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schäbig  

schä|big <Adj.> [mhd. schebic, eigtl. = räudig, zu veraltet Schabe, Schäbe = Krätze, Räude, zu ↑ schaben (2 b) ] (abwertend):

1.a) abgenutzt u. daher unansehnlich; ärmlich: ein alter -er Koffer; der Mantel sieht schon etwas s. aus;

b)armselig; gering: ein -er Rest.



2.verächtlich; unredlich, gemein: ein -er Kerl; eine -e Handlungsweise.


3.kleinlich, geizig: ein schäbiger Mensch; sich [jmdm. gegenüber] s. zeigen.
schäbig  

schä|big (abwertend)
schäbig  


1. a) abgegriffen, abgenutzt, abgeschabt, abgetragen, abgewetzt, alt, ärmlich, benutzt, lumpig, unansehnlich, verschlissen, zerfetzt, zerfleddert, zerlumpt, zerrissen; (ugs.): abgerissen, ausgedient, mitgenommen; (abwertend): heruntergekommen, verlottert; (landsch.): vertragen.

b) ärmlich, armselig, dürftig, elend, erbärmlich, gering, jämmerlich, jammervoll, karg, kärglich, kümmerlich; (emotional): miserabel; (ugs. abwertend): lausig, lumpig, popelig.

2. gemein, niederträchtig, schändlich, verachtenswert, verächtlich; (geh.): perfide, ruchlos, schimpflich, schmählich, übel, unredlich; (ugs.): fies; (abwertend): lumpig, schuftig, schurkisch; (geh. abwertend): nichtswürdig; (ugs. abwertend): hundsgemein, mies, schofel; (österr. mundartl., bes. wiener.): schmafu; (geh. veraltend): verrucht.

3. geizig, sparsam; (österr. ugs.): notig; (abwertend): kleinlich; (schweiz. abwertend): rappenspalterisch; (ugs. abwertend): filzig, knauserig, knickerig, schofel; (nordd.): kniepig; (ostmd.): zach; (landsch., bes. nordd.): netig; (österr. mundartl.): schmutzig; (schweiz. mundartl.): knorzig.

[schäbig]
[schäbiger, schäbige, schäbiges, schäbigen, schäbigem, schäbigerer, schäbigere, schäbigeres, schäbigeren, schäbigerem, schäbigster, schäbigste, schäbigstes, schäbigsten, schäbigstem, schaebig]
schäbig  

schä|big <Adj.> [mhd. schebic, eigtl. = räudig, zu veraltet Schabe, Schäbe = Krätze, Räude, zu ↑ schaben (2 b)] (abwertend):

1.
a) abgenutzt u. daher unansehnlich; ärmlich: ein alter -er Koffer; der Mantel sieht schon etwas s. aus;

b)armselig; gering: ein -er Rest.



2.verächtlich; unredlich, gemein: ein -er Kerl; eine -e Handlungsweise.


3.kleinlich, geizig: ein schäbiger Mensch; sich [jmdm. gegenüber] s. zeigen.
schäbig  

abgenutzt, schäbig
[abgenutzt]
schäbig  

adj.
<Adj.> armselig, ärmlich, dürftig, abgetragen, ungepflegt, unansehnlich; geizig, kleinlich, nicht vornehm; ein ~er Anzug; ~angezogen sein; sich ~ benehmen; das war ~von ihm (dass er nicht großzügiger war) [<mhd. schebig „räudig; abgeschabt aussehend“; Schabe, Schäbe „Schafräude, Krätze“]
['schä·big]
[schäbiger, schäbige, schäbiges, schäbigen, schäbigem, schäbigerer, schäbigere, schäbigeres, schäbigeren, schäbigerem, schäbigster, schäbigste, schäbigstes, schäbigsten, schäbigstem]