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rot  

Rot, das; -s, -, ugs.: -s:

1.rote Farbe: ein kräftiges, leuchtendes, dunkles, helles R.; das R. ihrer Lippen; die Ampel zeigt R. (rotes Licht); bei R. (während die Ampel rotes Licht zeigt) über die Kreuzung fahren; R. (rote Schminke) auflegen.


2.(Kartenspiel) a)<meist o. Art.; o. Pl.> (dem Herz der französischen Spielkarte entsprechende) Farbe der deutschen Spielkarte: R. ist Trumpf;

b)Spiel, bei dem Rot (2 a) Trumpf ist;

c)Karte der Farbe Rot (2 a) : [ein niedriges] R. ablegen.



3.<o. Pl.> Rouge (2) : R. gewinnt.
rot <Adj.; röter, seltener: -er, röteste, seltener: -este> [mhd., ahd. rōt; 2: nach der roten Fahne der Arbeiterbewegung]:

1.von der Farbe des Blutes: rote Farbe, Tinte; eine -e Fahne, Bluse; -e Kirschen, Rosen; ein -er Abendhimmel; -e Glut; ein -es Licht; -er Wein (Rotwein); -e Lippen; eine -e Nase; -es (fuchsrotes, rostrotes, kupferfarbenes) Haar; ein -es Ass (ein Herzass od. ein Karoass); eine rote (auf Rot stehende) Ampel; ein -er (ugs.; rot schreibender) Kugelschreiber; -es (Physik; langwelliges) Licht; -e (vom Weinen o. Ä. gerötete) Augen haben; er bekam einen [ganz] -en Kopf (ihm stieg die Röte ins Gesicht); r. wie Blut; r. glühen, leuchten; r. glühendes Eisen; r. geweinte, unterlaufene Augen; [im Gesicht] r. anlaufen; r. geschminkte Lippen; r. gefrorene (vor Kälte gerötete) Ohren, Hände; r. geäderte (von roten Adern durchzogene) Augen; r. lackierte Fingernägel; etw. r. anmalen, unterstreichen, anstreichen; r. (in Rot) geäderter Marmor; ein r. gepunkteter, gestreifter, karierter Rock; <subst.:> ein Glas von dem Roten (ugs.; Rotwein); die Rote (ugs.; Rothaarige) da drüben; ich habe keinen Roten (ugs.; überhaupt kein Geld) mehr; der Kugelschreiber schreibt r.; die Rote/rote Karte (Fußball; Karte in roter Farbe, die vom Schiedsrichter nach einem groben Foul o. Ä. als optisches Zeichen für das Verweisen eines Spielers vom Spielfeld in die Höhe gehalten wird); heute r., morgen tot (der Tod kann sehr überraschend eintreten, ist oft nicht vorhersehbar; wohl bezogen auf die frische rote Farbe der Wangen);

*rot werden, sein (vor Scham, Verlegenheit erröten, errötet sein): sie wurde r. bis über die Ohren.


2.(Politik) zur Linken (2) gehörend (kommunistisch, sozialistisch, sozialdemokratisch, marxistisch): -e (marxistische) Literatur; das -e (kommunistische) China; eine -e (kommunistische, sozialdemokratische) Regierung; er ist [ziemlich] r., r. angehaucht (marxistisch, kommunistisch eingestellt); dieser Stadtteil wählt traditionell r. (sozialdemokratisch, eine linke Partei);

R lieber r. als tot (ugs.; es ist besser, kommunistisch, sozialistisch regiert zu werden, als im Kampf gegen den Kommunismus, Sozialismus zu sterben); <subst.:> die Roten haben die Wahlen gewonnen; ein Bündnis aus Grün und Rot (aus Grünen u. SPD).

rot  


1. blutrot, brandrot, fahlrot, flammend, gerötet, glühend/leuchtend rot, glutrot, grellrot, karfunkelrot, karminrot, kirschrot, krebsrot, mohnrot, ochsenblutrot, orangerot, puterrot, purpurfarben, purpurfarbig, purpurn, rostrot, rotblond, rotbraun, rubinrot, sattrot, scharlachrot, scharlachfarben, scharlachfarbig, signalrot, tizianrot, tizianblond, weinrot, ziegelrot, zornrot; (geh.): feuerfarben, scharlachen; (ugs. emotional verstärkend): knallrot.

