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ringen  

1rịn|gen <st. V.; hat> [mhd. ringen, ahd. (h)ringan, eigtl. = sich im Kreise, sich hin u. her bewegen, zu ↑ Ring ]:

1.a)sich handgreiflich mit jmdm. [unter Anwendung von Griffen u. Schwüngen] auseinandersetzen; mit körperlichem Einsatz gegen jmdn. kämpfen, um ihn zu bezwingen: die beiden Männer rangen erbittert, bis zur Erschöpfung [miteinander]; mit dem Tod[e] r.; die Schwimmerin rang mit den Wellen (geh.; konnte sich wegen der starken Wellen kaum im Wasser behaupten);

b)unter Anwendung von bestimmten Griffen u. Schwüngen mit jmdm. einen genau nach Regeln festgelegten sportlichen Kampf austragen mit dem Ziel, den Gegner mit beiden Schultern auf den Boden zu drücken od. ihn nach Punkten zu schlagen: taktisch klug, mit einem starken Gegner r.; er ringt (ist Ringer) seit einigen Jahren; <subst.:> er hat sich einen Meistertitel im Ringen geholt.



2.a)sich angestrengt, unter Einsatz aller Kräfte bemühen, etw. zu erreichen, zu erhalten, zu verwirklichen; heftig nach etw. streben: hart, zäh, bitter, schwer um Anerkennung r.; sie rangen lange um Freiheit, Unabhängigkeit, Erfolg; nach Atem, Luft r. (nur mühsam atmen können); sie rang nach/um Fassung (sie konnte kaum, nur mühsam die Fassung bewahren); er hat nach Worten/um Worte gerungen (hat die richtigen Worte kaum finden können, hat sich nur mühsam äußern können);

b)sich innerlich heftig mit etw. auseinandersetzen: ich habe lange mit mir gerungen, ob ich das verantworten kann; sie scheint [innerlich] mit einem Problem, mit seinem Schicksal zu r.



3.(geh.) a)(die Hände) aus Verzweiflung, Angst o. Ä. falten, ineinander verschränkt gegeneinanderpressen u. so in drehender Bewegung die Handflächen aneinanderreiben: weinend, klagend, jammernd, verzweifelt, flehend die/seine Hände r.;

b)jmdm. unter großen Mühen u. gegen heftigen Widerstand aus der Hand, aus den Händen winden: er rang ihm das Messer, die Pistole aus der Hand.



4.<r. + sich> (geh.) mühsam aus jmdm. hervorkommen, sich jmdm. entringen (2 b) : ein tiefer Seufzer rang sich aus ihrer Brust.


2rịn|gen <st. V.; hat> [landsch. beeinflusst von 1↑ ringen ] (landsch.): ↑ wringen .
Ringen  

Rịn|gen, das; -s
ringen  


1. a) balgen, kämpfen, raufen; (ugs.): rangeln.

b) catchen.

2. a) sich anstrengen, sich bemühen, sich einsetzen, kämpfen, nichts unversucht lassen, seine ganze Kraft aufbieten, streben; (meist geh.): sich mühen; (ugs.): sich ins Zeug legen.

b) sich auseinandersetzen, durchdenken, sich Gedanken machen, mit sich kämpfen, nachdenken, überdenken.

[ringen]
[ringe, ringst, ringt, rang, rangst, rangen, rangt, ringest, ringet, ränge, rängest, rängen, ränget, ring, gerungen, ringend]
ringen  

1rịn|gen <st. V.; hat> [mhd. ringen, ahd. (h)ringan, eigtl. = sich im Kreise, sich hin u. her bewegen, zu ↑ Ring]:

1.
a)sich handgreiflich mit jmdm. [unter Anwendung von Griffen u. Schwüngen] auseinandersetzen; mit körperlichem Einsatz gegen jmdn. kämpfen, um ihn zu bezwingen: die beiden Männer rangen erbittert, bis zur Erschöpfung [miteinander]; mit dem Tod[e] r.; die Schwimmerin rang mit den Wellen (geh.; konnte sich wegen der starken Wellen kaum im Wasser behaupten);

b)unter Anwendung von bestimmten Griffen u. Schwüngen mit jmdm. einen genau nach Regeln festgelegten sportlichen Kampf austragen mit dem Ziel, den Gegner mit beiden Schultern auf den Boden zu drücken od. ihn nach Punkten zu schlagen: taktisch klug, mit einem starken Gegner r.; er ringt (ist Ringer) seit einigen Jahren; <subst.:> er hat sich einen Meistertitel im Ringen geholt.



