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Schaum  

Schaum, der; -[e]s, Schäume <Pl. selten> [mhd. schūm, ahd. scūm, viell. eigtl. = Bedeckendes u. verw. mit ↑ Scheune ]:

1.aus einer Vielzahl von aneinanderhaftenden Bläschen bestehende, lockere Masse (die sich auf bzw. aus Flüssigkeiten bildet): der S. fällt zusammen; die Feuerwehr spritzte S. auf die Landebahn (legte dort einen Schaumteppich); brennendes Benzin darf man nur mit S. löschen; Eiweiß zu S. (Eischnee) schlagen; den S. von der kochenden Suppe abschöpfen; unterhalb des Wehrs ist der Fluss mit S. bedeckt;

*S. schlagen (abwertend; prahlen; bezieht sich darauf, dass das Volumen einer Flüssigkeit, wenn man sie schaumig rührt od. schlägt, zwar größer wird, die Substanz aber dieselbe bleibt).


2.schaumiger Speichel; Geifer.


3.(dichter.) trügerischer Schein; Vergängliches, Unbeständiges.


4.(Technik) (für die verschiedensten Zwecke verwendbarer) fester Werkstoff von schaum- od. schwammartiger Struktur, der durch Schäumen (3) geeigneter Stoffe, bes. Kunststoffe, hergestellt wird (z. B. Schaumgummi, Styropor).
Schaum  

Schaum, der; -[e]s, Schäume
Schaum  


1. Gischt, Schaumkrone.

2. Geifer, Speichel; (ugs.): Spucke.

[Schaum]
[Schaumes, Schaums, Schaume, Schäume, Schäumen]
Schaum  

Schaum, der; -[e]s, Schäume <Pl. selten> [mhd. schūm, ahd. scūm, viell. eigtl. = Bedeckendes u. verw. mit ↑ Scheune]:

1.aus einer Vielzahl von aneinanderhaftenden Bläschen bestehende, lockere Masse (die sich auf bzw. aus Flüssigkeiten bildet): der S. fällt zusammen; die Feuerwehr spritzte S. auf die Landebahn (legte dort einen Schaumteppich); brennendes Benzin darf man nur mit S. löschen; Eiweiß zu S. (Eischnee) schlagen; den S. von der kochenden Suppe abschöpfen; unterhalb des Wehrs ist der Fluss mit S. bedeckt;

*S. schlagen (abwertend; prahlen; bezieht sich darauf, dass das Volumen einer Flüssigkeit, wenn man sie schaumig rührt od. schlägt, zwar größer wird, die Substanz aber dieselbe bleibt).


2.schaumiger Speichel; Geifer.


3.(dichter.) trügerischer Schein; Vergängliches, Unbeständiges.


4.(Technik) (für die verschiedensten Zwecke verwendbarer) fester Werkstoff von schaum- od. schwammartiger Struktur, der durch Schäumen (3) geeigneter Stoffe, bes. Kunststoffe, hergestellt wird (z. B. Schaumgummi, Styropor).
Schaum  

n.
<m. 1u> Gefüge aus gasgefüllten Bläschen (bes. Luftbläschen), die durch dünne Häutchen aus Flüssigkeit od. festem Stoff getrennt sind u. zugleich zusammengehalten werden (Bier~, Seifen~); Geifer; <sinnbildl.> Hohlheit, Nichtigkeit, trügerischer Schein; Träume sind Schäume <Sprichw.> sie gehen nicht in Erfüllung; ~ schlagen <fig.> große Reden führen, angeben, durch prahlerisches Reden blenden; dem Pferd flog der ~ vom Maul; ~ vor dem Mund haben (vor Zorn od. im epilept. Anfall); Eiweiß zu ~ schlagen; sein Glück, seine Hoffnung wurde zu ~ <fig.> löste sich auf, schwand, verging; [<ahd. scum, engl. scum <mndrl. scum(e) <germ. *skuma-; vermutl. zu idg. *(s)keu- „bedecken“ u. verwandt mit Schote, Haut, Schuh, Schauer2, Scheuer, Scheune]
[Schaum]
[Schaumes, Schaums, Schaume, Schäume, Schäumen]