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Schippe  

Schịp|pe, die; -, -n [mniederd., md. schüppe, eigtl. = Gerät zum Schieben, zu mhd. schupfen = schnell u. heftig schieben, zu ↑ schieben ; 3: nach der Form des Symbols auf der Karte]:

1.a)(nordd., md.) Schaufel: im Sandkasten spielen Kinder mit S. und Eimer;

*jmdn., etw. auf die S. nehmen/laden (ugs.; jmdn. verulken, über jmdn., etw. spotten; H. u., viell. eigtl. = wie Dreck, Kehricht behandeln, den man auf die Schaufel nimmt);

b)<meist Pl.> (ugs. abwertend) langer Fingernagel.



2.(ugs. scherzh.) missmutig vorgeschobene Unterlippe: eine S. ziehen, machen.


3.<Pl.; o. Art.; als s. Sg. gebraucht> 2Pik (b, c, d) .
Schippe  

Schịp|pe, die; -, -n (Schaufel; ugs. scherzh. für unmutig aufgeworfene Unterlippe)
Schippe  

Schaufel, Spaten.
[Schippe]
[Schippen]
Schippe  

Schịp|pe, die; -, -n [mniederd., md. schüppe, eigtl. = Gerät zum Schieben, zu mhd. schupfen = schnell u. heftig schieben, zu ↑ schieben; 3: nach der Form des Symbols auf der Karte]:

1.
a)(nordd., md.) Schaufel: im Sandkasten spielen Kinder mit S. und Eimer;

*jmdn., etw. auf die S. nehmen/laden (ugs.; jmdn. verulken, über jmdn., etw. spotten; H. u., viell. eigtl. = wie Dreck, Kehricht behandeln, den man auf die Schaufel nimmt);

b)<meist Pl.> (ugs. abwertend) langer Fingernagel.



2.(ugs. scherzh.) missmutig vorgeschobene Unterlippe: eine S. ziehen, machen.


3.<Pl.; o. Art.; als s. Sg. gebraucht> 2Pik (b, c, d).
Schippe  

n.
<f. 19> Schaufel; <umg.; scherzh.> Schmollmund, vorgeschobene Unterlippe; eine ~ machen, ziehen <umg.; scherzh.>; jmdn. auf die ~ nehmen <fig.; umg.> jmdn. zum Narren halten, veralbern; [<norddt., mdt. schüppe; verwandt mit schieben]
['Schip·pe]
[Schippen]