2. kommunistisch, leninistisch, links[gerichtet], maoistisch, marxistisch, sozialdemokratisch, sozialistisch, trotzkistisch; (Politik): linksorientiert; (Politik Jargon abwertend): linkslastig.

[rot]
[roter, rote, rotes, roten, rotem, roterer, rotere, roteres, roteren, roterem, rotester, roteste, rotestes, rotesten, rotestem]
rot  

Rot, das; -s, -, ugs.: -s:

1.rote Farbe: ein kräftiges, leuchtendes, dunkles, helles R.; das R. ihrer Lippen; die Ampel zeigt R. (rotes Licht); bei R. (während die Ampel rotes Licht zeigt) über die Kreuzung fahren; R. (rote Schminke) auflegen.


2.(Kartenspiel)
a)<meist o. Art.; o. Pl.> (dem Herz der französischen Spielkarte entsprechende) Farbe der deutschen Spielkarte: R. ist Trumpf;

b)Spiel, bei dem
Rot (2 a) Trumpf ist;

c)Karte der Farbe Rot (2 a): [ein niedriges] R. ablegen.



3.<o. Pl.> Rouge (2): R. gewinnt.
rot <Adj.; röter, seltener: -er, röteste, seltener: -este> [mhd., ahd. rōt; 2: nach der roten Fahne der Arbeiterbewegung]:

1.von der Farbe des Blutes: rote Farbe, Tinte; eine -e Fahne, Bluse; -e Kirschen, Rosen; ein -er Abendhimmel; -e Glut; ein -es Licht; -er Wein (Rotwein); -e Lippen; eine -e Nase; -es (fuchsrotes, rostrotes, kupferfarbenes) Haar; ein -es Ass (ein Herzass od. ein Karoass); eine rote (auf Rot stehende) Ampel; ein -er (ugs.; rot schreibender) Kugelschreiber; -es (Physik; langwelliges) Licht; -e (vom Weinen o. Ä. gerötete) Augen haben; er bekam einen [ganz] -en Kopf (ihm stieg die Röte ins Gesicht); r. wie Blut; r. glühen, leuchten; r. glühendes Eisen; r. geweinte, unterlaufene Augen; [im Gesicht] r. anlaufen; r. geschminkte Lippen; r. gefrorene (vor Kälte gerötete) Ohren, Hände; r. geäderte (von roten Adern durchzogene) Augen; r. lackierte Fingernägel; etw. r. anmalen, unterstreichen, anstreichen; r. (in Rot) geäderter Marmor; ein r. gepunkteter, gestreifter, karierter Rock; <subst.:> ein Glas von dem Roten (ugs.; Rotwein); die Rote (ugs.; Rothaarige) da drüben; ich habe keinen Roten (ugs.; überhaupt kein Geld) mehr; der Kugelschreiber schreibt r.; die Rote/rote Karte (Fußball; Karte in roter Farbe, die vom Schiedsrichter nach einem groben Foul o. Ä. als optisches Zeichen für das Verweisen eines Spielers vom Spielfeld in die Höhe gehalten wird); heute r., morgen tot (der Tod kann sehr überraschend eintreten, ist oft nicht vorhersehbar; wohl bezogen auf die frische rote Farbe der Wangen);

*rot werden, sein (vor Scham, Verlegenheit erröten, errötet sein): sie wurde r. bis über die Ohren.


2.(Politik) zur Linken (2) gehörend (kommunistisch, sozialistisch, sozialdemokratisch, marxistisch): -e (marxistische) Literatur; das -e (kommunistische) China; eine -e (kommunistische, sozialdemokratische) Regierung; er ist [ziemlich] r., r. angehaucht (marxistisch, kommunistisch eingestellt); dieser Stadtteil wählt traditionell r. (sozialdemokratisch, eine linke Partei);

Rlieber r. als tot (ugs.; es ist besser, kommunistisch, sozialistisch regiert zu werden, als im Kampf gegen den Kommunismus, Sozialismus zu sterben); <subst.:> die Roten haben die Wahlen gewonnen; ein Bündnis aus Grün und Rot (aus Grünen u. SPD).

