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schaben  

scha|ben <sw. V.; hat> [mhd. schaben, ahd. scaban, urspr. = mit einem scharfen Werkzeug arbeiten, schneiden, spalten, verw. mit ↑ schaffen ; 4: H. u.]:

1.a)etw. säubern, glätten, von einer Schicht befreien, indem man immer wieder mit etw. Scharfem, Rauem fest darüberstreicht, -fährt: Möhren s.; sich den Bart s. (abrasieren);

b)durch Schaben, Raspeln, Reiben o. Ä. zerkleinern: Sellerie s.



2.a)[mit der scharfen, rauen Seite] auf, an etw. entlangfahren u. dabei ein leises, kratzendes Geräusch hervorbringen; an, auf etw. scheuern: das rechte Vorderrad schabt am Kotflügel;

b)reiben, scheuern: warum schabst du dir dauernd die Backe?



3. durch Schaben entfernen: den Lack vom Brett s.; die Teigreste aus dem Topf s.


4.<s. + sich> (Jugendspr.) sich ärgern: da würde ich mich auch s.
schaben  

scha|ben
schaben  


1. a) (landsch., bes. nordd.): schrappen; (Kochk.): rapieren.

b) hobeln, raspeln, reiben, zerkleinern; (landsch.): raffeln.

2. kratzen, reiben, scheuern; (nordd.): schubben.

3. abkratzen, abreiben, abschaben, kratzen, reiben.

[schaben]
[Schabens]
schaben  

scha|ben <sw. V.; hat> [mhd. schaben, ahd. scaban, urspr. = mit einem scharfen Werkzeug arbeiten, schneiden, spalten, verw. mit ↑ schaffen; 4: H. u.]:

1.
a)etw. säubern, glätten, von einer Schicht befreien, indem man immer wieder mit etw. Scharfem, Rauem fest darüberstreicht, -fährt: Möhren s.; sich den Bart s. (abrasieren);

b)durch Schaben, Raspeln, Reiben o. Ä. zerkleinern: Sellerie s.



2.
a)[mit der scharfen, rauen Seite] auf, an etw. entlangfahren u. dabei ein leises, kratzendes Geräusch hervorbringen; an, auf etw. scheuern: das rechte Vorderrad schabt am Kotflügel;

b)reiben, scheuern: warum schabst du dir dauernd die Backe?



3. durch Schaben entfernen: den Lack vom Brett s.; die Teigreste aus dem Topf s.


4.<s. + sich> (Jugendspr.) sich ärgern: da würde ich mich auch s.
schaben  

[sw. V.; hat] [mhd. schaben, ahd. scaban, urspr. = mit einem scharfen Werkzeug arbeiten, schneiden, spalten, verw. mit schaffen; 4: H. u.]: 1. a) etw. säubern, glätten, von einer Schicht befreien, indem man immer wieder mit etw. Scharfem, Rauem fest darüber streicht, fährt: Möhren s.; Ü sich den Bart s. (abrasieren); b) durch Schaben, Raspeln, Reiben o.Ä. zerkleinern: Sellerie s. 2. a) [mit der scharfen, rauen Seite] auf, an etw. entlangfahren u. dabei ein leises, kratzendes Geräusch hervorbringen; an, auf etw. scheuern: das rechte Vorderrad schabt am Kotflügel; b) reiben, scheuern: warum schabst du dir dauernd die Backe? 3. durch Schaben entfernen: den Lack vom Brett s.; die Teigreste aus dem Topf s. 4. [s. + sich] (Jugendspr.) sich ärgern: da würde ich mich auch s.
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n.
<V.t.; hat> reiben, kratzen u. dabei von Schmutz, Unebenheiten o.Ä. befreien (Möhren, Leder); rasch in dünne Streifen od. kleine Stückchen zerschneiden (Fleisch); ein Bild ~ eine aufgeraute Platte stellenweise glätten, so dass ein Bild entsteht; → a. Schabkunst; sich den Bart (eigtl.: das Gesicht) ~ sich rasieren; [<ahd. scaban „kratzen, scharren, radieren“, engl. shave „schaben“, got. skaban „scheren“; zu idg. *skab-, *skap-, *skabh „schaben“; verwandt u.a. mit Schaft, Schuppe, Schaff, schaffen, Schoppen]
['scha·ben]
[schabens]