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scheitern  

schei|tern <sw. V.; ist> [17. Jh., für älter: zerscheitern, geb. zum landsch. Pl. Scheiter von ↑ Scheit , eigtl. = in Stücke (Scheite) gehen]:
a)ein angestrebtes Ziel o. Ä. nicht erreichen, keinen Erfolg haben: er ist [mit seinen Plänen] gescheitert; die deutsche Mannschaft scheiterte an England mit 0 : 1;

b)misslingen, missglücken, fehlschlagen: am [fehlenden] Geld soll die Sache nicht s.; ihre Klage ist gescheitert; das Gesetz ist [im Parlament] gescheitert; die Friedenskonferenz ist gescheitert; ihre Ehe ist gescheitert; <subst.:> eine Flucht zum Scheitern bringen.
scheitern  

a) Bankrott machen, eine Abfuhr erhalten, keinen Erfolg haben, sich nicht durchsetzen können, Schiffbruch erleiden, sein Ziel nicht erreichen, stolpern, straucheln, versagen, zu Fall kommen; (geh.): keinen Zuspruch finden, stranden; (ugs.): auf den Bauch fallen, auf der Strecke bleiben; (salopp): auf die Schnauze fallen, baden gehen, einbrechen.

b) danebengeraten, eine Schlappe erleiden, fehlschlagen, missglücken, misslingen, missraten; (schweiz): fehlen; (ugs.): auflaufen, danebengehen, floppen, hochgehen, ins Auge gehen, platzen, schiefgehen, sich zerschlagen; (salopp): in die Hose gehen; (scherzh.): verunglücken; (österr. ugs., sonst veraltend): überquergehen.

[scheitern]
[scheitere, scheiterst, scheitert, scheiterte, scheitertest, scheiterten, scheitertet, gescheitert, scheiternd]
scheitern  

schei|tern <sw. V.; ist> [17. Jh., für älter: zerscheitern, geb. zum landsch. Pl. Scheiter von ↑ Scheit, eigtl. = in Stücke (Scheite) gehen]:
a)ein angestrebtes Ziel o. Ä. nicht erreichen, keinen Erfolg haben: er ist [mit seinen Plänen] gescheitert; die deutsche Mannschaft scheiterte an England mit 0 : 1;

b)misslingen, missglücken, fehlschlagen: am [fehlenden] Geld soll die Sache nicht s.; ihre Klage ist gescheitert; das Gesetz ist [im Parlament] gescheitert; die Friedenskonferenz ist gescheitert; ihre Ehe ist gescheitert; <subst.:> eine Flucht zum Scheitern bringen.
scheitern  

[sw. V.; ist] [17.Jh., für älter: zerscheitern, geb. zum landsch. Pl. Scheiter von Scheit, eigtl.= in Stücke (Scheite) gehen]: 1. a) ein angestrebtes Ziel o.Ä. nicht erreichen, keinen Erfolg haben: er ist [mit seinen Plänen] gescheitert; die deutsche Mannschaft scheiterte an England mit 0:1; b) misslingen, missglücken, fehlschlagen: am [fehlenden] Geld soll die Sache nicht s.; ihre Klage ist gescheitert; das Gesetz ist [im Parlament] gescheitert; die Friedenskonferenz ist gescheitert; ihre Ehe ist gescheitert; [subst.:] eine Flucht zum Scheitern bringen. 2. (veraltend) zerschellen, stranden: das Schiff ist [auf einem Riff] gescheitert.
scheitern  

v.
<V.i.; ist> nicht zum Ziel gelangen, Schiffbruch erleiden (Person); zunichte werden, misslingen (Plan, Vorhaben); auf Klippen auflaufen, zerschellen (Schiff); das Unternehmen scheiterte am Widerstand Einzelner; die Sache war von vornherein zum Scheitern verurteilt [<frühnhd. „in Stücke gehen“; zu Scheiter, alter Pl. von Scheit; Scheit]
['schei·tern]
[scheitere, scheiterst, scheitert, scheitern, scheiterte, scheitertest, scheiterten, scheitertet, gescheitert, scheiternd]