2.
a)sich angestrengt, unter Einsatz aller Kräfte bemühen, etw. zu erreichen, zu erhalten, zu verwirklichen; heftig nach etw. streben: hart, zäh, bitter, schwer um Anerkennung r.; sie rangen lange um Freiheit, Unabhängigkeit, Erfolg; nach Atem, Luft r. (nur mühsam atmen können); sie rang nach/um Fassung (sie konnte kaum, nur mühsam die Fassung bewahren); er hat nach Worten/um Worte gerungen (hat die richtigen Worte kaum finden können, hat sich nur mühsam äußern können);

b)sich innerlich heftig mit etw. auseinandersetzen: ich habe lange mit mir gerungen, ob ich das verantworten kann; sie scheint [innerlich] mit einem Problem, mit seinem Schicksal zu r.



3.(geh.)
a)(die Hände) aus Verzweiflung, Angst o. Ä. falten, ineinander verschränkt gegeneinanderpressen u. so in drehender Bewegung die Handflächen aneinanderreiben: weinend, klagend, jammernd, verzweifelt, flehend die/seine Hände r.;

b)jmdm. unter großen Mühen u. gegen heftigen Widerstand aus der Hand, aus den Händen winden: er rang ihm das Messer, die Pistole aus der Hand.



4.<r. + sich> (geh.) mühsam aus jmdm. hervorkommen, sich jmdm. entringen (2 b): ein tiefer Seufzer rang sich aus ihrer Brust.


2rịn|gen <st. V.; hat> [landsch. beeinflusst von 1↑ ringen] (landsch.): ↑ wringen.
ringen  

[st. V.; hat] [landsch. beeinflusst von 1ringen] (landsch.): wringen.
ringen  

ringen, strampeln
[strampeln]
ringen  

n.
<n.; -s; unz.; Sp.> waffenloser, nur mit best. Körpergriffen ausgeführter Zweikampf
['Rin·gen]
[Ringe, Ringst, Ringt, Ringen, Rang, Rangst, Rangen, Rangt, Ringest, Ringet, Ränge, Rängest, Rängen, Ränget, Ring, geRungen, Ringend]n.
<V. 199; hat>
1 <V.t.> die Hände ~ drehend zusammenpressen; <fig.> außer sich sein vor Kummer, Angst usw.; jmdm. etwas aus der Hand ~ ihm entwinden;
2 <V.i.> mithilfe bestimmter Körpergriffe kämpfen; <fig.> schwer kämpfen, heftig streben; ich habe lange mit mir gerungen, ob ich es tun soll <fig.> mit einem Entschluss ~ <fig.> mit einem Gegner, miteinander ~; der junge Dichter ringt noch mit der Sprache hat noch Schwierigkeiten, sie zu meistern; mit dem Tode ~ todkrank sein; es war ein schmerzliches Ringen mit dem Tode; nach Atem, Luft ~; nach Fassung ~ <fig.> nach Worten ~; mit jmdm. um ein Problem ~ <fig.> um den Sieg ~ [<ahd. (h)ringan, „sich im Kreise oder hin u. her bewegen; sich anstrengen, kämpfen“ <germ. *hringan „(sich) im Kreise bewegen, ringen, kämpfen“; Ring]
['rin·gen]
[ringe, ringst, ringt, ringen, rang, rangst, rangen, rangt, ringest, ringet, ränge, rängest, rängen, ränget, ring, gerungen, ringend]