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Schild  

1Schịld, der; -[e]s, -e [mhd. schilt, ahd. scilt, eigtl. = Abgespaltenes, die Schilde der Germanen waren nach röm. Zeugnis aus Brettern hergestellt]:

1.eine Schutzwaffe darstellender, auf seiner Rückseite mit einer Handhabe versehener flächiger Gegenstand von verschiedener Form, der - vor den Körper gehalten - dem Kämpfenden zur Abwehr von Attacken mit Hieb- u. Stichwaffen o. Ä. dient: ein runder S.;

*jmdn. auf den S. [er]heben (geh.; jmdn. zum Führer bestimmen; nach dem altgerm. Brauch, einen neu gewählten Stammesführer auf einem Schild dreimal im Kreise herumzutragen, damit das versammelte Volk ihn deutlich sehen konnte): die Zukunft wird zeigen, ob die Partei den richtigen Mann auf den S. gehoben hat; etw. [gegen jmdn., etw.] im -e führen (heimlich etw. planen, was sich gegen jmdn., etw. richtet; nach dem auf den Schild gemalten Wappen, das den Eingeweihten erkennen ließ, ob der Besitzer des Schildes Freund od. Feind war): ich wüsste zu gern, was er jetzt wieder im -e führt.


2.Wappenschild.


3.schildförmiger, länglicher Schirm an der Vorderseite von Mützen.


4.a)(Technik, Waffent.) Schutzplatte [an Geschützen];

b)(Kerntechnik) Ummantelung des Reaktorkerns, die den Austritt von Strahlung verhindern soll.



2Schịld, das; -[e]s, -er [urspr. = 1Schild (1, 2) als Erkennungszeichen, Amts-, (Wirts)kennzeichen usw.]:

1.Tafel, Platte mit einem Zeichen, einer Aufschrift o. Ä.: ein S. anbringen.


2.(Jägerspr.) Fleck auf der Brust (bes. bei Waldhühnern).
Schild  

Schịld, das; -[e]s, -er (Erkennungszeichen, Aushängeschild)

Schịld, der; -[e]s, -e (Schutzwaffe)
Schild  

etw. im Schilde führen
beabsichtigen, bezwecken, hinauswollen, im Auge haben, im Sinn haben, planen, sich verschwören, vorhaben; (geh.): sinnen; (oft abwertend): paktieren.
[• 1Schild]
[Schildes, Schilds, Schilde, Schilder, Schildern, Schilden]

Aufkleber, Aufklebezettel, Etikett, Hinweisschild, Platte, Tafel.
[2Schild]
[Schildes, Schilds, Schilde, Schilder, Schildern, Schilden]
Schild  

1Schịld, der; -[e]s, -e [mhd. schilt, ahd. scilt, eigtl. = Abgespaltenes, die Schilde der Germanen waren nach röm. Zeugnis aus Brettern hergestellt]:

1.eine Schutzwaffe darstellender, auf seiner Rückseite mit einer Handhabe versehener flächiger Gegenstand von verschiedener Form, der - vor den Körper gehalten - dem Kämpfenden zur Abwehr von Attacken mit Hieb- u. Stichwaffen o. Ä. dient: ein runder S.;

*jmdn. auf den S. [er]heben (geh.; jmdn. zum Führer bestimmen; nach dem altgerm. Brauch, einen neu gewählten Stammesführer auf einem Schild dreimal im Kreise herumzutragen, damit das versammelte Volk ihn deutlich sehen konnte): die Zukunft wird zeigen, ob die Partei den richtigen Mann auf den S. gehoben hat; etw. [gegen jmdn., etw.] im -e führen (heimlich etw. planen, was sich gegen jmdn., etw. richtet; nach dem auf den Schild gemalten Wappen, das den Eingeweihten erkennen ließ, ob der Besitzer des Schildes Freund od. Feind war): ich wüsste zu gern, was er jetzt wieder im -e führt.


2.Wappenschild.


3.schildförmiger, länglicher Schirm an der Vorderseite von Mützen.


4.
a)(Technik, Waffent.) Schutzplatte [an Geschützen];

b)(Kerntechnik) Ummantelung des Reaktorkerns, die den Austritt von Strahlung verhindern soll.



2Schịld, das; -[e]s, -er [urspr. = 1Schild (1, 2) als Erkennungszeichen, Amts-, (Wirts)kennzeichen usw.]:

1.Tafel, Platte mit einem Zeichen, einer Aufschrift o. Ä.: ein S. anbringen.


2.(Jägerspr.) Fleck auf der Brust (bes. bei Waldhühnern).
Schild  

Schild, Zeichen
[Zeichen]
Schild  

n.
1 <m. 1> älteste, am Arm getragene Schutzwaffe, runde od. ovale, leicht gekrümmte Platte aus Holz, Leder, Metall od. Flechtwerk; Hauptteile des Wappens mit der für den Eigentümer kennzeichnenden Figur; Skelettkapsel der Schildkröten, die aus Knochenplatten, meist mit Hornschilden überzogen, besteht; Teil des Außenskeletts von Krebsen u. Insekten (Brust~, Kopf~, Rücken~); jmdn. auf den ~ erheben <fig.> jmdn. zum Führer machen; [nach der alten Sitte, den Gewählten auf einen Schild für alle sichtbar hochzuheben]; einen Adler, Löwen o.Ä. im ~e führen als Wappentier haben; etwas im ~e führen <fig.> insgeheim etwas beabsichtigen; sich mit dem ~ decken; aus einer Sache mit blankem ~ hervorgehen <fig.> ohne Tadel, schuldlos;
2 <n. 12> Abzeichen, Erkennungs-, Warnungszeichen, meist Platte aus Holz od. Metall bzw. Blatt Papier mit Aufschrift <Blech~, Holz~; Flaschen~, Laden~>; Schirm an der Mütze; <Tech.> Ummantelung eines Kernreaktors zur Verringerung des Austritts radioaktiver Strahlung; ein ~ anbringen, anschlagen, aufhängen, aufkleben, entfernen; ~er beschriften, malen, zeichnen[<ahd. scilt, engl. shield, got. skildus, ursprünglich „gespaltenes Holzstück, Brett“ <germ. *skeldus; zu idg. *skel- „schneiden, zerspalten“]
[Schild]
[Schildes, Schilds, Schilde, Schilder, Schildern, Schilden]