[ - Collapse All ]
scheuen  

scheu|en <sw. V.; hat> [mhd. schiuhen, ahd. sciuhen]:

1.a)aus Scheu, (a), aus Furcht vor möglichen Unannehmlichkeiten zu vermeiden suchen; meiden: Auseinandersetzungen s.; keine Mühe s.; wenn es darauf ankommt, scheut der Hund selbst den Kampf mit einem Wolf nicht;

b)<s. + sich> (aus Angst, Hemmungen, Bedenken o. Ä.) zurückscheuen, (1), zurückschrecken (2) : sich [davor] s., etw. zu tun; sich vor nichts und niemand[em] s. (ugs.; keinerlei Skrupel haben).



2.(meist von Pferden) durch etw. erschreckt in Panik geraten u. mit einer Fluchtbewegung reagieren.
scheuen  


1. aus dem Weg gehen, ausweichen, sich ersparen wollen, sich fernhalten, sich nicht stellen, übergehen, umgehen, vermeiden, zu entgehen/zu umgehen suchen; (geh.): sich entziehen, fernbleiben, fliehen, meiden; (ugs.): einen [großen] Bogen machen, sich [herum]drücken; (salopp): den Schwanz einziehen; (ugs. abwertend): kneifen.

2. a) Angst bekommen, aufzucken, einen Schreck bekommen, in Panik geraten, erschrecken; (ugs.): die Panik kriegen, einen Schreck kriegen; zusammenfahren, zusammenschrecken, zusammenzucken.

b) ausbrechen, davonlaufen, die Flucht ergreifen, durchbrennen, durchgehen, entfliehen, entlaufen, entweichen, fortlaufen, fliehen, flüchten, weglaufen, wegrennen; (geh.): davonstieben; (ugs.): auskneifen, ausreißen, davonbrausen, davonspringen, losstürzen, Reißaus nehmen; (ugs. scherzh.): ausbüxen.

[scheuen]
[scheue, scheust, scheut, scheute, scheutest, scheuten, scheutet, scheuest, scheuet, scheu, gescheut, scheuend]

Hemmungen haben, zurückschaudern, zurückscheuen, zurückschrecken.
[scheuen, sich]
[sich scheuen, scheue, scheust, scheut, scheute, scheutest, scheuten, scheutet, scheuest, scheuet, scheu, gescheut, scheuend, scheuen sich]
scheuen  

scheu|en <sw. V.; hat> [mhd. schiuhen, ahd. sciuhen]:

1.
a)aus Scheu, (a)aus Furcht vor möglichen Unannehmlichkeiten zu vermeiden suchen; meiden: Auseinandersetzungen s.; keine Mühe s.; wenn es darauf ankommt, scheut der Hund selbst den Kampf mit einem Wolf nicht;

b)<s. + sich> (aus Angst, Hemmungen, Bedenken o. Ä.) zurückscheuen, (1)zurückschrecken (2): sich [davor] s., etw. zu tun; sich vor nichts und niemand[em] s. (ugs.; keinerlei Skrupel haben).



2.(meist von Pferden) durch etw. erschreckt in Panik geraten u. mit einer Fluchtbewegung reagieren.
scheuen  

[sw. V.; hat] [mhd. schiuhen, ahd. sciuhen]: 1. a) aus Scheu (a), aus Furcht vor möglichen Unannehmlichkeiten zu vermeiden suchen; meiden: Auseinandersetzungen s.; keine Mühe s.; wenn es darauf ankommt, scheut der Hund selbst den Kampf mit einem Wolf nicht; b) [s. + sich] (aus Angst, Hemmungen, Bedenken o.Ä.) zurückscheuen (1), zurückschrecken (2): sich [davor] s., etw. zu tun; sich vor nichts und niemand[em] s. (ugs.; keinerlei Skrupel haben). 2. (meist von Pferden) durch etw. erschreckt in Panik geraten u. mit einer Fluchtbewegung reagieren.
scheuen  

v.
<V.; hat>
1 <V.i.> ein Pferd scheut wird wild, springt erschrocken zur Seite;
2 <V.t.> etwas ~ vor etwas zurückschrecken, Angst haben; jmdn. ~ fürchten; tue recht und scheue niemand <sprichwörtl.>; die Arbeit ~; ich scheue jede Auseinandersetzung; er scheut kein Mittel, sich einen Vorteil zu verschaffen; er scheute keine Opfer, Mühe, Kosten, ihr zu helfen
3 <V. refl.> sich ~ Angst, Bedenken haben, etwas zu sagen od. zu tun; ich scheue mich, es ihm zu sagen; sich vor etwas ~ vor etwas zurückschrecken; sie scheut sich vor keiner Arbeit, Aufgabe [<mhd. schiuhen „scheu machen, erschrecken, verjagen; scheu sein; sich scheuen“ <ahd. sciuhen „scheu machen, erschrecken“; zu *scioh „scheu, schüchtern“; scheu]
['scheu·en]
[scheue, scheust, scheut, scheuen, scheute, scheutest, scheuten, scheutet, scheuest, scheuet, scheu, gescheut, scheuend]