[ - Collapse All ]
scharwenzeln  

schar|wẹn|zeln u. scherwenzeln: (ugs.) schmeichlerisch, liebedienernd um jmdn. herum sein
scharwenzeln  

schar|wẹn|zeln, (seltener:) scherwenzeln <sw. V.> [urspr. = das Kartenspiel Scharwenzel spielen] (ugs. abwertend):

1. sich in jmds. Nähe zu schaffen machen u. dabei immer bereit sein, übertrieben geschäftig u. eilfertig seine Dienste anzubieten, um sich dadurch einzuschmeicheln <hat>.


2. sich scharwenzelnd (1) fortbewegen <ist>.

[scherwenzeln]
scharwenzeln  

schar|wẹn|zeln (ugs. für sich dienernd hin u. her bewegen; herumscharwenzeln); ich scharwenz[e]le, er hat scharwenzelt
scharwenzeln  

sich beliebt machen, sich einschmeicheln, schöntun, umschmeicheln; (ugs.): sich ankratzen, sich lieb Kind machen; (salopp): sich anschmeißen, sich anwanzen, sich einkratzen; (derb): in den Arsch/Hintern kriechen; (abwertend): sich anbiedern, kriechen, liebedienern, schmusen; (ugs. abwertend): sich einschleimen, schwänzeln; (landsch.): sich anvettern.
[scharwenzeln]
scharwenzeln  

schar|wẹn|zeln, (seltener:) scherwenzeln <sw. V.> [urspr. = das Kartenspiel Scharwenzel spielen] (ugs. abwertend):

1. sich in jmds. Nähe zu schaffen machen u. dabei immer bereit sein, übertrieben geschäftig u. eilfertig seine Dienste anzubieten, um sich dadurch einzuschmeicheln <hat>.


2. sich scharwenzelnd (1) fortbewegen <ist>.

[scherwenzeln]
scharwenzeln  

scharwenzeln (umgangssprachlich), tänzeln, trippeln
[tänzeln, trippeln]
scharwenzeln  

v.
<V.i.; hat; umg.> diensteifrig sein, liebedienern, sich übereifrig um jmdn. bemühen (<meist> herum~) [zu Scharwenzel <tschech. cervenec; urspr. „Bube (im Kartenspiel)“, dann „jmd.,der durch Dienstbeflissenheit auffallen will“]
[schar'wen·zeln]
[scharwenzle, scharwenzele, scharwenzelst, scharwenzelt, scharwenzeln, scharwenzelte, scharwenzeltest, scharwenzelten, scharwenzeltet, gescharwenzelt, scharwenzelnd]