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scheuern  

scheu|ern <sw. V.; hat> [mhd. (md.) schiuren, schūren, H. u.]:

1.a)(mit Pulver, einer Bürste o. Ä.) kräftig reibend bearbeiten, säubern: die Dielen s.; Töpfe und Pfannen s.; <auch ohne Akk.-Obj.:> kräftig s. (reiben);

b)durch Scheuern (1 a) entfernen: sich die Tinte von den Fingern s.;

c)durch Scheuern (1 a) in einen bestimmten Zustand bringen: die Fliesen weiß s.



2.a)reiben (3) : der Kragen scheuert;

b)durch Scheuern (2 a) in einen bestimmten Zustand versetzen: ich habe mir das Knie, mich am Knie wund gescheuert;

c)sich kräftig reibend über etw. hinbewegen: das Tau scheuert an der Bordwand.



3.kräftig reiben [um einen Juckreiz zu vertreiben]: ich scheuere meinen Rücken, mir den Rücken an der Stuhllehne.


4.

*jmdm. eine, ein paar s. (salopp; jmdn. ohrfeigen); eine, ein paar gescheuert kriegen/bekommen (salopp; geohrfeigt werden): du kriegst gleich eine gescheuert!
scheuern  


1. abbürsten, abkratzen, abputzen, abreiben, abschleifen, abwaschen, abwischen, abziehen, auskratzen, frottieren, polieren, reiben, reinigen, sauber machen, säubern, wischen; (österr.): ausreiben; (ugs.): [ab]schrubben, wienern; (südd., schweiz. ugs.): fegen; (bayr., österr. ugs.): ribbeln; (landsch., bes. nordd.): rubbeln, schrappen.

2. a) berühren, sich reiben.

b) abbrauchen, abfahren, abkratzen, abnutzen, abschaben, abscheuern, abwetzen, durchscheuern, durchwetzen, strapazieren, verbrauchen, verschleißen, wetzen, zerkratzen, zerschleißen.

c) abschürfen, aufreiben, aufreißen, aufscheuern, aufschürfen, scharren, schrammen, schürfen, verletzen, wund reiben; (ugs.): abschrammen; (südd., österr. ugs.): sich fretten; (landsch.): aufschinden.

3. [sich] kratzen, [sich] reiben, (ugs.): sich jucken; (nordd.): [sich] schubbern.

[scheuern]
[scheuere, scheuerst, scheuert, scheuerte, scheuertest, scheuerten, scheuertet, gescheuert, scheuernd]

jmdm. eine/ein paar scheuern
eine Ohrfeige geben, ohrfeigen; (ugs.): eine langen/knallen, eine löffeln/wischen, hauen; (salopp): eine/ein paar [he]runterhauen/hinter die Ohren geben, eine/ein paar schmieren, eine kleben/pfeffern; (südd., schweiz. salopp): eine pflästern; (landsch.): backpfeifen, eine Backpfeife geben, eine/ein paar stecken, eine latschen; (landsch. ugs.): dachteln; (südd., schweiz. mundartl.): kläpfen; (bayr., österr. ugs.): [ab]watschen.
[• scheuern]
[scheuere, scheuerst, scheuert, scheuerte, scheuertest, scheuerten, scheuertet, gescheuert, scheuernd]
scheuern  

scheu|ern <sw. V.; hat> [mhd. (md.) schiuren, schūren, H. u.]:

1.
a)(mit Pulver, einer Bürste o. Ä.) kräftig reibend bearbeiten, säubern: die Dielen s.; Töpfe und Pfannen s.; <auch ohne Akk.-Obj.:> kräftig s. (reiben);

b)durch Scheuern (1 a) entfernen: sich die Tinte von den Fingern s.;

c)durch Scheuern (1 a) in einen bestimmten Zustand bringen: die Fliesen weiß s.



2.
a)reiben (3): der Kragen scheuert;

b)durch Scheuern (2 a) in einen bestimmten Zustand versetzen: ich habe mir das Knie, mich am Knie wund gescheuert;

c)sich kräftig reibend über etw. hinbewegen: das Tau scheuert an der Bordwand.



3.kräftig reiben [um einen Juckreiz zu vertreiben]: ich scheuere meinen Rücken, mir den Rücken an der Stuhllehne.


4.

*jmdm. eine, ein paar s. (salopp; jmdn. ohrfeigen); eine, ein paar gescheuert kriegen/bekommen (salopp; geohrfeigt werden): du kriegst gleich eine gescheuert!
scheuern  

[sw. V.; hat] [mhd. (md.) schiuren, schuren, H. u.]: 1. a) (mit Pulver, einer Bürste o.Ä.) kräftig reibend bearbeiten, säubern: die Dielen s.; Töpfe und Pfannen s.; [auch ohne Akk.-Obj.:] kräftig s. (reiben); b) durch Scheuern (1 a) entfernen: sich die Tinte von den Fingern s.; c) durch Scheuern (1 a) in einen bestimmten Zustand bringen: die Fliesen weiß s. 2. a) reiben (3): der Kragen scheuert; b) durch Scheuern (2 a) in einen bestimmten Zustand versetzen: ich habe mir das Knie, mich am Knie wund gescheuert; c) sich kräftig reibend über etw. hinbewegen: das Tau scheuert an der Bordwand. 3. kräftig reiben [um einen Juckreiz zu vertreiben]: ich scheuere meinen Rücken, mir den Rücken an der Stuhllehne. 4. *jmdm. eine, ein paar s. (salopp; jmdn. ohrfeigen); eine, ein paar gescheuert kriegen/bekommen (salopp; geohrfeigt werden): du kriegst gleich eine gescheuert!
scheuern  

reiben, scheuern
[reiben]
scheuern  

v.
<V.t. u. V.i.; hat> durch kräftiges Reiben säubern, grob reinigen (Fußboden); reiben, die Haut aufreiben; der Schuh scheuert die Ferse, <od.> an der Ferse; das Pferd scheuert sich an der Mauer; der Riemen scheuert an der Schulter [<frühnhd. schewren <mhd. schiuren, schuren, mnddt. schüren; vielleicht über mndrl. schuren „reiben“ <afrz. escurer (frz. écurer „abreiben“) „reinigen, fegen“]
['scheu·ern]
[scheuere, scheuerst, scheuert, scheuern, scheuerte, scheuertest, scheuerten, scheuertet, gescheuert, scheuernd]