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schicken  

schị|cken <sw. V.; hat> [mhd. schicken = (ein)richten, ordnen; abfertigen, entsenden; sich vorbereiten, sich einfügen]:

1.veranlassen, dass etw. zu jmdm. gelangt, an einen bestimmten Ort gebracht od. befördert wird: einen Gruß s.; er hat [uns] endlich ein Lebenszeichen geschickt; die Waren werden [Ihnen] ins Haus geschickt; ein Gebet zum Himmel s.


2.a)veranlassen, sich zu einem bestimmten Zweck, mit einem Auftrag o. Ä. an einen bestimmten Ort zu begeben: jmdn. einkaufen, zum Einkaufen s.; ein Kind in die Schule s.; jmdn. in die Verbannung s. (verbannen); wer hat dich denn [zu mir] geschickt?; jmdn. auf die Bretter, zu Boden s. (Jargon, bes. Boxen; jmdm. einen solchen Schlag versetzen, dass er zu Boden fällt);

b)jmdn. zu bestimmten Diensten o. Ä. rufen, holen lassen: nach dem Arzt s.



3.<s. + sich> a)eine unangenehme Lage, an der nichts zu ändern ist, geduldig ertragen; sich fügen: sie schickten sich ins Unvermeidliche; sich in Gottes Willen s. (ergeben);

b)(veraltend) sich fügen, (4 b), sich von selbst zu gegebener Zeit regeln; sich bei Gelegenheit ergeben: das wird sich alles noch s.;

c)(südd.) sich aus einem bestimmten Grund mit, bei etw. beeilen: sich s. müssen.



4.<s. + sich> a)gehören (5) (meist unpers. u. verneint): es schickt sich nicht, so etwas zu sagen;

b)(seltener) sich [herkömmlicherweise] eignen.



5.(landsch.) ausreichen, genügen: ob die Vorräte wohl s.?
schicken  


1. abschicken, absenden, auf den Weg schicken, aufgeben, befördern, einschicken, einwerfen, fortschicken, in den Briefkasten stecken/werfen, liefern, mitschicken, schaffen, senden, spedieren, transportieren, übermitteln, übersenden, verschicken, versenden, wegschicken, zukommen lassen, zuleiten, zuschicken; (bildungsspr.): expedieren; (ugs.): losschicken; (Amtsspr.): zugehen lassen, zustellen; (Wirtsch.): effektuieren.

2. abordnen, ausschicken, [hin]beordern, delegieren, kommandieren, überweisen, verweisen; (geh.): bescheiden, entsenden; (geh. veraltend): entbieten; (meist Milit.): abkommandieren.

[schicken]
[schicke, schickst, schickt, schickte, schicktest, schickten, schicktet, schickest, schicket, schick, geschickt, schickend]


1. sich abfinden, akzeptieren, sich anpassen, auf sich nehmen, ausstehen, sich begnügen, sich beugen, sich dreinschicken, einstecken, erdulden, erleiden, sich ergeben, ertragen, sich fügen, sich gefallen lassen, hinnehmen, in Kauf nehmen, kapitulieren, mit Fassung tragen, resignieren, sein Kreuz tragen/auf sich nehmen, tragen, über sich ergehen lassen, sich zufriedengeben;(geh.): sich begnügen, dulden, sich finden; (ugs.): schlucken; (geh. veraltend): bestehen.

2. a) angebracht/angemessen sein, sich gehören; (geh.): anstehen, sich gebühren; (ugs.): sich passen; (veraltend): sich geziemen; (geh. veraltend): sich ziemen.

b) sich eignen, geeignet sein, infrage kommen, taugen.

[schicken, sich]
[sich schicken, schicke, schickst, schickt, schickte, schicktest, schickten, schicktet, schickest, schicket, schick, geschickt, schickend, schicken sich]
schicken  

schị|cken <sw. V.; hat> [mhd. schicken = (ein)richten, ordnen; abfertigen, entsenden; sich vorbereiten, sich einfügen]:

1.veranlassen, dass etw. zu jmdm. gelangt, an einen bestimmten Ort gebracht od. befördert wird: einen Gruß s.; er hat [uns] endlich ein Lebenszeichen geschickt; die Waren werden [Ihnen] ins Haus geschickt; ein Gebet zum Himmel s.


2.
a)veranlassen, sich zu einem bestimmten Zweck, mit einem Auftrag o. Ä. an einen bestimmten Ort zu begeben: jmdn. einkaufen, zum Einkaufen s.; ein Kind in die Schule s.; jmdn. in die Verbannung s. (verbannen); wer hat dich denn [zu mir] geschickt?; jmdn. auf die Bretter, zu Boden s. (Jargon, bes. Boxen; jmdm. einen solchen Schlag versetzen, dass er zu Boden fällt);

b)jmdn. zu bestimmten Diensten o. Ä. rufen, holen lassen: nach dem Arzt s.



