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säumen  

1säu|men <sw. V.; hat>:

1. (ein Kleidungs-, Wäschestück) mit einem Saum (1) versehen: einen Rock s.; das Tuch ist an zwei Seiten gesäumt.


2.(geh.) sich zu beiden Seiten von etw., rundherum um etw. befinden; sich an etw. entlang hinziehen: Sträucher, Bäume säumen den Weg; Tausende säumten den Weg des Rosenmontagszuges; <oft im 2. Part.:> ein von Palmen gesäumter Platz.


2säu|men <sw. V.; hat> [mhd. sūmen, H. u.] (geh.): aus Nachlässigkeit od. Trägheit mit der Ausführung von etw. warten; sich bei etw. zu lange aufhalten: du darfst nicht länger s.; sie kamen, ohne zu s.; <subst.:> sie machten sich ohne Säumen auf den Weg.
säumen  

säu|men (mit einem Rand, Besatz versehen)

säu|men (veraltet für mit Saumtieren Lasten befördern)

säu|men (geh. für zögern)
säumen  


1. einfassen, umsäumen; (bayr., österr.): endeln; (Schneiderei): einsäumen.

2. begrenzen, einfassen, einrahmen, einsäumen, umgeben, umgrenzen, umrahmen; (geh.): umsäumen; (veraltet): besäumen.

[1säumen]
[säume, säumst, säumt, säumte, säumtest, säumten, säumest, säumet, säumtet, säum, gesäumt, säumend, saeumen]

[ab]warten, zaudern, sich Zeit lassen, Zeit vergeuden, zögern; (geh.): zagen; (ugs.): fackeln; (veraltet): häsitieren, verziehen.
[2säumen]
[säume, säumst, säumt, säumte, säumtest, säumten, säumest, säumet, säumtet, säum, gesäumt, säumend, saeumen]
säumen  

1säu|men <sw. V.; hat>:

1. (ein Kleidungs-, Wäschestück) mit einem Saum (1) versehen: einen Rock s.; das Tuch ist an zwei Seiten gesäumt.


2.(geh.) sich zu beiden Seiten von etw., rundherum um etw. befinden; sich an etw. entlang hinziehen: Sträucher, Bäume säumen den Weg; Tausende säumten den Weg des Rosenmontagszuges; <oft im 2. Part.:> ein von Palmen gesäumter Platz.


2säu|men <sw. V.; hat> [mhd. sūmen, H. u.] (geh.): aus Nachlässigkeit od. Trägheit mit der Ausführung von etw. warten; sich bei etw. zu lange aufhalten: du darfst nicht länger s.; sie kamen, ohne zu s.; <subst.:> sie machten sich ohne Säumen auf den Weg.
säumen  

[sw. V.; hat]: 1. (ein Kleidungs-, Wäschestück) mit einem Saum (1) versehen: einen Rock s.; das Tuch ist an zwei Seiten gesäumt. 2. (geh.) sich zu beiden Seiten von etw., rundherum um etw. befinden; sich an etw. entlang hinziehen: Sträucher, Bäume säumen den Weg; Tausende säumten den Weg des Rosenmontagszuges; [oft im 2. Part.:] ein von Palmen gesäumter Platz.
säumen  

v.
<V.t.; hat> mit einem Saum versehen (Kleidungsstück); mit einem Rand, einer Einfassung, versehen (Gartenbeet); Bretter ~ die Kanten roher Bretter beschneiden; Pappeln ~die Allee; ein leuchtender, schmaler Streifen säumt den Horizont; ein Kleid, einen Rock ~ [frühnhd.; Saum1]
['säu·men1]
[säume, säumst, säumt, säumen, säumte, säumtest, säumten, säumest, säumet, säumtet, säum, gesäumt, säumend]

v.
<V.i.; hat> zögern, zaudern, sich nicht entschließen können, sich aufhalten, sich verspäten, auf sich warten lassen, zurückbleiben; o säume nicht länger! <poet.> [<mhd. sumen „aufhalten, hindern, verzögern“; ahd. virsumen „versäumen“, arsumen „unterlassen“; unklare Herkunft]
['säu·men2]
[säume, säumst, säumt, säumen, säumte, säumtest, säumten, säumest, säumet, säumtet, säum, gesäumt, säumend]

v.
<V.; hat>
1 <V.t.; veraltet> mit Saumtieren befördern (Lasten)
2 <V.i.; veraltet> Saumtiere führen
['säu·men3]
[säume, säumst, säumt, säumen, säumte, säumtest, säumten, säumest, säumet, säumtet, säum, gesäumt, säumend]