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sanktionieren  

sank|ti|o|nie|ren:

1.Gesetzeskraft erteilen.


2.bestätigen, gutheißen.


3.mit bestimmten Maßnahmen, z. B. Tadel, auf eine Normabweichung reagieren; Sanktionen verhängen
sanktionieren  

sank|ti|o|nie|ren <sw. V.; hat> [frz. sanctionner, zu: sanction, ↑ Sanktion ]:

1.a)(bildungsspr.) [öffentlich, als Autorität] billigen, gutheißen [u. dadurch legitimieren]: Umweltzerstörungen aus ökonomischen Motiven s.;

b)(Rechtsspr.) einer Sache Gesetzeskraft verleihen, ein Gesetz bestätigen: das Parlament hat den Gesetzentwurf sanktioniert; durch den Friedensvertrag wurde die Annexion sanktioniert (auf eine rechtliche Grundlage gestellt).



2.a) (Soziol.) mit Sanktionen (2 b) belegen: die soziale Umwelt sanktioniert (bestraft) jeden Regelverstoß

b) (bildungsspr.) mit Sanktionen (2 c) belegen: die Teilnahme an einem offiziellen Streik darf vom Arbeitgeber nicht sanktioniert werden.

sanktionieren  

sank|ti|o|nie|ren (bestätigen; Sanktionen verhängen)
sanktionieren  


1. anerkennen, annehmen, akzeptieren, beipflichten, beistimmen, bejahen, bekräftigen, bestätigen, bewilligen, billigen, die Erlaubnis geben/erteilen, dulden, sich einverstanden erklären, einverstanden sein, einwilligen, erlauben, gelten lassen, genehmigen, gestatten, gewähren, grünes Licht geben, gutheißen, sein Amen geben, sein Einverständnis/seine Einwilligung geben, seine Zustimmung geben, zulassen, zustimmen; (bildungsspr.): legitimieren, permittieren, tolerieren; (ugs.): absegnen, seinen Segen geben, unterschreiben; (salopp): abnicken; (Amtsspr.): stattgeben.

2. abstrafen, bestrafen, einen Denkzettel erteilen/geben/verpassen, eine Strafe auferlegen, maßregeln, mit [einer] Strafe belegen, rächen, Rache üben, strafen, sühnen, unter Strafe stellen, vergelten, Vergeltung üben; (geh.): ahnden; (bildungsspr.): mit Sanktionen belegen; (ugs.): eine Strafe aufbrummen; (nachdrücklich): Rache nehmen; (veraltend): heimzahlen; (Rechtsspr.): belangen.

[sanktionieren]
[sanktioniere, sanktionierst, sanktioniert, sanktionierte, sanktioniertest, sanktionierten, sanktioniertet, sanktionierest, sanktionieret, sanktionier, sanktionierend]
sanktionieren  

sank|ti|o|nie|ren <sw. V.; hat> [frz. sanctionner, zu: sanction, ↑ Sanktion]:

1.
a)(bildungsspr.) [öffentlich, als Autorität] billigen, gutheißen [u. dadurch legitimieren]: Umweltzerstörungen aus ökonomischen Motiven s.;

b)(Rechtsspr.) einer Sache Gesetzeskraft verleihen, ein Gesetz bestätigen: das Parlament hat den Gesetzentwurf sanktioniert; durch den Friedensvertrag wurde die Annexion sanktioniert (auf eine rechtliche Grundlage gestellt).



2.
a) (Soziol.) mit Sanktionen (2 b) belegen: die soziale Umwelt sanktioniert (bestraft) jeden Regelverstoß

b) (bildungsspr.) mit Sanktionen (2 c) belegen: die Teilnahme an einem offiziellen Streik darf vom Arbeitgeber nicht sanktioniert werden.

sanktionieren  

[sw. V.; hat] [frz. sanctionner, zu: sanction, Sanktion]: 1. a) (bildungsspr.) [öffentlich, als Autorität] billigen, gutheißen [u. dadurch legitimieren]: Umweltzerstörungen aus ökonomischen Motiven s.; b) (Rechtsspr.) einer Sache Gesetzeskraft verleihen, ein Gesetz bestätigen: das Parlament hat den Gesetzentwurf sanktioniert; durch den Friedensvertrag wurde die Annexion sanktioniert (auf eine rechtliche Grundlage gestellt). 2. a) (Soziol.) mit Sanktionen (2 b) belegen: die soziale Umwelt sanktioniert (bestraft) jeden Regelverstoß; b) (bildungsspr.) mit Sanktionen (2 c) belegen: die Teilnahme an einem offiziellen Streik darf vom Arbeitgeber nicht sanktioniert werden.
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v.
sank·ti·o'nie·ren <V.t.; hat> bestätigen, gutheißen, anerkennen; zum verbindl. Gesetz erheben [<frz. sanctionner „billigen, Gesetzeskraft verleihen“; Sanktion]
[sank·tio'nie·ren,]
[sanktioniere, sanktionierst, sanktioniert, sanktionieren, sanktionierte, sanktioniertest, sanktionierten, sanktioniertet, sanktionierest, sanktionieret, sanktionier, sanktioniert, sanktionierend]