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schielen  

schie|len <sw. V.; hat> [mhd. schilhen, ahd. scilihen, zu ↑ scheel ]:

1.einen Augenfehler haben, bei dem die Blickrichtung eines od. beider Augen nach innen od. außen abweicht: stark, leicht [auf einem Auge] s.


2.(ugs.) a)spähen: durchs Schlüsselloch s.;

b)verstohlen irgendwohin blicken: nach der Tür s.; er schielt nach ihrem Geld (hat es darauf abgesehen).

schielen  


1. (ugs. scherzh.): einen Knick in der Optik haben; einen Silberblick haben; (Med.): einen Strabismus haben.

2. a) beobachten, spähen, sich umblicken, um sich blicken, sich [verstohlen] umsehen, zusehen; (ugs.): zugucken; (landsch., bes. südd., österr., schweiz.): zuschauen; (ugs. scherzh.): kiebitzen.

b) abzielen, anlegen, anstreben, anvisieren, anzielen, aus sein auf, begierig sein, brennen, erpicht sein auf, es abgesehen haben auf, gerichtet sein auf, haben wollen, interessiert sein, versessen sein, wollen, zielen, zu erlangen/zu erreichen suchen; (geh.): erstreben, gieren, sinnen, trachten; (ugs.): heiß/scharf/wild sein, hinauswollen auf; (oft abwertend): geil sein.

[schielen]
[schiele, schielst, schielt, schielte, schieltest, schielten, schieltet, schielest, schielet, schiel, geschielt, schielend]
schielen  

schie|len <sw. V.; hat> [mhd. schilhen, ahd. scilihen, zu ↑ scheel]:

1.einen Augenfehler haben, bei dem die Blickrichtung eines od. beider Augen nach innen od. außen abweicht: stark, leicht [auf einem Auge] s.


2.(ugs.)
a)spähen: durchs Schlüsselloch s.;

b)verstohlen irgendwohin blicken: nach der Tür s.; er schielt nach ihrem Geld (hat es darauf abgesehen).

Schielen  

Schielen, Strabismus (fachsprachlich)
[Strabismus]
schielen  

v.
<V.i.; hat> eine fehlerhafte Augenstellung haben; er schielt mit dem rechten Auge; auf od. nach etwas ~ <fig.> von der Seite her, unbemerkt nach etwas blicken; [scheel]
['schie·len]
[schiele, schielst, schielt, schielen, schielte, schieltest, schielten, schieltet, schielest, schielet, schiel, geschielt, schielend]