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säen  

sä|en <sw. V.; hat> [mhd. sæ(je)n, ahd. sāen, urspr. = schleudern, werfen, (aus)streuen, fallen lassen]: in Form von Saatgut in die Erde bringen: Korn, Gras, Radieschen, Salat s.; <auch o. Akk.-Obj.:> der Bauer hat den ganzen Tag gesät; Zwietracht, Hass s.;

*dünn gesät sein (emotional; nur in geringer Zahl vorhanden sein): Fachkräfte sind dünn gesät.
säen  

anbauen, aussäen, bestellen, bewirtschaften, kultivieren.
[säen]
[säe, säst, sät, säte, sätest, säten, säest, säet, sätet, sä, gesät, säend, saeen]
säen  

sä|en <sw. V.; hat> [mhd. sæ(je)n, ahd. sāen, urspr. = schleudern, werfen, (aus)streuen, fallen lassen]: in Form von Saatgut in die Erde bringen: Korn, Gras, Radieschen, Salat s.; <auch o. Akk.-Obj.:> der Bauer hat den ganzen Tag gesät; Zwietracht, Hass s.;

*dünn gesät sein (emotional; nur in geringer Zahl vorhanden sein): Fachkräfte sind dünn gesät.
säen  

[sw. V.; hat] [mhd. s?(je)n, ahd. saen, urspr.= schleudern, werfen, (aus)streuen, fallen lassen]: in Form von Saatgut in die Erde bringen: Korn, Gras, Radieschen, Salat s.; [auch o.Akk.-Obj.:] der Bauer hat den ganzen Tag gesät; Ü Zwietracht, Hass s.; *dünn gesät sein (emotional; nur in geringer Zahl vorhanden sein): Fachkräfte sind dünn gesät.
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v.
<V.t. u. V.i.> Saatgut in den Boden bringen, Samen über das Feld ausstreuen; <fig.> die Grundlage für eine spätere (gute od. schlechte) Entwicklung legen; Astern, Gerste, Karotten ~; Hass, Liebe, Misstrauen, Zwietracht ~ <fig.> wer Wind sät, wird Sturm ernten <sprichwörtl. nach AT, Hosea 8,7> was der Mensch säet, das wird er ernten <sprichwörtl. nach AT, Galaterbrief 6,7> dünn gesät <fig.> spärlich anzutreffen, selten; nach dem Sturm lagen die Kastanien wie gesät auf dem Weg [<ahd. sawen, sa(j)en, engl. sow, got. saian <germ. *sejan; zu idg. *se(i)- „entsenden, werfen, fallen lassen“; verwandt mit Saat, Samen, sichten „sieben“]
['sä·en]
[säe, säst, sät, säen, säte, sätest, säten, säest, säet, sätet, sä, gesät, säend]