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sausen  

sau|sen <sw. V.> [mhd. sūsen, ahd. sūsōn, lautm.]:

1.ein anhaltend starkes, scharfes od. gleichmäßig an- und abschwellendes Geräusch wie bei einer Reibung von sich geben <hat>: der Wind sauste [im Kamin]; das Blut sauste ihm in den Ohren; <auch unpers.:> es sauste in seinem Ohr; <subst.:> das Sausen des Windes.


2.sich [mit sausendem (1) Geräusch] sehr schnell fortbewegen, irgendwohin bewegen <ist>: die Mutter sauste in die Küche; er sauste mit dem Fahrrad um die Ecke; mit dem Auto durch die Stadt s.; die Peitsche sauste auf den Rücken der Pferde;

*jmdn. s. lassen (ugs.; sich von jmdm., um dessen Freundschaft, Zuneigung, Partnerschaft o. Ä. man bemüht war, abwenden): lass ihn s., er ist sowieso nicht der Richtige für dich!; etw. s. lassen (ugs.; auf etw. verzichten; aufgeben; nicht weiter betreiben od. verfolgen): eine Party s. lassen; eine Verabredung s. lassen.


3.(salopp) rasseln (2 b) <ist>: er ist durchs Examen, durchs Abitur gesaust.


4.(landsch.) (von Most, Federweißem) stark gären, schäumen <hat>: der Most fängt schon an zu s.
sausen  


1. brausen, rauschen, toben, tosen, zischen.

2. eilen, fegen, hetzen, jagen, preschen, rennen, schießen, stürmen, wieseln; (geh.): fliegen, hasten, stieben; (ugs.): düsen, flitzen, pesen, rasen, sprinten, spritzen, spurten, wetzen; (österr. ugs.): pledern; (salopp): gasen; (südd., schweiz.): springen; (landsch.): schesen.

[sausen]
[sause, saust, sauste, saustest, sausten, saustet, sausest, sauset, saus, gesaust, sausend]
sausen  

sau|sen <sw. V.> [mhd. sūsen, ahd. sūsōn, lautm.]:

1.ein anhaltend starkes, scharfes od. gleichmäßig an- und abschwellendes Geräusch wie bei einer Reibung von sich geben <hat>: der Wind sauste [im Kamin]; das Blut sauste ihm in den Ohren; <auch unpers.:> es sauste in seinem Ohr; <subst.:> das Sausen des Windes.


2.sich [mit sausendem (1) Geräusch] sehr schnell fortbewegen, irgendwohin bewegen <ist>: die Mutter sauste in die Küche; er sauste mit dem Fahrrad um die Ecke; mit dem Auto durch die Stadt s.; die Peitsche sauste auf den Rücken der Pferde;

*jmdn. s. lassen (ugs.; sich von jmdm., um dessen Freundschaft, Zuneigung, Partnerschaft o. Ä. man bemüht war, abwenden): lass ihn s., er ist sowieso nicht der Richtige für dich!; etw. s. lassen (ugs.; auf etw. verzichten; aufgeben; nicht weiter betreiben od. verfolgen): eine Party s. lassen; eine Verabredung s. lassen.


3.(salopp) rasseln (2 b) <ist>: er ist durchs Examen, durchs Abitur gesaust.


4.(landsch.) (von Most, Federweißem) stark gären, schäumen <hat>: der Most fängt schon an zu s.
sausen  

v.
<V.; hat/ist> mit dunklem Zischen tönen, brausen, rauschen; sich sehr schnell fortbewegen, eilen; <oberdt.>gären, schäumen (vom Wein); das Auto ist um die Ecke gesaust; der Wind saust in den Bäumen, Blättern, Zweigen; ein Vorhaben ~lassen <fig.; umg.> darauf verzichten; er ist durchs Examen gesaust <umg.; scherzh.> er hat es nicht bestanden; der Pfeil sauste durch die Luft; es saust mir in den Ohren [<ahd. suson, susan „summen, säuseln; knarren, zischen“; lautmalend]
['sau·sen]
[sause, saust, sausen, sauste, saustest, sausten, saustet, sausest, sauset, saus, gesaust, sausend]