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schieben  

schie|ben <st. V.> [mhd. schieben, ahd. scioban, eigtl. = dahinschießen, werfen; 6: unter Einfluss der Gaunerspr.]:

1.durch Ausübung von Druck von der Stelle bewegen, vor sich her bewegen, irgendwohin bewegen <hat>: einen Kinderwagen s.; <auch ohne Akk.-Obj.:> unser Auto sprang nicht an, also mussten wir s.; die Kiste über den Flur s.


2.irgendwohin tun, stecken (1 a) <hat>: Kuchen in den Mund s.; (Fußball Jargon:) der Stürmer schob den Ball ins Tor.


3.<hat> a)durch Schieben (1 a) jmdn. irgendwohin drängen;

b)<s. + sich> sich mit leichtem Schieben (2 b) durch etw. hindurch od. in etw. hineinbewegen, sich drängen (2 b) : sich durch den Strom der Passanten s.; sich in den Vordergrund zu s. versuchen;

c)<s. + sich> sich wie gleitend [vorwärts] bewegen [u. allmählich irgendwohin gelangen]: ihr Rock schob sich in die Höhe.



4.jmdn., etw. für etw. Unangenehmes verantwortlich machen <hat>: die Missstände auf die Partei s.


5.<ist> (salopp) a)träge, lässig gehen: er schob um die Ecke;

b)(seltener) Schieber (5) tanzen.



6.(salopp) gesetzwidrige Geschäfte machen, auf dem schwarzen Markt mit etw. handeln <hat>: Devisen s.


7.(Skat) (beim Schieberamsch) den Skat nicht aufnehmen, sondern ihn, ohne hineingesehen zu haben, weitergeben <hat>: ich schiebe.
schieben  


1. abrücken, abschieben, anschieben, beiseiteschieben, bewegen, drängen, drücken, fortschieben, pressen, quetschen, rollen, rücken, verschieben, vor sich herwälzen, wälzen, wegschieben, ziehen, zur Seite bewegen; (schweiz.): stoßen; (bayr., österr.): scheiben; (landsch. ugs.): hutschen.

2. einführen, hineinschieben, hineinstecken, stecken, zwängen; (ugs.): [hinein]tun, reintun; (bes. Med.): introduzieren.

3. abwälzen, anklagen, ankreiden, anlasten, anschuldigen, aufbürden, belasten, beschuldigen, bezichtigen, die Schuld geben, in die Schuhe schieben, unterstellen, unterschieben, verantwortlich machen, vorwerfen, zur Last legen; (geh.): zeihen; (bildungsspr. abwertend): denunzieren; (ugs. abwertend): anhängen; (Rechtsw.): inkriminieren.

4. auf dem schwarzen Markt handeln, hehlen, Schwarzhandel betreiben, Schwarzmarktgeschäfte/unsaubere Geschäfte machen; (abwertend): schmutzige Geschäfte machen.

[schieben]
[schiebe, schiebst, schiebt, schob, schobst, schoben, schobt, schiebest, schiebet, schöbe, schöbest, schöbst, schöben, schöbet, schöbt, schieb, geschoben, schiebend]

a) sich drängen, sich drücken, sich zusammendrängen; (ugs.): [sich] drängeln, rammeln; (landsch.): sich knubbeln; (bayr., österr. ugs.): sich wuzeln.

b) sich durchdrängen, sich durchquetschen, sich durchzwängen, sich hindurchdrängen, sich hindurchschieben, sich keilen, sich quetschen, sich zwängen; (ugs.): sich durchdrängeln.

[schieben, sich]
[sich schieben, schiebe, schiebst, schiebt, schob, schobst, schoben, schobt, schiebest, schiebet, schöbe, schöbest, schöbst, schöben, schöbet, schöbt, schieb, geschoben, schiebend, schieben sich]
schieben  

schie|ben <st. V.> [mhd. schieben, ahd. scioban, eigtl. = dahinschießen, werfen; 6: unter Einfluss der Gaunerspr.]:

1.durch Ausübung von Druck von der Stelle bewegen, vor sich her bewegen, irgendwohin bewegen <hat>: einen Kinderwagen s.; <auch ohne Akk.-Obj.:> unser Auto sprang nicht an, also mussten wir s.; die Kiste über den Flur s.


2.irgendwohin tun, stecken (1 a) <hat>: Kuchen in den Mund s.; (Fußball Jargon:) der Stürmer schob den Ball ins Tor.


3.<hat>
a)durch Schieben (1 a) jmdn. irgendwohin drängen;

b)<s. + sich> sich mit leichtem Schieben (2 b) durch etw. hindurch od. in etw. hineinbewegen, sich drängen (2 b): sich durch den Strom der Passanten s.; sich in den Vordergrund zu s. versuchen;

c)<s. + sich> sich wie gleitend [vorwärts] bewegen [u. allmählich irgendwohin gelangen]: ihr Rock schob sich in die Höhe.



