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Schiene  

Schie|ne, die; -, -n [mhd. schine, ahd. scina = Schienbein; Holz-, Metallleiste, zu einem Verb mit der Bed. »schneiden, spalten, trennen« (vgl. z . B. lat. scindere, ↑ Szission ) u. eigtl. = abgespaltenes Stück, Span; 1: seit dem 18. Jh.]:

1.aus Profilstahl bestehender, auf einer Trasse verlegter Teil einer Gleisanlage, auf dem sich Schienenfahrzeuge fortbewegen: Schienen [für die Straßenbahn] legen; der Zug ist aus den -n gesprungen (entgleist).


2.a) schmale lange Latte aus Metall, Holz, Kunststoff o. Ä. mit einem Steg od. einer Rille als führende Vorrichtung für Teile, die durch Gleiten od. Rollen zu bewegen sind: -n für den Flaschenzug;

b)schmale Leiste (meist aus Metall) mit einer Rille zum Zusammenhalten einzelner Teile, zum Schutz od. als Zierde: an den Kanten der Stufen sind -n aus Messing angebracht.



3.(Med.) (aus Holz, Metall, Kunststoff o. Ä. hergestellte) Stütze, die dazu dient, verletzte Gliedmaßen ruhig zu stellen od. (bei Kindern) gelockerte [Milch]zähne zu fixieren.


4. Reißschiene.


5.(in einem Schalt- od. Kraftwerk) stabile, starke, nicht isolierte elektrische Leitung.


6. (früher) aus einer gebogenen Platte bestehender Teil der Rüstung, der Arme od. Beine bedeckt.


7.(Jargon) Weg, Bahn, Kurs: auf derselben politischen S. bleiben.
Schiene  

Schie|ne, die; -, -n
Schiene  


1. a) Gleis; (österr., schweiz., sonst geh.): Geleise.

b) [Eisen]bahn, Schienenverkehr.

2. a) Gleitschiene; (Technik): Führungsschiene, Laufschiene.

b) [Schutz]leiste, Zierleiste.

3. Stütze.

4. Lineal, Reißahle, Reißnadel, Reißschiene.

5. Blickrichtung, Kurs, Linie, Medium, [Marsch]richtung, Vorgehensweise, Weg.

[Schiene]
[Schienen]
Schiene  

Schie|ne, die; -, -n [mhd. schine, ahd. scina = Schienbein; Holz-, Metallleiste, zu einem Verb mit der Bed. »schneiden, spalten, trennen« (vgl. z. B. lat. scindere, ↑ Szission) u. eigtl. = abgespaltenes Stück, Span; 1: seit dem 18. Jh.]:

1.aus Profilstahl bestehender, auf einer Trasse verlegter Teil einer Gleisanlage, auf dem sich Schienenfahrzeuge fortbewegen: Schienen [für die Straßenbahn] legen; der Zug ist aus den -n gesprungen (entgleist).


2.
a) schmale lange Latte aus Metall, Holz, Kunststoff o. Ä. mit einem Steg od. einer Rille als führende Vorrichtung für Teile, die durch Gleiten od. Rollen zu bewegen sind: -n für den Flaschenzug;

b)schmale Leiste (meist aus Metall) mit einer Rille zum Zusammenhalten einzelner Teile, zum Schutz od. als Zierde: an den Kanten der Stufen sind -n aus Messing angebracht.



3.(Med.) (aus Holz, Metall, Kunststoff o. Ä. hergestellte) Stütze, die dazu dient, verletzte Gliedmaßen ruhig zu stellen od. (bei Kindern) gelockerte [Milch]zähne zu fixieren.


4. Reißschiene.


5.(in einem Schalt- od. Kraftwerk) stabile, starke, nicht isolierte elektrische Leitung.


6. (früher) aus einer gebogenen Platte bestehender Teil der Rüstung, der Arme od. Beine bedeckt.


7.(Jargon) Weg, Bahn, Kurs: auf derselben politischen S. bleiben.
Schiene  

n.
<f. 19> aus Stahl gewalzter Profilstab als Fahrbahn für Schienenfahrzeuge (Eisenbahn~, Straßenbahn~); <Med.> Gerät aus festem od. biegsamem Material zum Verstärken von Verbänden u. Bandagen mit dem Zweck der Ruhigstellung u. Feststellung von Knochenbrüchen u. Gelenken; Arm bzw. Bein bedeckender Teil der Rüstung (Arm~, Bein~); die Bahn läuft auf ~n; aus den ~n springen entgleisen; einen Arm in der ~ tragen [<mhd. schine „schmaler Metall-, Holzstreifen“, ahd. scina „Nadel“; zu idg. *skei- „schneiden, trennen, spalten“]
['Schie·ne]
[Schienen]