreiten; (abwertend): stinken.

[riechen]
[Riechens, rieche, riechst, riecht, roch, rochst, rochen, rocht, riechest, riechet, röche, röchest, röchst, röchen, röchet, röcht, riech, gerochen, riechend]
riechen  

rie|chen <st. V.; hat> [mhd. riechen, ahd. riohhan, urspr. = rauchen, dunsten]:

1.
a)durch den Geruchssinn, mit der Nase einen Geruch, eine Ausdünstung wahrnehmen: den Duft der Rosen, ein Parfum, jmds. Ausdünstungen r.; Knoblauch nicht r. können (den Geruch nicht ertragen können); er roch (ugs; merkte) sofort, dass hier etwas nicht stimmte;

*jmdn. nicht r. können (ugs. emotional; jmdn. aus seiner Umgebung unausstehlich, widerwärtig finden u. nichts mit ihm zu tun haben wollen); etw. nicht r. können (ugs. emotional; etw. nicht ahnen, im Voraus wissen können);

b)den Geruch von etw. wahrzunehmen suchen, indem man die Luft prüfend durch die Nase einzieht: an einer Rose, Parfümflasche, Salbe r.



2.einen bestimmten Geruch verbreiten: etw. riecht unangenehm, streng, scharf, stark, [wie] angebrannt; das Ei riecht schon [schlecht]; Tulpen riechen nicht; du, das riecht aber [intensiv, gut]!; er roch aus dem Mund, nach Alkohol; die Luft riecht nach Schnee (es wird noch Schnee geben, wird wahrscheinlich bald schneien); <auch unpers.:> wonach riecht es hier eigentlich?; hier riecht es nach Gas; das riecht [mir aber sehr] nach Sensationshascherei (ugs.; sieht [mir aber sehr] nach Sensationshascherei aus); [ugs.; alles, was auch nur entfernt nach Politik riecht (ugs.; mit Politik zu tun hat), ist ihm ein Gräuel; diese Sache riecht faul (ugs.; scheint nicht einwandfrei zu sein).
riechen  

[st. V.; hat] [mhd. riechen, ahd. riohhan, urspr.= rauchen, dunsten]: 1. a) durch den Geruchssinn, mit der Nase einen Geruch, eine Ausdünstung wahrnehmen: den Duft der Rosen, ein Parfum, jmds. Ausdünstungen r.; Knoblauch nicht r. können (den Geruch nicht ertragen können); Ü er roch (ugs; merkte) sofort, dass hier etwas nicht stimmte; *jmdn. nicht r. können (ugs. emotional; jmdn. aus seiner Umgebung unausstehlich, widerwärtig finden u. nichts mit ihm zu tun haben wollen); etw. nicht r. können (ugs. emotional; etw. nicht ahnen, im Voraus wissen können); b) den Geruch von etw. wahrzunehmen suchen, indem man die Luft prüfend durch die Nase einzieht: an einer Rose, Parfümflasche, Salbe r. 2. einen bestimmten Geruch verbreiten: etw. riecht unangenehm, streng, scharf, stark, [wie] angebrannt; das Ei riecht schon [schlecht]; Tulpen riechen nicht; du, das riecht aber [intensiv, gut]!; er roch aus dem Mund, nach Alkohol; die Luft riecht nach Schnee (es wird noch Schnee geben, wird wahrscheinlich bald schneien); [auch unpers.:] wonach riecht es hier eigentlich?; hier riecht es nach Gas; Ü das riecht [mir aber sehr] nach Sensationshascherei (ugs.; sieht [mir aber sehr] nach Sensationshascherei aus); alles, was auch nur entfernt nach Politik riecht (ugs.; mit Politik zu tun hat), ist ihm ein Gräuel; diese Sache riecht faul (ugs.; scheint nicht einwandfrei zu sein).
riechen  

riechen, schnüffeln, schnuppern
[schnüffeln, schnuppern]
riechen  

n.
<V. 198; hat>
I <V.i.>
1 einen Geruch von sich geben, ausströmen; sein Atem riecht
2 ;du darfst mal ~ (wenn du schon nichts davon haben darfst)<fig.; umg.>
3 ;es riecht angebrannt, brenzlig; angenehm, gut, scharf, schlecht, stark, streng, unangenehm, widerlich ~; ihr Parfüm riecht berauschend, dezent, frisch, herb, penetrant, süßlich
4 an etwas ~ einen Geruch an etwas wahrzunehmen suchen; an einer Blume, einer Parfümflasche ~; er riecht aus dem Mund; es riecht nach Fisch, Käse, Knoblauch; es riecht nach Gas; er riecht nach Schweiß; das riecht nach Verrat <fig.; umg.> das lässt auf Verrat schließen;
II <V.t.>
5 etwas ~ einen Geruch von etwas wahrnehmen
6 ;riechst du nichts?; hast du es gerochen? <a. fig.; umg.> geahnt?;
7 das kann ich doch nicht ~! <fig.; umg.> woher soll ich das wissen?; etwas od. jmdn. nicht ~ können <fig.; umg.> nicht leiden, nicht ausstehen können; dieses schwere Parfüm kann ich nicht ~ der Geruch ist mir unangenehm, mir wird fast übel davon; [<ahd. richhan „rauchen, dampfen, duften, einen Geruch empfinden“ <germ. *reukan; verwandt mit Rauch]
['rie·chen]
[riechens, rieche, riechst, riecht, riechen, roch, rochst, rochen, rocht, riechest, riechet, röche, röchest, röchst, röchen, röchet, röcht, riech, gerochen, riechend]