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schütteln  

schụ̈t|teln <sw. V.; hat> [mhd. schüt(t)eln, ahd. scutilōn, Intensivbildung zu ↑ schütten ]:

1.a)etw., jmdn. kräftig, kurz u. schnell hin u. her bewegen [sodass er, es in schwankende Bewegung gerät]: jmdn. [bei den Schultern nehmen und] heftig, kräftig s.; jmdn. aus dem Schlaf s. (durch Schütteln wecken); [die Medizin] vor Gebrauch s.!; die Betten s. (aufschütteln); der Löwe schüttelt seine Mähne; verneinend den Kopf schütteln; verwundert den Kopf, mit dem Kopf [über etw.] s.; jmdm. bei der Begrüßung die Hand s.; der Wind schüttelt die Bäume; ein Hustenanfall schüttelte ihn; der Ekel schüttelt sie (sie muss sich schütteln vor Ekel); von Angst geschüttelt sein (vor Angst zittern); <unpers.:> es schüttelte sie [vor Kälte, Ekel] (sie schüttelte sich [vor Kälte, Ekel]); ein von Krisen geschütteltes Land;

b)<s. + sich> heftig hin u. her gehende od. drehende Bewegungen machen: der Hund schüttelt sich; sich vor Lachen s.;

c)<s. + sich> sich ekeln.



2.durch Schütteln (1 a) zum Herunter-, Herausfallen bringen: Obst [vom Baum] s.; den Staub von, aus den Kleidern s.


3.[heftig] hin u. her gehende od. drehende Bewegungen machen: die Kutsche schüttelt.
schütteln  


1. durchbeuteln, durchrütteln, durchschütteln, erschüttern, hin und her bewegen, rütteln, schwenken; (ugs.): rammeln, rappeln, wackeln; (landsch.): schlickern. (südd., österr.): beuteln.

2. abschütteln, abwerfen, [her]ausschütteln, herunterwerfen, hinunterwerfen.

3. sich hin und her bewegen, holpern, schaukeln, schlenkern, schlingern, schlottern, schüttern, schwanken; (nordd.): stuckern; (Seemannsspr.): rollen, stampfen.

[schütteln]
[Schuetteln, schüttle, schüttele, schüttelst, schüttelt, schüttelte, schütteltest, schüttelten, schütteltet, geschüttelt, schüttelnd, schuetteln]

a) sich ausschütteln, zucken.

b) Abscheu/Ekel empfinden, sich ekeln, schaudern [machen], widerstehen, zuwider sein; (ugs.): jmdm. dreht sich der Magen um.

[schütteln, sich]
[sich schütteln, Schuetteln, schüttle, schüttele, schüttelst, schüttelt, schüttelte, schütteltest, schüttelten, schütteltet, geschüttelt, schüttelnd, schuetteln, schütteln sich]
schütteln  

schụ̈t|teln <sw. V.; hat> [mhd. schüt(t)eln, ahd. scutilōn, Intensivbildung zu ↑ schütten]:

1.
a)etw., jmdn. kräftig, kurz u. schnell hin u. her bewegen [sodass er, es in schwankende Bewegung gerät]: jmdn. [bei den Schultern nehmen und] heftig, kräftig s.; jmdn. aus dem Schlaf s. (durch Schütteln wecken); [die Medizin] vor Gebrauch s.!; die Betten s. (aufschütteln); der Löwe schüttelt seine Mähne; verneinend den Kopf schütteln; verwundert den Kopf, mit dem Kopf [über etw.] s.; jmdm. bei der Begrüßung die Hand s.; der Wind schüttelt die Bäume; ein Hustenanfall schüttelte ihn; der Ekel schüttelt sie (sie muss sich schütteln vor Ekel); von Angst geschüttelt sein (vor Angst zittern); <unpers.:> es schüttelte sie [vor Kälte, Ekel] (sie schüttelte sich [vor Kälte, Ekel]); ein von Krisen geschütteltes Land;

b)<s. + sich> heftig hin u. her gehende od. drehende Bewegungen machen: der Hund schüttelt sich; sich vor Lachen s.;

c)<s. + sich> sich ekeln.



2.durch Schütteln (1 a) zum Herunter-, Herausfallen bringen: Obst [vom Baum] s.; den Staub von, aus den Kleidern s.


3.[heftig] hin u. her gehende od. drehende Bewegungen machen: die Kutsche schüttelt.
schütteln  

[sw. V.; hat] [mhd. schüt(t)eln, ahd. scutilon, Intensivbildung zu schütten]: 1. a) etw., jmdn. kräftig, kurz u. schnell hin u. her bewegen [sodass er, es in schwankende Bewegung gerät]: jmdn. [bei den Schultern nehmen und] heftig, kräftig s.; jmdn. aus dem Schlaf s. (durch Schütteln wecken); [die Medizin] vor Gebrauch s.!; die Betten s. (aufschütteln); der Löwe schüttelt seine Mähne; verneinend den Kopf s.; verwundert den Kopf, mit dem Kopf [über etw.] s.; jmdm. bei der Begrüßung die Hand s.; der Wind schüttelt die Bäume; ein Hustenanfall schüttelte ihn; der Ekel schüttelt sie (sie muss sich schütteln vor Ekel); von Angst geschüttelt sein (vor Angst zittern); [unpers.:] es schüttelte sie [vor Kälte, Ekel] (sie schüttelte sich [vor Kälte, Ekel]); Ü ein von Krisen geschütteltes Land; b) [s. + sich] heftig hin u. her gehende od. drehende Bewegungen machen: der Hund schüttelt sich; sich vor Lachen s.; c) [s. + sich] sich ekeln. 2. durch Schütteln (1 a) zum Herunter-, Herausfallen bringen: Obst [vom Baum] s.; den Staub von, aus den Kleidern s. 3. [heftig] hin u. her gehende od. drehende Bewegungen machen: die Kutsche schüttelt.
schütteln  

n.
<V.t.; hat>
1 schnell hin u. her bewegen; sich ~ die Glieder heftig hin u. her bewegen
2 ;ich hätte ihn ~ können, mögen (um ihn zur Vernunft zu bringen); der Hund schüttelte sich (und damit das Wasser aus seinem Fell); ein unwiderstehlicher Lachreiz schüttelte sie; die Betten ~ (um die Federn zu lockern); jmdm. zur Begrüßung die Hand, die Hände, die Rechte ~; sie schüttelte verneinend den Kopf; Pflaumen ~ (vom Baum)
3 ;Mehl, Puderzucker durch ein Sieb ~; vor Gebrauch ~! (Aufschrift auf Arzneiflaschen);
4 ;von Angst, Ekel, Entsetzen, Grauen geschüttelt; vom Fieber geschüttelt; vom Lachen, Schluchzen geschüttelt [<mhd. schüteln <ahd. scutilon „heftig bewegen“; schütten]
['schüt·teln]
[schüttle, schüttele, schüttelst, schüttelt, schütteln, schüttelte, schütteltest, schüttelten, schütteltet, geschüttelt, schüttelnd]