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ritzen  

rịt|zen <sw. V.; hat> [mhd. ritzen, ahd. rizzen, rizzōn, Intensivbildung zu ↑ reißen ]:

1.a)(mit einem spitzen, harten Gegenstand) mit einem Ritz (1) versehen: Glas [mit einem Diamanten] r.;

b)(mit einem spitzen, harten Gegenstand) schneidend, kerbend hervorbringen, abbilden, darstellen: seinen Namen, ein Herz in den Baum, in die Bank r.; der Künstler ritzt die Zeichnung in die Kupferplatte.



2.a)<r. + sich> sich an einem spitzen, harten Gegenstand die Haut leicht verletzen: sich [an einem Stacheldraht] den Arm, mit einer Nadel [am Finger] r.; er hat sich beim Rasieren geritzt;

b)leicht verletzen: die Dornen ritzten [ihm] die Haut.



3.(schweiz.) (ein Gesetz o. Ä.) verletzen, nicht achten, dagegen verstoßen: diese Bestimmungen, Vorschriften werden dauernd geritzt.
ritzen  

eingravieren, einkerben, einkratzen, einritzen, einschneiden, gravieren, kerben, kratzen, schneiden; (geh.): eingraben.
[ritzen]
[ritze, ritzt, ritzte, ritztest, ritzten, ritztet, ritzest, ritzet, ritz, geritzt, ritzend]

sich aufritzen, sich aufschürfen, sich reißen, sich leicht verletzen, sich schürfen.
[ritzen, sich]
[sich ritzen, ritze, ritzt, ritzte, ritztest, ritzten, ritztet, ritzest, ritzet, ritz, geritzt, ritzend, ritzen sich]
ritzen  

rịt|zen <sw. V.; hat> [mhd. ritzen, ahd. rizzen, rizzōn, Intensivbildung zu ↑ reißen]:

1.
a)(mit einem spitzen, harten Gegenstand) mit einem Ritz (1) versehen: Glas [mit einem Diamanten] r.;

b)(mit einem spitzen, harten Gegenstand) schneidend, kerbend hervorbringen, abbilden, darstellen: seinen Namen, ein Herz in den Baum, in die Bank r.; der Künstler ritzt die Zeichnung in die Kupferplatte.



2.
a)<r. + sich> sich an einem spitzen, harten Gegenstand die Haut leicht verletzen: sich [an einem Stacheldraht] den Arm, mit einer Nadel [am Finger] r.; er hat sich beim Rasieren geritzt;

b)leicht verletzen: die Dornen ritzten [ihm] die Haut.



3.(schweiz.) (ein Gesetz o. Ä.) verletzen, nicht achten, dagegen verstoßen: diese Bestimmungen, Vorschriften werden dauernd geritzt.
ritzen  

[sw. V.; hat] [mhd. ritzen, ahd. rizzen, rizzon, Intensivbildung zu reißen]: 1. a) (mit einem spitzen, harten Gegenstand) mit einem Ritz (1) versehen: Glas [mit einem Diamanten] r.; b) (mit einem spitzen, harten Gegenstand) schneidend, kerbend hervorbringen, abbilden, darstellen: seinen Namen, ein Herz in den Baum, in die Bank r.; der Künstler ritzt die Zeichnung in die Kupferplatte. 2. a) [r. + sich] sich an einem spitzen, harten Gegenstand die Haut leicht verletzen: sich [an einem Stacheldraht] den Arm, mit einer Nadel [am Finger] r.; er hat sich beim Rasieren geritzt; b) leicht verletzen: die Dornen ritzten [ihm] die Haut. 3. (schweiz.) (ein Gesetz o.Ä.) verletzen, nicht achten, dagegen verstoßen: diese Bestimmungen, Vorschriften werden dauernd geritzt.
ritzen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> etwas in etwas ~ einen Ritz in etwas machen, mit hartem, spitzem Gegenstand eine schmale Vertiefung eingraben; seinen Namen in einen Baum, in die Rinde ~; Glas mit einem Diamanten ~; die Sache ist geritzt <fig.; umg.> die Sache ist in Ordnung, ist erledigt;
2 <V.refl.> sich ~ sich die Haut oberflächlich durch Reißen verletzen; ich habe mich an einem Dorn, Nagel geritzt; sie hat sich mit der Nadel an der Hand geritzt [Intensivbildung zu reißen]
['rit·zen]
[ritze, ritzt, ritzen, ritzte, ritztest, ritzten, ritztet, ritzest, ritzet, ritz, geritzt, ritzend]