4.jmdn., etw. für etw. Unangenehmes verantwortlich machen <hat>: die Missstände auf die Partei s.


5.<ist> (salopp)
a)träge, lässig gehen: er schob um die Ecke;

b)(seltener) Schieber (5) tanzen.



6.(salopp) gesetzwidrige Geschäfte machen, auf dem schwarzen Markt mit etw. handeln <hat>: Devisen s.


7.(Skat) (beim Schieberamsch) den Skat nicht aufnehmen, sondern ihn, ohne hineingesehen zu haben, weitergeben <hat>: ich schiebe.
schieben  

[st. V.] [mhd. schieben, ahd. scioban, eigtl.= dahinschießen, werfen; 6: unter Einfluss der Gaunerspr.]: 1. [hat] durch Ausübung von Druck von der Stelle bewegen, vor sich her bewegen, irgendwohin bewegen: einen Kinderwagen s.; die Kiste über den Flur s.; [auch ohne Akk.-Obj.:] unser Auto sprang nicht an, also mussten wir s. 2. [hat] irgendwohin tun, stecken (1 a): Kuchen in den Mund s.; (Fußball Jargon:) der Stürmer schob den Ball ins Tor. 3. [hat] a) durch Schieben (1 a) jmdn. irgendwohin drängen; b) [s. + sich] sich mit leichtem Schieben (1 a) durch etw. hindurch od. in etw. hineinbewegen, sich drängen (2 b): sich durch den Strom der Passanten s.; Ü sich in den Vordergrund zu s. versuchen; c) [s. + sich] sich wie gleitend [vorwärts] bewegen [u. allmählich irgendwohin gelangen]: ihr Rock schob sich in die Höhe. 4. jmdn., etw. für etw. Unangenehmes verantwortlich machen [hat]: die Missstände auf die Partei s. 5. [ist] (salopp) a) träge, lässig gehen: er schob um die Ecke; b) (seltener) Schieber (5) tanzen. 6. (salopp) gesetzwidrige Geschäfte machen, auf dem schwarzen Markt mit etw. handeln [hat]: Devisen s. 7. (Skat) (beim Schieberamsch) den Skat nicht aufnehmen, sondern ihn, ohne hineingesehen zu haben, weitergeben [hat]: ich schiebe.
schieben  

v.
<V. 212>
I <V.t.; hat>
1 durch Drücken in Bewegung setzen, vorwärts, rückwärts od. seitwärts drücken
2 jmdn. ~ <fig.; umg.> jmdn. in nicht ganz einwandfreier Weise fördern; das Fahrrad ~ (nicht darauf fahren); der Rehbock, Hirsch schiebt Gehörn, Geweih <Jägerspr.> bildet es aus; Kegel ~ kegeln; einen Kinderwagen, Schubkarren ~; Wache ~; Posten stehen, auf Wache stehen
3 ;du glaubst zu ~, und du wirst geschoben (Goethe, Faust I, Walpurgisnacht)
4 ;die Schuld auf jmdn. ~ <fig.> den Verdacht auf jmdn. ~ <fig.> du schiebst immer alles auf andere, auf den Mangel an Zeit machst andere, den Mangel an Zeit verantwortlich; eine Arbeit von einem Tag auf den anderen ~ <fig.> den Hut aus der Stirn ~; sich durch die Menge ~; Kuchen in den Ofen ~; etwas od. jmdn. nach vorn, nach hinten, zur Seite ~; die Bettdecke von sich ~; die Schuld von sich ~ <fig.> den Riegel vor die Tür ~
5 er muss immer geschoben werden er macht nichts von selbst, von allein;
II <V.i.; hat; umg.>
6 unsaubere Geschäfte tätigen, auf dem schwarzen Markt handeln
7 ;mit Butter, Kaffee, Teppichen ~
III <V.i.; ist; umg.; scherzh.>
8 plump u. vorgebeugt gehen; durch die Gegend ~ [<ahd. scioban, engl. shove, got. -skiuban in afskiuban „wegschieben, verstoßen“; zu idg. *skeubh- „werfen, schieben“; verwandt mit Schippe, Schaufel; „(Waren) verschieben, fragwürdige Geschäfte machen“ unter Einfluss der Gaunerspr.]
['schie·ben]
[schiebe, schiebst, schiebt, schieben, schob, schobst, schoben, schobt, schiebest, schiebet, schöbe, schöbest, schöbst, schöben, schöbet, schöbt, schieb, geschoben, schiebend]