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schäumen  

schäu|men <sw. V.> [älter: schaumen, mhd. schūmen, ahd. scūman]:

1.a)(von flüssigen Stoffen) auf der Oberfläche Schaum (1) entwickeln, bilden <hat>: Gischt schäumt;

b)in Verbindung mit Wasser Schaum (1) entwickeln, bilden <hat>: eine stark schäumende Zahnpasta;

c)unter Schaumbildung sich irgendwohin bewegen, fließen <ist>: ein Brecher schäumte über das Deck.



2.(geh.) (vor Zorn, Wut o. Ä.) außer sich sein [u. wütend, geifernd seiner Erregung Luft machen] <hat>: er schäumte [vor Wut].


3.(Technik) mithilfe von Luft, Gas o. Ä. porös machen, zu Schaum (4) verarbeiten <hat>: geschäumter Kunststoff.
schäumen  

schäu|men
schäumen  


1. brodeln, moussieren, perlen, prickeln, sprudeln; (geh.): gischten; (landsch.): sausen.

2. auffahren, sich aufregen, aufschäumen, aus der Fassung geraten, außer sich geraten, die Beherrschung/Fassung verlieren, einen Gefühlsausbruch haben, sich empören, sich entrüsten, sich erbittern, sich erbosen, hochfahren, in Harnisch/Wut/Zorn geraten, sich nicht mehr kennen, schnauben, wüten, wütend/zornig werden; (geh.): ergrimmen, sich erzürnen, vor Empörung/Wut/Zorn schnauben; (bildungsspr.): sich echauffieren, sich exaltieren; (ugs.): an die Decke/in die Luft gehen, aus der Haut fahren, ausflippen, ausrasten, hochgehen, in Fahrt/in Rage kommen, in Fahrt/in Rage geraten, kochen; (salopp): geladen sein; (österr. ugs.): sich aufpudeln; (südd., österr.): aufdrehen.

[schäumen]
[schäume, schäumst, schäumt, schäumte, schäumtest, schäumten, schäumtet, schäumest, schäumet, schäum, geschäumt, schäumend, schaeumen]
schäumen  

schäu|men <sw. V.> [älter: schaumen, mhd. schūmen, ahd. scūman]:

1.
a)(von flüssigen Stoffen) auf der Oberfläche Schaum (1) entwickeln, bilden <hat>: Gischt schäumt;

b)in Verbindung mit Wasser Schaum (1) entwickeln, bilden <hat>: eine stark schäumende Zahnpasta;

c)unter Schaumbildung sich irgendwohin bewegen, fließen <ist>: ein Brecher schäumte über das Deck.



2.(geh.) (vor Zorn, Wut o. Ä.) außer sich sein [u. wütend, geifernd seiner Erregung Luft machen] <hat>: er schäumte [vor Wut].


3.(Technik) mithilfe von Luft, Gas o. Ä. porös machen, zu Schaum (4) verarbeiten <hat>: geschäumter Kunststoff.
schäumen  

[sw. V.] [älter: schaumen, mhd. schumen, ahd. scuman]: 1. a) (von flüssigen Stoffen) auf der Oberfläche Schaum (1) entwickeln, bilden [hat]: Gischt schäumt; b) in Verbindung mit Wasser Schaum (1) entwickeln, bilden [hat]: eine stark schäumende Zahnpasta; c) unter Schaumbildung sich irgendwohin bewegen, fließen [ist]: ein Brecher schäumte über das Deck. 2. (geh.) (vor Zorn, Wut o.Ä.) außer sich sein [u. wütend, geifernd seiner Erregung Luft machen] [hat]: er schäumte [vor Wut]. 3. (Technik) mithilfe von Luft, Gas o.Ä. porös machen, zu Schaum (4) verarbeiten [hat]: geschäumter Kunststoff.
schäumen  

v.
<V.i.; hat> Schaum bilden, Gischt aufwerfen (Bier, Sekt, Wellen); gären (Wein); <fig.> wütend sein; der Sekt schäumt im Glas; er schäumt vor Empörung, Wut, Zorn; eine stark ~de Seife
['schäu·men]
[schäume, schäumst, schäumt, schäumen, schäumte, schäumtest, schäumten, schäumtet, schäumest, schäumet, schäum, geschäumt, schäumend]