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schürfen  

schụ̈r|fen <sw. V.; hat> [mhd. schür(p)fen, ahd. scurphen = aufschneiden, ausweiden; (Feuer) anschlagen, verw. mit ↑ scharf (1) ]:

1.a)(die Haut) durch Schaben, Kratzen o. Ä. mit etw. Scharfem, Rauem oberflächlich verletzen: sich <Dativ> die Haut, das Knie s.;

b)durch Schürfen (1 a) in einen bestimmten Zustand bringen: sich [den Arm] blutig s.;

c)<s. + sich> sich eine Schürfwunde zuziehen: er hat sich [am Ellenbogen] geschürft.



2.sich schabend, scharrend [geräuschvoll] über etw. hinwegbewegen: der Schild der Planierraupe schürft über den Boden.


3.(Bauw.) eine an der Oberfläche liegende Schicht des Bodens abtragen, abgraben (z. B. als Vorarbeit beim Straßenbau).


4.(Bergbau) a)an der Oberfläche liegende Schichten des Bodens abtragen, um eine Lagerstätte aufzufinden od. zugänglich zu machen: dort soll demnächst geschürft werden;

b)(im Tagebau) abbauen, fördern: Braunkohle, Erz s.

schürfen  

schụ̈r|fen
schürfen  


1. kratzen, [sich] reiben, scharren, scheuern, schrammen; (landsch., bes. nordd.): schrappen.

2. abtragen, [aus]baggern, ausheben, auswerfen, graben, schaben, scharren, schaufeln, wühlen; (ugs.): buddeln; (nordd., md.): schippen.

3. ausbeuten, gewinnen, suchen; (Bergbau): abbauen; (bes. Bergbau): fördern.

[schürfen]
[schürfe, schürfst, schürft, schürfte, schürftest, schürften, schürftet, schürfest, schürfet, schürf, geschürft, schürfend, schuerfen]
schürfen  

schụ̈r|fen <sw. V.; hat> [mhd. schür(p)fen, ahd. scurphen = aufschneiden, ausweiden; (Feuer) anschlagen, verw. mit ↑ scharf (1)]:

1.
a)(die Haut) durch Schaben, Kratzen o. Ä. mit etw. Scharfem, Rauem oberflächlich verletzen: sich <Dativ> die Haut, das Knie s.;

b)durch Schürfen (1 a) in einen bestimmten Zustand bringen: sich [den Arm] blutig s.;

c)<s. + sich> sich eine Schürfwunde zuziehen: er hat sich [am Ellenbogen] geschürft.



2.sich schabend, scharrend [geräuschvoll] über etw. hinwegbewegen: der Schild der Planierraupe schürft über den Boden.


3.(Bauw.) eine an der Oberfläche liegende Schicht des Bodens abtragen, abgraben (z. B. als Vorarbeit beim Straßenbau).


4.(Bergbau)
a)an der Oberfläche liegende Schichten des Bodens abtragen, um eine Lagerstätte aufzufinden od. zugänglich zu machen: dort soll demnächst geschürft werden;

b)(im Tagebau) abbauen, fördern: Braunkohle, Erz s.

schürfen  

[sw. V.; hat] [mhd. schür(p)fen, ahd. scurphen= aufschneiden, ausweiden; (Feuer) anschlagen, verw. mit scharf (1)]: 1. a) (die Haut) durch Schaben, Kratzen o.Ä. mit etw. Scharfem, Rauem oberflächlich verletzen: sich [Dativ] die Haut, das Knie s.; b) durch Schürfen (1 a) in einen bestimmten Zustand bringen: sich [den Arm] blutig s.; c) [s. + sich] sich eine Schürfwunde zuziehen: er hat sich [am Ellenbogen] geschürft. 2. sich schabend, scharrend [geräuschvoll] über etw. hinwegbewegen: der Schild der Planierraupe schürft über den Boden. 3. (Bauw.) eine an der Oberfläche liegende Schicht des Bodens abtragen, abgraben (z.B. als Vorarbeit beim Straßenbau). 4. (Bergbau) a) an der Oberfläche liegende Schichten des Bodens abtragen, um eine Lagerstätte aufzufinden od. zugänglich zu machen: dort soll demnächst geschürft werden; b) (im Tagebau) abbauen, fördern: Braunkohle, Erz s.
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v.
<V.; hat>
1 <V.i.; Bgb.> Minerallagerstätten aufsuchen; <fig.> emsig forschen, suchen; tief ~ <fig.> gründlich forschen; nach Gold ~
2 <V.t.> Bodenschätze ~ nach B. graben, suchen; Erz ~
3 <V. refl.> sich ~ sich oberflächlich verletzen, <meist> aufschürfen [seit 16. Jh. schürfen, schorfen <mhd. schür(p)fen „(Feuer) schlagen“ <ahd. scurfen, scurphen „aufschneiden, ausweiden“, verwandt mit scharf, Scherbe, Scherflein, schroff]
['schür·fen]
[schürfe, schürfst, schürft, schürfen, schürfte, schürftest, schürften, schürftet, schürfest, schürfet, schürf, geschürft, schürfend]