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Sau  

Sau, die; -, Säue u. -en [mhd., ahd. sū, viell. eigtl. = Gebärerin od. lautm. (u. eigtl. = Su[su]-Macherin)]:

1.a)<Pl. Säue, fachspr. -en> weibliches Hausschwein, Mutterschwein;

b)<Pl. Säue> (landsch.) Hausschwein: eine S. schlachten;

*keine S. (derb; niemand): das interessiert doch keine S.; wie eine gesengte S. (derb abwertend; schlecht [in Bezug auf die Ausführung, das Verhalten]); die S. rauslassen (ugs.; sich ausnahmsweise nicht die gewohnte Selbstdisziplin, Mäßigung o. Ä. auferlegen, sondern sich ganz seiner momentanen Stimmung gemäß verhalten); unter aller S. (derb abwertend; sehr schlecht): sein Englisch ist unter aller S.; jmdn. zur S. machen (derb; jmdn. in scharfer Form heruntermachen; wohl eigtl. = jmdn. so zurichten, dass er einer geschlachteten Sau gleicht);

c)<Pl. -en> (Jägerspr.) [weibliches] Wildschwein: eine S. mit Frischlingen.



2.<Pl. Säue> (derb abwertend) a)jmd., der schmutzig u. ungepflegt ist, der keinen Wert auf Sauberkeit legt, dessen Verhalten als anstößig, abstoßend od. ekelerregend empfunden wird: sie, er ist eine alte, geile S.; diese S. hat wieder alles vollgekleckert;

b)jmd., dessen Verhalten man als gemein o. ä. empfindet, über den man wütend ist, sich ärgert, den man hasst: eine dumme, gemeine, faule, fette S.

Sau  

Sau, die; -, Plur. Säue und (bes. von Wildschweinen:) -en

Sau (frühere dt. Bez. für 2Save)
Sau  

a) Hausschwein, [Mutter]schwein; (landsch.): Docke, Ferkelsau, Mocke; (landsch., bes. westmd.): Wutz; (südd., österr.): Faklsau; (schwäb.): Kosel.

b) Bache, Wildsau, Wildschwein; (Jägerspr. scherzh.): Schwarzkittel.

[Sau]
[Saues, Saus, Saue, Säue, Säuen]
Sau  

Sau, die; -, Säue u. -en [mhd., ahd. sū, viell. eigtl. = Gebärerin od. lautm. (u. eigtl. = Su[su]-Macherin)]:

1.
a)<Pl. Säue, fachspr. -en> weibliches Hausschwein, Mutterschwein;

b)<Pl. Säue> (landsch.) Hausschwein: eine S. schlachten;

*keine S. (derb; niemand): das interessiert doch keine S.; wie eine gesengte S. (derb abwertend; schlecht [in Bezug auf die Ausführung, das Verhalten]); die S. rauslassen (ugs.; sich ausnahmsweise nicht die gewohnte Selbstdisziplin, Mäßigung o. Ä. auferlegen, sondern sich ganz seiner momentanen Stimmung gemäß verhalten); unter aller S. (derb abwertend; sehr schlecht): sein Englisch ist unter aller S.; jmdn. zur S. machen (derb; jmdn. in scharfer Form heruntermachen; wohl eigtl. = jmdn. so zurichten, dass er einer geschlachteten Sau gleicht);

c)<Pl. -en> (Jägerspr.) [weibliches] Wildschwein: eine S. mit Frischlingen.



2.<Pl. Säue> (derb abwertend)
a)jmd., der schmutzig u. ungepflegt ist, der keinen Wert auf Sauberkeit legt, dessen Verhalten als anstößig, abstoßend od. ekelerregend empfunden wird: sie, er ist eine alte, geile S.; diese S. hat wieder alles vollgekleckert;

b)jmd., dessen Verhalten man als gemein o. ä. empfindet, über den man wütend ist, sich ärgert, den man hasst: eine dumme, gemeine, faule, fette S.

sau  

n.
<f.; -, 'Säue; Jägerspr. f. 18> weibl. Hausschwein, Mutterschwein; <fig.; derb> sehr schmutziger Mensch; <Jägerspr.> Wildschwein; grobe Sauen <Jägerspr.> starke Wildschweine; das ist unter aller ~ <fig.; derb> sehr schlecht, nicht zu gebrauchen; davonrennen wie eine gesengte Sau <derb> sehr schnell; wie eine gestochene ~ bluten, schreien <derb> heftig; jmdn. zur ~ machen <fig.; derb> ihn grob anherrschen, schonungslos tadeln, herunterputzen ;[<ahd. su <germ. su <idg. su(w) „Schwein“]
[Sau]
[Saues, Saus, Saue, Säue, Säuen]n.
Sau… <in Zus.; umg.; verstärkend> sehr, äußerst; <derb> bes. schlecht; z.B. saudumm, saublöd; Sauwetter
[sau…,]
[saues, saus, saue, säue, säuen, Sau, Saues, Saus, Saue, Säue, Säuen]