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schaden  

Scha|den, der; -s, Schäden [mhd. schade, ↑ Schade ; das n der heutigen Nominativform ist aus den obliquen Kasus übernommen]:

1.<o. Pl.> etw., was die Gegebenheiten, die bestehende Situation in einer negativen, nicht wünschenswerten Weise verändert: davon hat er weder S. noch Nutzen; daraus erwächst dir kein S.; davon hättest du mehr S. als Nutzen; den entstandenen S. wiedergutmachen; jmdn. vor S. bewahren; es ist nicht zu seinem S./(geh.:) gereicht ihm nicht zum S. (ist ganz gut, nützlich für ihn), wenn er durchhält;

R es soll, wird dein, sein usw. S. nicht sein;
durch S. wird man klug;

*[an etw.] S. nehmen (geh.; [in einer bestimmten Hinsicht] geschädigt, beeinträchtigt werden): er hat an seiner Gesundheit S. genommen.


2.a)teilweise Zerstörung; Beschädigung; Defekt: seit einigen Jahren zeigen sich solche Schäden auch an den meisten Laubbaumarten; der Motor hat einen S.; einen S. beheben; ein Beauftragter der Versicherung will den S. begutachten;

b)körperliche, gesundheitliche Beeinträchtigung: schwere psychische Schäden; sie hat [von Geburt an] einen S. am Auge; sich einen S. zuziehen; glücklicherweise ist bei dem Unfall niemand zu S. gekommen (verletzt worden); sie konnten ohne S. (unverletzt) aus dem brennenden Haus geborgen werden.



3.durch Verlust od. [teilweise] Zerstörung eines Guts entstandene Einbuße: ein hoher finanzieller S.; der S. kann noch nicht genau beziffert werden; bei dem Unwetter sind unübersehbare Schäden entstanden; Schäden durch Wildunfälle sind mitversichert; einen S. verursachen; einen S. verhüten; einen S. ersetzen; du hättest den S. (Schadensfall) sofort der Versicherung melden sollen; die Versicherung hat den S. (Schadensfall) erfreulich schnell reguliert; für einen S. Ersatz leisten; er musste mit S. (mit Verlust) verkaufen.
scha|den <sw. V.; hat> [mhd. schaden, ahd. scadōn, zu ↑ Schaden ]: schädlich, nachteilig sein, eine Beeinträchtigung, einen Nachteil, Verlust darstellen; Schaden zufügen: jmdm. geschäftlich s.; jmdm., jmds. Ansehen s.; damit schadest du dir [nur] selbst; das Lesen bei schlechtem Licht schadet deinen Augen; das schadet diesem Geizkragen [gar] nichts (ugs.; geschieht ihm ganz recht).
Schaden  

Scha|den, der; -s, Schäden; zu Schaden kommen (Amtsspr.)
schaden  


1. Beeinträchtigung, Benachteiligung, Nachteil, Störung, Ungunst, Verlust; (geh.): Abtrag.

2. a) Beschädigung, Defekt, Fehler, Lädierung, Macke, Mangel, Schadhaftigkeit, Zerstörung; (österr.): Gebrechen; (geh.): Makel.

b) Beeinträchtigung, Leiden, Problem, Schädigung, Störung; (geh.): Gebrechen.

3. Ausfall, Defizit, Einbuße, Minus, Verlust; (Wirtsch.): Manko.

[Schaden]
[Schadens, Schäden, schade, schadest, schadet, schadete, schadetest, schadeten, schadetet, schad, geschadet, schadend]Abbruch tun, angreifen, anhaben, beeinträchtigen, beschädigen, eine Beeinträchtigung/einen Nachteil/einen Verlust darstellen, einen Bärendienst erweisen, Gift sein, in Mitleidenschaft ziehen, keine guten Dienste leisten/tun, Nachteile bringen, nachteilig/schädlich sein, ruinieren, Schaden/Verluste zufügen, schädigen, sich ungünstig auswirken, von Schaden sein; (geh.): Unheil anrichten/stiften, zum Schaden gereichen.
[schaden]
[Schadens, Schäden, schade, schadest, schadet, schadete, schadetest, schadeten, schadetet, schad, geschadet, schadend]

sich ins eigene Fleisch schneiden, sich Schaden zufügen, sich schädigen; (geh.): zu Schaden kommen; (ugs.): sich die Finger verbrennen; (salopp): sich die Pfoten verbrennen.
[schaden, sich]
[sich schaden, Schadens, Schäden, schade, schadest, schadet, schadete, schadetest, schadeten, schadetet, schad, geschadet, schadend, schaden sich]
schaden  

Scha|den, der; -s, Schäden [mhd. schade, ↑ Schade; das n der heutigen Nominativform ist aus den obliquen Kasus übernommen]:

1.<o. Pl.> etw., was die Gegebenheiten, die bestehende Situation in einer negativen, nicht wünschenswerten Weise verändert: davon hat er weder S. noch Nutzen; daraus erwächst dir kein S.; davon hättest du mehr S. als Nutzen; den entstandenen S. wiedergutmachen; jmdn. vor S. bewahren; es ist nicht zu seinem S./(geh.:) gereicht ihm nicht zum S. (ist ganz gut, nützlich für ihn), wenn er durchhält;

Res soll, wird dein, sein usw. S. nicht sein;
durch S. wird man klug;

*[an etw.] S. nehmen (geh.; [in einer bestimmten Hinsicht] geschädigt, beeinträchtigt werden): er hat an seiner Gesundheit S. genommen.