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n.
<n. 15> rote Farbe, Farbe des Blutes, Feuers; rotes Licht (der Verkehrsampel); <Kart.> = Herz; das ~ der Abend-, Morgensonne; ~ anspielen, ausspielen <Kart.>; ~ auflegen rote Lippenschminke; ein dunkles, helles, reines, sattes, tiefes ~; bei ~ an der Kreuzung halten; die Vorhänge spielen ins ~e sie haben einen rötlichen Farbton; sie war ganz in ~ gekleidet
[Rot]
[Rots, Rotn, Roter, Rote, Rotes, Roten, Rotem, Roterer, Rotere, Roteres, Roteren, Roterem, Rotester, Roteste, Rotestes, Rotesten, Rotestem]n.
<Adj.; röter, am rötesten; a.: -er, am -esten>
1 wie Blut, wie Feuer gefärbt; <umg.> linksgerichtet, sozialistisch, kommunistisch
2 die Rote Armee <Kurzform für> die Rote Arbeiter- u. Bauernarmee <früher> das Heer der Sowjetunion; sie hat ~e Augen (vom vielen Lesen, vom Weinen, vor Übernächtigung); das Kind hat gesunde, ~e Backen; der Rote Davidstern <in Israel für> Rotes Kreuz; die Rote Erde <Bez. für> Westfalen ; <= gerodetes Land; roden>; ~er Faden <eigtl.> in das Tauwerk der engl. Marine eingewebter, roter, wollener Faden, <fig.; seit Goethes „Wahlverwandtschaften“> Leitmotiv, Leitgedanke, der Fortlauf der Handlung, Entwicklung; der ~e Faden des Buches, Theaterstückes, Vortrages; sie hat ~es Haar; Roter Halbmond <in mohammedan. Ländern (Türkei, Teil der Sowjetunion) für> Rotes Kreuz; ich habe keinen ~en Heller, Pfennig mehr in der Tasche keinen Pfennig, kein Geld; sie trug ein ~es Kleid; sie bekam einen ~en Kopf sie errötete(vor Aufregung, Scham, Verlegenheit); Rotes Kreuz <Abk.: R.K.> in Genf 1863/64 gegründete internationale Organisation, die im Krieg das Los der Kriegsopfer zu mildern sucht u. den neutralen Vermittler in allen Fragen spielt, die die Verwundeten u. Gefangenen betreffen; <auch> das internationale Schutzzeichen dieser Organisation: rotes Kreuz auf weißem Feld; ~e Lippen; Roter Löwe, <od.> Rote Sonne <im Iran für> Rotes Kreuz; die ~e Rasse die Indianer; ~e Socke <umg.; scherzh. od. abwertend> Linke(r); der Lehrer korrigiert mit ~er Tinte; ~er Wein Rotwein; ~e Welle <scherzh.> zentrale Regelung des Verkehrs in Großstädten, die sich zeitweise so auswirkt, dass Autofahrer an jeder Straßenkreuzung rotes Licht vorfinden u. stets halten müssen; → a. grüne Welle;; ~e Zahlen (rot eingetragene) Schulden, Fehlbeträge; in die ~en Zahlen kommen, in den ~en Zahlen sein Schulden haben; Rote Zelle marxistisch orientierte Gruppe (bes. an Universitäten);
3 ;vor Zorn ~ anlaufen; diesen Tag werde ich mir im Kalender ~ anstreichen bes. merken, er wird sich mir einprägen; am Abendhimmel stand; ~ glühend die Sonne; wenn ich das höre, sehe ich ~ <fig., umg.> werde ich wütend; die Johannisbeeren werden schon ~ reif; sie wurde vor Verlegenheit ~ bis über beide Ohren
4 heute ~, morgen tot <Sprichw.> das Leben geht oft rasch zu Ende; ~ wie Blut [<ahd. rot, engl. red <vorgerm. *randho-, *rheudho- „rot“; Rost1]
[rot]
[rots, rotn, roter, rote, rotes, roten, rotem, roterer, rotere, roteres, roteren, roterem, rotester, roteste, rotestes, rotesten, rotestem]