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Sattel  

Sạt|tel, der; -s, Sättel [mhd. satel, ahd. satal, H. u.]:

1.a)gepolsterter Sitz in geschwungener Form, der einem Reittier für den Reiter aufgelegt wird: den S. an-, abschnallen, abnehmen; das Pferd warf ihn aus dem S.; jmdm. in den S. helfen; sich aus dem, in den S. schwingen; mit, ohne S. reiten;

*jmdn. aus dem S. heben/werfen (jmdn. aus einer einflussreichen Position drängen. jmdn. sehr verunsichern, jmds. Versagen herbeiführen; urspr. auf die mittelalterlichen Reiterturniere bezogen, bei denen der Gegner mit der Lanze aus dem Sattel gestoßen werden musste); fest im S. sitzen (seine Position unangefochten behaupten); sich im S. halten (seine Position behaupten);

b)Gestell für Gepäck, Lasten, das auf dem Rücken eines Lasttiers festgeschnallt wird.



2.Teil des Fahrrads, Motorrads, auf dem man sitzt: ein harter, stark gefederter, sportlicher, schmaler, breiter, bequemer S.; den S. höher stellen.


3.kurz für ↑ Bergsattel .
Sattel  

Sạt|tel, der; -s, Sättel
Sattel  

Sạt|tel, der; -s, Sättel [mhd. satel, ahd. satal, H. u.]:

1.
a)gepolsterter Sitz in geschwungener Form, der einem Reittier für den Reiter aufgelegt wird: den S. an-, abschnallen, abnehmen; das Pferd warf ihn aus dem S.; jmdm. in den S. helfen; sich aus dem, in den S. schwingen; mit, ohne S. reiten;

*jmdn. aus dem S. heben/werfen (jmdn. aus einer einflussreichen Position drängen. jmdn. sehr verunsichern, jmds. Versagen herbeiführen; urspr. auf die mittelalterlichen Reiterturniere bezogen, bei denen der Gegner mit der Lanze aus dem Sattel gestoßen werden musste); fest im S. sitzen (seine Position unangefochten behaupten); sich im S. halten (seine Position behaupten);

b)Gestell für Gepäck, Lasten, das auf dem Rücken eines Lasttiers festgeschnallt wird.



2.Teil des Fahrrads, Motorrads, auf dem man sitzt: ein harter, stark gefederter, sportlicher, schmaler, breiter, bequemer S.; den S. höher stellen.


3.kurz für ↑ Bergsattel.
Sattel  

n.
<m. 5u>
1 Sitzvorrichtung für Reiter auf Reittieren (Reit~); Tragvorrichtung für Lasten auf Lasttieren (Trag~); Sitzvorrichtung auf dem Fahrrad od. Motorrad; Senke in einem Bergrücken, Pass; <bei Streich-u. Zupfinstrumenten> kleine Querleiste am Ende des Griffbretts, auf der die Saiten aufliegen; Querbalken; Mittelteil des Turnpferdes; <an Kleidern od. Blusen> = Passe
2 ;den ~ abschnallen, auflegen; den ~ (des Fahrrads) höher, tiefer stellen
3 ;das Pferd warf den Reiter aus dem ~; jmdn. aus dem ~ heben ihn besiegen (urspr. beim Ritterturnier); <fig.> ihn verdrängen, sich ihm als überlegen erweisen; er konnte sich im ~halten es gelang dem Pferd nicht, ihn abzuwerfen, <fig.; umg.> er konnte sich gegen alle Angriffe behaupten; der Reiter hing im ~; den Reiter in den ~ heben, ihm in den ~helfen beim Aufsteigen behilflich sein;einflussreiche Freunde haben ihn in den ~gehoben, ihm in den ~ geholfen <fig.; umg.> haben ihn unterstützt, ihm eine Stellung verschafft; sich in den ~ schwingen; fest im ~ sitzen <fig.; umg.> in einer Stellung sicher sein; er ist in allen Sätteln gerecht <fig.> er kennt sich in allen Gebieten aus, ist überall zu gebrauchen; mit, ohne ~ reiten [<ahd. satul, satal,engl. saddle <germ. *sadula- „Sitz“, <ostidg. Nachbarspr., vermutl. slaw.; zu idg. *sed- „sich setzen, sitzen“]
['Sat·tel]
[Sattels, Sättel, Sätteln]