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Schelm  

Schẹlm, der; -[e]s, -e [mhd. schelm(e), schalm(e), ahd. scelmo, scalmo = Aas; Pest, Seuche, H. u.; schon spätmhd. = verworfener Mensch, Betrüger (als Schimpfwort)]: jmd., der gern anderen Streiche spielt, Spaßvogel; schelmischer (1) Mensch, Schalk: er ist ein S.
Schelm  

Schẹlm, der; -[e]s, -e (Spaßvogel)
Schelm  

Spaßmacher, Spaßvogel; (ugs.): Fuchs, Schlawiner, Schlitzohr; (österr. ugs.): Schlankel; (fam.): Spitzbube; (scherzh.): Halunke, Schlingel; (ugs., oft scherzh.): Pfiffikus; (fam. scherzh.): Strolch; (scherzh., auch abwertend): Filou; (emotional verstärkend): Erzschelm; (veraltend): Schalk.
[Schelm]
[Schelmes, Schelms, Schelme, Schelmen]
Schelm  

Schẹlm, der; -[e]s, -e [mhd. schelm(e), schalm(e), ahd. scelmo, scalmo = Aas; Pest, Seuche, H. u.; schon spätmhd. = verworfener Mensch, Betrüger (als Schimpfwort)]: jmd., der gern anderen Streiche spielt, Spaßvogel; schelmischer (1) Mensch, Schalk: er ist ein S.
Schelm  

n.
<m. 1; früher> ehrloser, aus der Gesellschaft ausgestoßener Mensch; Henker; <Lit.> Held des Schelmenromans, lustiger, durchtriebener, vom Missgeschick verfolgter Bursche, Picaro; <heute allg.> Schalk, Spaßvogel; <als Kosewort> Schlingel; du kleiner ~!; der ~ sieht ihm aus den Augen; den ~ im Nacken haben <fig.> gern lustige Streiche machen, Schabernack treiben; [<mhd. schelme „Bösewicht, Verführer, durchtriebener Mensch“ <ahd. skelmo „Todeswürdiger“; zu scalmo „Tod, Pest, Viehseuche; Aas, Leichnam“; vielleicht zu idg. *(s)kel- „schneiden“]
[Schelm]
[Schelmes, Schelms, Schelme, Schelmen]