3.<s. + sich>
a)eine unangenehme Lage, an der nichts zu ändern ist, geduldig ertragen; sich fügen: sie schickten sich ins Unvermeidliche; sich in Gottes Willen s. (ergeben);

b)(veraltend) sich fügen, (4 b)sich von selbst zu gegebener Zeit regeln; sich bei Gelegenheit ergeben: das wird sich alles noch s.;

c)(südd.) sich aus einem bestimmten Grund mit, bei etw. beeilen: sich s. müssen.



4.<s. + sich>
a)gehören (5) (meist unpers. u. verneint): es schickt sich nicht, so etwas zu sagen;

b)(seltener) sich [herkömmlicherweise] eignen.



5.(landsch.) ausreichen, genügen: ob die Vorräte wohl s.?
schicken  

[sw. V.; hat] [mhd. schicken = (ein)richten, ordnen; abfertigen, entsenden; sich vorbereiten, sich einfügen]: 1. veranlassen, dass etw. zu jmdm. gelangt, an einen bestimmten Ort gebracht od. befördert wird: einen Gruß s.; er hat [uns] endlich ein Lebenszeichen geschickt; die Waren werden [Ihnen] ins Haus geschickt; Ü ein Gebet zum Himmel s. 2. a) veranlassen, sich zu einem bestimmten Zweck, mit einem Auftrag o.Ä. an einen bestimmten Ort zu begeben: jmdn. einkaufen, zum Einkaufen s.; ein Kind in die Schule s.; wer hat dich denn [zu mir] geschickt?; jmdn. in die Verbannung s. (verbannen); Ü jmdn. auf die Bretter, zu Boden s. (Jargon, bes. Boxen; jmdm. einen solchen Schlag versetzen, dass er zu Boden fällt); b) jmdn. zu bestimmten Diensten o.Ä. rufen, holen lassen: nach dem Arzt s. 3. [s. + sich] a) eine unangenehme Lage, an der nichts zu ändern ist, geduldig ertragen; sich fügen: sie schickten sich ins Unvermeidliche; sich in Gottes Willen s. (ergeben); b) (veraltend) sich fügen (4 b), sich von selbst zu gegebener Zeit regeln; sich bei Gelegenheit ergeben: das wird sich alles noch s.; c) (südd.) sich aus einem bestimmten Grund mit, bei etw. beeilen: sich s. müssen. 4. [s. + sich] a) gehören (5) (meist unpers. u. verneint): es schickt sich nicht, so etwas zu sagen; b) (seltener) sich [herkömmlicherweise] eignen. 5. (landsch.) ausreichen, genügen: ob die Vorräte wohl s.?
schicken  

v.
<-k·k-> 'schi·cken <V.; hat>
I <V.t.; geh. a. V.i.>
1 senden, bringen lassen (Waren); veranlassen zu gehen, sich an einen bestimmten Ort zu begeben
2 ;meine Mutter schickt mich, ich soll Ihnen sagen …; jmdm. Blumen ~; jmdm. einen Boten, Vertreter ~; jmdm. einen Brief, ein Paket, eine Einladung, Vorladung ~; ich schicke Ihnen den Jungen mit den Sachen
3 ;sich die Waren ~ lassen
4 ;die Kinder ins Bett ~; ein Kind in die Schule ~; nach jmdm. ~ <geh.> jmdn. bitten lassen zu kommen; nach dem Arzt ~; jmdn. nach Hause ~; wir schicken die Kinder in den Ferien zu den Großeltern; jmdn. zur Kur, zur Erholung ~; jmdn. zum Teufel ~ jmdn. verwünschen, wegwünschen;
II <V. refl.> sich ~
5 ;sich gehören, dem Anstand, der guten Sitte entsprechen; sich entwickeln, sich fügen, sich ergeben; <oberdt.> sich beeilen
6 ;schickt euch! <oberdt.> es schickt sich nicht, in der Nase zu bohren
7 ;jetzt muss ich mich aber ~ <oberdt.> ich hab' mich ~ müssen, um rechtzeitig fertig zu werden <oberdt.>
8 ;es hat sich alles noch gut, recht, wohl geschickt
9 sich für etwas ~ <selten> sich für etwas eignen; eines schickt sich nicht für alle man kann nicht überall den gleichen Maßstab anwenden, was der eine darf, darf der andere nicht auch; er schickt sich nicht für dieses Amt; sich in etwas ~ sich anpassen, sich in etwas fügen, sich mit etwas abfinden; sich in sein Los, in die Umstände ~; es hat sich eben so geschickt, dass … es ergab sich so; [<mhd. schicken, zunächst „ordnen, bereiten, ins Werk setzen“, dann (im Sinne des Zurechtmachens zum Verschicken) „entsenden“; vermutl. zu mnddt. schicken „etwas in Ordnung bringen“; sich schicken zur urspr. Bedeutung von schicken „ordnen, bereiten“; angelehnt an Schick, Geschick „Eignung, Talent“]
['schicken]
[schicke, schickst, schickt, schicken, schickte, schicktest, schickten, schicktet, schickest, schicket, schick, geschickt, schickend]