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schützen  

Schụ̈t|zen, der; -s, - [spätmhd. schutzen, zu ↑ schießen ]: Schiffchen (4) .1schụ̈t|zen <sw. V.; hat> [mhd. schützen, eigtl. = eindämmen, (Wasser) aufstauen, entweder zu ↑ schießen (in der alten Bed. »[einen Riegel] vorstoßen«) od. zu ↑ schütten (mhd. schüten = [einen Schutzwall] anhäufen)]:

1. jmdm., einer Sache Schutz gewähren, einen Schutz [ver]schaffen: jmdn., ein Land [vor Gefahren, gegen Gefahren] s.; das Eigentum [vor Übergriffen, gegen Übergriffe] s.; etw. vor der Sonne, vor, gegen Nässe s.; sich s. (Kondome benutzen) beim Geschlechtsverkehr; die Dunkelheit schützte den Dieb [vor Entdeckung]; warme Kleidung schützt [dich] vor Kälte; ein schützendes Dach; sich schützend vor ein Kind stellen; eine [vor, gegen Wind] geschützte Stelle.


2.unter gesetzlichen Schutz stellen u. dadurch gegen [anderweitige] [Be]nutzung, Auswertung o. Ä. 1schützen (1) : eine Erfindung durch ein Patent s.; ein Buch urheberrechtlich s. lassen; der Name des Fabrikats ist [gesetzlich] geschützt.


3.unter Naturschutz stellen: eine Landschaft s.; Pflanzen, Tiere s.; geschützte Arten.


2schụ̈t|zen <sw. V.; hat> (Technik): durch ein 2Schütz (1) stauen.
Schützen  

Schụ̈t|zen, der; -s, - (Weberei Gerät zur Aufnahme der Schussspulen, Schiffchen)
schützen  


1. abdecken, abhalten, abschirmen, absichern, abwehren, abwehrfähig machen, abwenden, sich jmds. annehmen, aufpassen, behüten, Beistand leisten, beistehen, bergen, beschützen, bewachen, bewahren, dämmen, decken, Deckung bieten, den Rücken decken/freihalten, erhalten, fernhalten, helfen, hüten, immunisieren, in Schutz nehmen, in seine Obhut nehmen, in Sicherheit bringen, nicht herankommen lassen, pflegen, pfleglich/schonend behandeln, resistent machen, retten, schonen, Schutz gewähren, seine [schützende] Hand über jmdn. halten, Sicherheitsmaßnahmen/Sicherheitsvorkehrungen treffen, sichern, sorgen für, unter Dach und Fach bringen, unter Schutz stellen, unter seine Fittiche nehmen, unterstützen, verschonen, verteidigen, wachen über, wahren, widerstandsfähig machen; (schweiz.): gaumen; (geh.): beschirmen, der Gefahr entreißen, erretten, feien, schirmen; (bildungsspr.): protegieren; (ugs.): vom Hals halten; (salopp): vom Leib halten; (ugs. scherzh.): unter seine Fittiche nehmen; (veraltet): patronisieren; (geh. veraltet): verwahren; (bes. Forstw., Jagdw.): hegen.

2. Brief und Siegel geben, eintragen, garantieren, gewährleisten, patentieren, registrieren, sicherstellen, unter gesetzlichen Schutz stellen, verbürgen, zusichern; (bildungsspr.): konsolidieren; (veraltend): verbriefen.

3. nicht zum Abschuss freigeben, unter Naturschutz stellen, zum Naturschutzgebiet erklären.

