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Ruhm  

Ruhm, der; -[e]s [mhd. ruom, ahd. (h)ruom, urspr. = Geschrei (mit dem man sich brüstet), Prahlerei; Lobpreisung, verw. mit ↑ rufen ]: weitreichendes hohes Ansehen, das eine bedeutende Person aufgrund von herausragenden Leistungen, Eigenschaften bei der Allgemeinheit genießt: unsterblicher, künstlerischer, weltweiter, vergänglicher R.; der R. eines Staatsmannes, Dichters; der R. Cäsars als Feldherr/als eines großen Feldherrn; sein R. mehrte sich, stieg; jmdm. gebührt R.; R. erringen, erwerben, erlangen, genießen, ernten; diese Erfindung begründete ihren R.; jmds. R. verbreiten, in die Welt tragen; diese Tat hat ihm R. eingetragen, eingebracht; die Schöpfung verkündet Gottes R.; zu dieser Zeit stand der Dichter auf der Höhe seines -es; sich mit R. bedecken; der zweifelhafte R. dieser Erfindung;

*sich nicht [gerade] mit R. bekleckern (ugs. iron.; nicht sehr erfolgreich sein, nur eine schwache Leistung o. Ä. zeigen; scherzh. Umformung von »sich mit Ruhm bedecken«).
Ruhm  

Ruhm, der; -[e]s
Ruhm  

Ansehen, Berühmtheit, Weltgeltung, Weltruf, Weltruhm; (geh.): Glorie; (bildungsspr.): Nimbus; (meist iron.): Gloria.
[Ruhm]
[Ruhmes, Ruhms, Ruhme]
Ruhm  

Ruhm, der; -[e]s [mhd. ruom, ahd. (h)ruom, urspr. = Geschrei (mit dem man sich brüstet), Prahlerei; Lobpreisung, verw. mit ↑ rufen]: weitreichendes hohes Ansehen, das eine bedeutende Person aufgrund von herausragenden Leistungen, Eigenschaften bei der Allgemeinheit genießt: unsterblicher, künstlerischer, weltweiter, vergänglicher R.; der R. eines Staatsmannes, Dichters; der R. Cäsars als Feldherr/als eines großen Feldherrn; sein R. mehrte sich, stieg; jmdm. gebührt R.; R. erringen, erwerben, erlangen, genießen, ernten; diese Erfindung begründete ihren R.; jmds. R. verbreiten, in die Welt tragen; diese Tat hat ihm R. eingetragen, eingebracht; die Schöpfung verkündet Gottes R.; zu dieser Zeit stand der Dichter auf der Höhe seines -es; sich mit R. bedecken; der zweifelhafte R. dieser Erfindung;

*sich nicht [gerade] mit R. bekleckern (ugs. iron.; nicht sehr erfolgreich sein, nur eine schwache Leistung o. Ä. zeigen; scherzh. Umformung von »sich mit Ruhm bedecken«).
Ruhm  

n.
<m. 1; unz.>
1 durch hervorragende Taten errungenes hohes Ansehen in der Öffentlichkeit
2 ;den Gipfel, die Höhe seines ~es erreichen
3 ;großer, unsterblicher, verdienter, wahrer ~; die Zeitungen sind seines ~es voll
4 ;dieses Gemälde hat seinen ~ begründet; dieses Werk wird ihm ~ einbringen; ~ davontragen, erlangen, ernten, erringen, erwerben; sich seines ~es erfreuen; er hat seinen ~ noch erlebt; sein ~ lebt weiter, verblasst allmählich; er sonnt sich in seinem ~(e)
5 ;da hast du dich ja nicht gerade mit ~ bedeckt, <umg.> bekleckert!; zu seinem ~e; zu ~ und Ehren gelangen [<ahd. (h)ruom; zur idg. Schallwurzel *kar-, *kara- „laut preisen, rühmen“; verwandt mit rufen u. Gerücht]
[Ruhm]
[Ruhmes, Ruhms, Ruhme]