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Rippe  

Rịp|pe, die; -, -n [mhd. rippe, ahd. rippa, eigtl. = Bedeckung (der Brusthöhle)]:

1.schmaler, gebogener Knochen im Rumpf des Menschen u. mancher Tiere, der nahezu waagerecht von der Wirbelsäule zum Brustbein verläuft u. mit anderen zusammen die Brusthöhle bildet: sich beim Sturz eine R. brechen, quetschen; jmdm. im Streit ein Messer zwischen die -n jagen, stoßen; man kann bei ihr alle/die -n zählen, sie hat nichts auf den -n (ugs.; sie ist sehr mager); er stieß, boxte ihm/ihn [mit dem Ellbogen] in die -n (gab ihm einen Stoß in die Seite);

*sich <Dativ> etw. nicht aus den -n schlagen/schneiden können (ugs.; nicht wissen, wo man etw. hernehmen soll).


2.etw., was einer Rippe (1) ähnlich sieht: Kord mit breiten -n; ein Muster mit -n stricken; ein Heizkörper mit vier -n; kann ich mir eine R. (einen Riegel 3 ) Schokolade nehmen?


3. (Bot.) stark hervortretende Blattader.


4.(Technik) Bauteil, das einer Rippe (1) ähnlich ist u. zur Verstärkung eines flächigen Bauteils (z. B. der Tragfläche eines Flugzeugs) dient.


5.(Technik) Kühlrippe.


6.(Archit.) ein Gewölbe od. eine Decke verstärkender od. tragender Teil.
Rippe  

Rịp|pe, die; -, -n
Rippe  


1. Rippenknochen.

2. Blattader, Blattnerv, Blattrippe; (Bot.): Ader.

[Rippe]
[Rippen]
Rippe  

Rịp|pe, die; -, -n [mhd. rippe, ahd. rippa, eigtl. = Bedeckung (der Brusthöhle)]:

1.schmaler, gebogener Knochen im Rumpf des Menschen u. mancher Tiere, der nahezu waagerecht von der Wirbelsäule zum Brustbein verläuft u. mit anderen zusammen die Brusthöhle bildet: sich beim Sturz eine R. brechen, quetschen; jmdm. im Streit ein Messer zwischen die -n jagen, stoßen; man kann bei ihr alle/die -n zählen, sie hat nichts auf den -n (ugs.; sie ist sehr mager); er stieß, boxte ihm/ihn [mit dem Ellbogen] in die -n (gab ihm einen Stoß in die Seite);

*sich <Dativ> etw. nicht aus den -n schlagen/schneiden können (ugs.; nicht wissen, wo man etw. hernehmen soll).


2.etw., was einer Rippe (1) ähnlich sieht: Kord mit breiten -n; ein Muster mit -n stricken; ein Heizkörper mit vier -n; kann ich mir eine R. (einen Riegel 3) Schokolade nehmen?


3. (Bot.) stark hervortretende Blattader.


4.(Technik) Bauteil, das einer Rippe (1) ähnlich ist u. zur Verstärkung eines flächigen Bauteils (z. B. der Tragfläche eines Flugzeugs) dient.


5.(Technik) Kühlrippe.


6.(Archit.) ein Gewölbe od. eine Decke verstärkender od. tragender Teil.
Rippe  

n.
<f. 19; Anat.> einer der länglichen, gebogenen Knochen (mit knorpeligen Anteilen), die, von der Wirbelsäule ausgehend, nach vorn den Leib des Menschen u. der Wirbeltiere beiderseits umfassen: Costa; <Kochk.> Fleischstück mit Rippenknochen; <Arch.> aus dem Gewölbe hervortretender, stützender Bogen; <Bot.> Ader im Blatt, <allg.> lange, schmale Erhöhung zwischen zwei Rillen, eingeteilter Streifen, Riegel (bei Schokolade, Seife); Teil des im Zimmer befindl. Heizkörpers (bei Dampf- od. Warmwasserheizung); <Mar.> = Spant; er hat sich eine ~ gebrochen; man kann bei ihm die ~n (im Leibe, unter der Haut) zählen (so mager ist er); du hast nichts, zu wenig auf den ~n <umg.> du bist zu mager; ich kann mir's doch nicht aus den ~n schneiden <umg.> ich weiß nicht, woher ich's nehmen soll; ich kann es doch nicht aus den ~n schwitzen, schneiden <umg.; derb> ich weiß nicht, woher ich es nehmen soll; man kann ihm durch die ~n blasen (so mager ist er) <umg.; scherzh.> er stieß ihm den Degen, das Messer in, zwischen die ~n; jmdn. in die ~n stoßen freundschaftlich aufmunternd, derb ermahnend stoßen, puffen; [<ahd. rippa, ribba, engl. rib <germ. *rebia <vorgerm. *rebhio-; zu idg. *rebh- „überdachen, bedecken“]
['Rip·pe]
[Rippen]