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rupfen  

Rụp|fen, der; -s, (Sorten:) - [mhd. rupfen, wohl eigtl. = Gewebe aus einem Stoff, der von der Hechel abgerupft wird]: grobes, poröses Gewebe aus Jute in Leinwandbindung: ein Sack aus R.; die Wände sind mit R. bespannt.rụp|fen <sw. V.; hat> [mhd. rupfen, ropfen, ahd. ropfōn, zu ↑ raufen ]:

1.a)herausziehen, ruckartig [in einzelnen Büscheln] ausreißen: Gras, Kräuter, Unkraut r.;

b)geschlachtetem Geflügel die Federn zupfend ausreißen: ein Huhn, eine Gans r.;

c)von, aus etw. auf kräftige, ruckartige, zupfende Weise entfernen: die Blätter vom Stiel r.



2.(ugs.) übervorteilen; jmdm. viel Geld abnehmen, ihn um sein Geld bringen: der Wirt hat uns ganz schön gerupft.


3.(Jargon) unregelmäßig stoßen, ein stoßendes, reißendes Geräusch von sich geben: die Kupplung rupft.
rupfen  

Rụp|fen, der; -s, - (Jutegewebe)rụp|fen (aus Rupfen)
rupfen  

a) ausreißen, [aus]ziehen, [aus]zupfen, entfernen, herausziehen, jäten, raufen; (ugs.): ausmachen, rausreißen.

b) ernten, pflücken.

[rupfen]
[rupfe, rupfst, rupft, rupfte, rupftest, rupften, rupftet, rupfest, rupfet, rupf, gerupft, rupfend]
rupfen  

Rụp|fen, der; -s, (Sorten:) - [mhd. rupfen, wohl eigtl. = Gewebe aus einem Stoff, der von der Hechel abgerupft wird]: grobes, poröses Gewebe aus Jute in Leinwandbindung: ein Sack aus R.; die Wände sind mit R. bespannt.rụp|fen <sw. V.; hat> [mhd. rupfen, ropfen, ahd. ropfōn, zu ↑ raufen]:

1.
a)herausziehen, ruckartig [in einzelnen Büscheln] ausreißen: Gras, Kräuter, Unkraut r.;

b)geschlachtetem Geflügel die Federn zupfend ausreißen: ein Huhn, eine Gans r.;

c)von, aus etw. auf kräftige, ruckartige, zupfende Weise entfernen: die Blätter vom Stiel r.



2.(ugs.) übervorteilen; jmdm. viel Geld abnehmen, ihn um sein Geld bringen: der Wirt hat uns ganz schön gerupft.


3.(Jargon) unregelmäßig stoßen, ein stoßendes, reißendes Geräusch von sich geben: die Kupplung rupft.
rupfen  

rupfen, zupfen
[zupfen]
rupfen  

n.
<m. 4> 'Rup·fen·lein·wand <f. 7u; unz.> grobes Jutegewebe für Wandbespannungen u. Säcke [rupfen]
['Rup·fen]
[Rupfe, Rupfst, Rupft, Rupfen, Rupfte, Rupftest, Rupften, Rupftet, Rupfest, Rupfet, Rupf, geRupft, Rupfend, Rupfenleinwand, Rupfenleinwandes, Rupfenleinwands, Rupfenleinwande, Rupfenleinwände, Rupfenleinwänden]n.
<V.t.; hat> reißen, ziehen, zerren; pflücken, jäten; man hat mich tüchtig gerupft, ich bin tüchtig gerupft worden <fig.; umg.> man hat mir viel Geld abgenommen; Geflügel ~ ihm vor der Zubereitung die Federn herausziehen; Unkraut ~; jmdn. am Haar ~
['rup·fen1]
[rupfe, rupfst, rupft, rupfen, rupfte, rupftest, rupften, rupftet, rupfest, rupfet, rupf, gerupft, rupfend]

n.
<Adj.> aus Rupfen bestehend [<ahd. ropfon „ausreißen, zupfen“; raufen]
['rup·fen2]
[rupfe, rupfst, rupft, rupfen, rupfte, rupftest, rupften, rupftet, rupfest, rupfet, rupf, gerupft, rupfend]