[schützen]
[schütze, schützt, schützte, schütztest, schützten, schütztet, schützest, schützet, schütz, geschützt, schützend, schuetzen]

a) sich abschirmen, sich absichern, abwehren, abwenden, sich aufheben, aufpassen, sich bewahren, Deckung nehmen/suchen, fernhalten, sich in Acht nehmen, in Deckung gehen, sich den Rücken freihalten, sich erhalten, sich hüten, sich in Sicherheit bringen, nicht herankommen lassen, sich pflegen, sich retten, sich rückversichern, sich schonen, Schutz [auf]suchen, sich sichern, Sicherheitsmaßnahmen/Sicherheitsvorkehrungen treffen, sich verteidigen, vorbauen, vorbeugen, sich vorsehen, Vorsorge treffen; (geh.): sich feien; sich vom Hals halten; (salopp): sich vom Leib halten; (ugs.): sich den Buckel freihalten.

b) ein Kondom/Präservativ benutzen, Safer Sex praktizieren; (Jargon): es »mit« machen.

[schützen, sich]
[sich schützen, schütze, schützt, schützte, schütztest, schützten, schütztet, schützest, schützet, schütz, geschützt, schützend, schuetzen, schützen sich]
schützen  

Schụ̈t|zen, der; -s, - [spätmhd. schutzen, zu ↑ schießen]: Schiffchen (4).1schụ̈t|zen <sw. V.; hat> [mhd. schützen, eigtl. = eindämmen, (Wasser) aufstauen, entweder zu ↑ schießen (in der alten Bed. »[einen Riegel] vorstoßen«) od. zu ↑ schütten (mhd. schüten = [einen Schutzwall] anhäufen)]:

1. jmdm., einer Sache Schutz gewähren, einen Schutz [ver]schaffen: jmdn., ein Land [vor Gefahren, gegen Gefahren] s.; das Eigentum [vor Übergriffen, gegen Übergriffe] s.; etw. vor der Sonne, vor, gegen Nässe s.; sich s. (Kondome benutzen) beim Geschlechtsverkehr; die Dunkelheit schützte den Dieb [vor Entdeckung]; warme Kleidung schützt [dich] vor Kälte; ein schützendes Dach; sich schützend vor ein Kind stellen; eine [vor, gegen Wind] geschützte Stelle.


2.unter gesetzlichen Schutz stellen u. dadurch gegen [anderweitige] [Be]nutzung, Auswertung o. Ä. 1schützen (1): eine Erfindung durch ein Patent s.; ein Buch urheberrechtlich s. lassen; der Name des Fabrikats ist [gesetzlich] geschützt.


3.unter Naturschutz stellen: eine Landschaft s.; Pflanzen, Tiere s.; geschützte Arten.


2schụ̈t|zen <sw. V.; hat> (Technik): durch ein 2Schütz (1) stauen.
schützen  

[sw. V.; hat] (Technik): durch ein 2Schütz (1) stauen.
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v.
<m. 4; Web.> = Weberschiffchen
['Schüt·zen]
[Schütze, Schützt, Schützen, Schützte, Schütztest, Schützten, Schütztet, Schützest, Schützet, Schütz, geSchützt, Schützend]v.
<V.t.; hat> bewahren, behüten, verteidigen; jmdn. od. etwas vor jmdm. od. etwas ~; sich ~ (vor); Gott schütze dich! (Abschiedsgruß); jmds. Eigentum, Interessen, Leben ~; das Wasser ~ mithilfe eines Schützes stauen; jmdn. od. sich vor Ansteckung, Gefahr, Nachstellungen, Verleumdung ~; Unkenntnis schützt nicht vor Strafe; Alter schützt vor Torheit nicht <Sprichw.> ein ~des Dach vor Ausbruch des Gewitters erreichen; seine ~de Hand über jmdn. breiten, halten <fig.> ein vor Wind geschütztes Plätzchen; gesetzlich geschützt (als Warenzeichen) [<mhd. schüt(t)en „Wasser aufstauen, um-, eindämmen“ <ahd. *skutison, engl. shut „verriegeln, schließen“]
['schüt·zen]
[schütze, schützt, schützen, schützte, schütztest, schützten, schütztet, schützest, schützet, schütz, geschützt, schützend]