2.
a)teilweise Zerstörung; Beschädigung; Defekt: seit einigen Jahren zeigen sich solche Schäden auch an den meisten Laubbaumarten; der Motor hat einen S.; einen S. beheben; ein Beauftragter der Versicherung will den S. begutachten;

b)körperliche, gesundheitliche Beeinträchtigung: schwere psychische Schäden; sie hat [von Geburt an] einen S. am Auge; sich einen S. zuziehen; glücklicherweise ist bei dem Unfall niemand zu S. gekommen (verletzt worden); sie konnten ohne S. (unverletzt) aus dem brennenden Haus geborgen werden.



3.durch Verlust od. [teilweise] Zerstörung eines Guts entstandene Einbuße: ein hoher finanzieller S.; der S. kann noch nicht genau beziffert werden; bei dem Unwetter sind unübersehbare Schäden entstanden; Schäden durch Wildunfälle sind mitversichert; einen S. verursachen; einen S. verhüten; einen S. ersetzen; du hättest den S. (Schadensfall) sofort der Versicherung melden sollen; die Versicherung hat den S. (Schadensfall) erfreulich schnell reguliert; für einen S. Ersatz leisten; er musste mit S. (mit Verlust) verkaufen.
scha|den <sw. V.; hat> [mhd. schaden, ahd. scadōn, zu ↑ Schaden]: schädlich, nachteilig sein, eine Beeinträchtigung, einen Nachteil, Verlust darstellen; Schaden zufügen: jmdm. geschäftlich s.; jmdm., jmds. Ansehen s.; damit schadest du dir [nur] selbst; das Lesen bei schlechtem Licht schadet deinen Augen; das schadet diesem Geizkragen [gar] nichts (ugs.; geschieht ihm ganz recht).
schaden  

[sw. V.; hat] [mhd. schaden, ahd. scadon, zu Schaden]: schädlich, nachteilig sein, eine Beeinträchtigung, einen Nachteil, Verlust darstellen; Schaden zufügen: jmdm. geschäftlich s.; jmdm., jmds. Ansehen s.; das Lesen bei schlechtem Licht schadet deinen Augen; damit schadest du dir [nur] selbst; das schadet diesem Geizkragen [gar] nichts (ugs.; geschieht ihm ganz recht).
schaden  

n.
<m. 4u>
1 Verlust, Beeinträchtigung, Wertminderung; Beschädigung, Zerstörung; Verletzung, Gebrechen, Körperbehinderung; Nachteil
2 ;~ anrichten, bringen, erleiden, leiden, stiften, verhüten, verursachen; einen ~ aufdecken, davontragen; der ~ beläuft sich auf 3000 Mark; daraus entsteht, erwächst ihm kein großer ~; den ~ ersetzen, tragen, wieder gutmachen; wer den ~ hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen <Sprichw.> an seiner Gesundheit, an seiner Seele ~ nehmen beeinträchtigt, verletzt werden; es soll dein ~ nicht sein du wirst dafür von mir belohnt; du kannst dir dabei ~ tun (z.B. bei zu schwerem Heben); jmdm. einen ~ zufügen
3 ;ein beträchtlicher, empfindlicher, geringer, großer, kleiner, unbedeutender ~; es ist dein eigener ~, wenn du … Nachteil; er hat einen lebenslänglichen ~davongetragen (z.B. bei einem Unfall)
4 ;einen ~ amBein, Rücken haben; durch ~wird man klug <Sprichw.> er muss für den ~ aufkommen, bürgen, haften; ich habe mehr ~ als Nutzen, weder ~noch Nutzen davon, dabei; etwas mit ~verkaufen mit Verlust; fort, weg mit ~! weg mit dem Gerümpel, unbrauchbaren Zeug; <auch> Schluss damit!, selbst wenn ich dabei einen Verlust erleide; jmdn. vor ~bewahren; zu seinem ~ Nachteil; es wird dir (nicht) zum ~ gereichen (nicht) schaden; zu ~ kommen benachteiligt werden, verletzt werden; [<ahd. scado „Schaden, Verderben, Nachteil“, got. skaþis; zu idg. *skath-, *skəth- „schädigen“]
['Scha·den]
[Schadens, Schäden, Schade, Schadest, Schadet, Schaden, Schadete, Schadetest, Schadeten, Schadetet, Schad, geSchadet, Schadend]n.
<V.i.; hat> jmdm. od. einer Sache ~ Schaden zufügen, bereiten, tun; Nachteil bringen, nicht zuträglich sein; zu viel Sonne schadet mir; du wirst dir damit selbst ~; es schadet nichts ist belanglos, ungefährlich; das schadet fast gar nichts <umg.> so schlimm ist es nicht; das schadet ihm gar nichts geschieht ihm ganz recht; das wird deiner Gesundheit ~; das kann seinem guten Ruf ~; es kann nichts ~, wenn wir … <umg.> es ist vielleicht besser; das wird ihm geschäftlich, gesundheitlich ~ [<ahd. scadon; zu scado „Schaden, Verderben, Nachteil“; Schade(n)]
['scha·den]
[schadens, schäden, schade, schadest, schadet, schaden, schadete, schadetest, schadeten, schadetet, schad, geschadet, schadend]