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schöpfen  

1schọ̈p|fen <sw. V.; hat> [mhd. schepfen, scheffen, ahd. scephen, wohl zu 1↑ Schaff (1) ]:

1.(eine Flüssigkeit) mit einem Gefäß, mit der hohlen Hand o. Ä. entnehmen, heraus-, nach oben holen: mit Eimern mussten sie das Wasser aus dem Keller s.; aus der Erfahrung, der Fantasie s.


2.(geh.) Atemluft in sich hereinholen: frische Luft s.


3.(geh.) (in Bezug auf geistige Dinge) erhalten, gewinnen, beziehen: [neuen] Mut s.; sie schöpfte ihre Kraft aus ihrem Glauben; er schöpfte Verdacht und alarmierte die Polizei.


4.(Jägerspr.) (von Wild) Wasser zu sich nehmen.


5. (Fachspr.) Papierbrei mit einem Sieb aus der Bütte herausnehmen u. auf die Formplatte gießen.


2schọ̈p|fen <sw. V.; hat> [mhd. schepfen, ahd. scepfen, ↑ schaffen ] (geh. veraltend): [er]schaffen.
schöpfen  

schọ̈p|fen (Flüssigkeit entnehmen)

schọ̈p|fen (veraltet für erschaffen)
schöpfen  

entnehmen, herausholen, herausnehmen, nach oben holen.
[1schöpfen]
[schöpfe, schöpfst, schöpft, schöpfte, schöpftest, schöpften, schöpftet, schöpfest, schöpfet, schöpf, geschöpft, schöpfend, schoepfen]

entstehen lassen, hervorbringen, ins Leben rufen, schaffen; (geh.): erschaffen.
[2schöpfen]
[schöpfe, schöpfst, schöpft, schöpfte, schöpftest, schöpften, schöpftet, schöpfest, schöpfet, schöpf, geschöpft, schöpfend, schoepfen]
schöpfen  

1schọ̈p|fen <sw. V.; hat> [mhd. schepfen, scheffen, ahd. scephen, wohl zu 1↑ Schaff (1)]:

1.(eine Flüssigkeit) mit einem Gefäß, mit der hohlen Hand o. Ä. entnehmen, heraus-, nach oben holen: mit Eimern mussten sie das Wasser aus dem Keller s.; aus der Erfahrung, der Fantasie s.


2.(geh.) Atemluft in sich hereinholen: frische Luft s.


3.(geh.) (in Bezug auf geistige Dinge) erhalten, gewinnen, beziehen: [neuen] Mut s.; sie schöpfte ihre Kraft aus ihrem Glauben; er schöpfte Verdacht und alarmierte die Polizei.


4.(Jägerspr.) (von Wild) Wasser zu sich nehmen.


5. (Fachspr.) Papierbrei mit einem Sieb aus der Bütte herausnehmen u. auf die Formplatte gießen.


2schọ̈p|fen <sw. V.; hat> [mhd. schepfen, ahd. scepfen, ↑ schaffen] (geh. veraltend): [er]schaffen.
schöpfen  

[sw. V.; hat] [mhd. schepfen, ahd. scepfen, schaffen] (geh. veraltend): [er]schaffen.
schöpfen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> mit einem Gefäß od. der hohlen Hand aufnehmen, heben (Flüssigkeit); Atem ~ tief, bewusst atmen; Hoffnung, Mut, Vertrauen ~ <fig.> gewinnen; Kraft ~ <fig.> ich will noch ein wenig frische Luft ~ <fig.> an die frische Luft, ins Freie gehen; er hat Verdacht geschöpft <fig.> etwas hat seinen V. erregt; Wasser mit dem Eimer, mit der hohlen Hand aus dem Bach, Brunnen, aus der Quelle ~; Wasser in ein Sieb ~ <fig.> eine aussichtslose, nie endende Arbeit tun <fig.>
2 <V.i.> der Hund, das Wild schöpft <Jägerspr.> trinkt; aus dem vollen ~ <fig.> ohne jede Einschränkung frei verfügen, nicht eingeengt sein; [<mhd. schepfen, scheffen <ahd. scephen; zu ahd. scaph „Schaff, Gefäߓ, urspr. „Ausgehöhltes“; zu idg. *(s)kebh-, (s)kabh-, (s)kap- „schaben“]
['schöp·fen]
[schöpfe, schöpfst, schöpft, schöpfen, schöpfte, schöpftest, schöpften, schöpftet, schöpfest, schöpfet, schöpf, geschöpft, schöpfend]