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schleichen  

schlei|chen <st. V.> [mhd. slīchen, ahd. slīhhan, eigtl. = gleiten]:
a)sich leise, vorsichtig u. langsam, heimlich [zu einem Ziel] bewegen <ist>: auf Zehenspitzen s.; er ist nachts ums Haus geschlichen;

b)<s. + sich> sich heimlich u. leise nähern od. entfernen <hat>: sie hat sich aus dem Haus geschlichen;

c)[vor Müdigkeit, Erschöpfung] ganz langsam vorankommen, gehen <ist>: müde schlichen sie nach Hause.
schleichen  


1. auf Zehenspitzen gehen, sich behutsam/leise/vorsichtig bewegen, behutsam/leise/vorsichtig fahren, behutsam/leise /vorsichtig gehen, gleiten, huschen, tappen, wischen; (ugs.): trödeln, wackeln, zockeln, zotteln, zuckeln.

2. sich schleppen (a).

[schleichen]
[schleiche, schleichst, schleicht, schlich, schlichst, schlichen, schlicht, schleichest, schleichet, schliche, schlichest, schlichet, schleich, geschlichen, schleichend]

sich davonschleichen, fortgehen, sich fortschleichen, sich fortstehlen, sich [heimlich] entfernen, sich wegschleichen, sich wegstehlen; (geh.): sich davonstehlen, sich heimlich wegbegeben; (ugs.): sich aus dem Staub machen, sich davonmachen, die Platte putzen, sich dünnemachen, sich fortpacken, sich fortscheren, sich packen, sich scheren, sich [seitwärts] in die Büsche schlagen, stiften gehen, sich verdrücken, verduften, sich verdünnisieren, sich verkrümeln; (auch ugs.): verschwinden, sich verziehen, weggehen; (österr. ugs.): sich verzupfen; (salopp): abhauen, abschieben, sich flüssig machen, die Fliege machen, die Kurve kratzen, sich verpissen; (landsch. salopp): sich verpieseln; (geh., sonst veraltend): sich hinwegheben.
[schleichen, sich]
[sich schleichen, schleiche, schleichst, schleicht, schlich, schlichst, schlichen, schlicht, schleichest, schleichet, schliche, schlichest, schlichet, schleich, geschlichen, schleichend, schleichen sich]
schleichen  

schlei|chen <st. V.> [mhd. slīchen, ahd. slīhhan, eigtl. = gleiten]:
a)sich leise, vorsichtig u. langsam, heimlich [zu einem Ziel] bewegen <ist>: auf Zehenspitzen s.; er ist nachts ums Haus geschlichen;

b)<s. + sich> sich heimlich u. leise nähern od. entfernen <hat>: sie hat sich aus dem Haus geschlichen;

c)[vor Müdigkeit, Erschöpfung] ganz langsam vorankommen, gehen <ist>: müde schlichen sie nach Hause.
schleichen  

[st. V.] [mhd. slichen, ahd. slihhan, eigtl.= gleiten]: a) sich leise, vorsichtig u. langsam, heimlich [zu einem Ziel] bewegen [ist]: auf Zehenspitzen s.; er ist nachts ums Haus geschlichen; b) [s. + sich] sich heimlich u. leise nähern od. entfernen [hat]: sie hat sich aus dem Haus geschlichen; c) [vor Müdigkeit, Erschöpfung] ganz langsam vorankommen, gehen [ist]: müde schlichen sie nach Hause.
schleichen  

v.
<V.i. 217; ist> vorsichtig, leise u. möglichst unbemerkt gehen; die Zeit schleicht vergeht quälend langsam; sich ans Fenster, an die Tür ~; auf leisen Sohlen ~; auf Zehenspitzen ~; sich aus dem Haus ~; Argwohn, Misstrauen hatte sich in ihr Herz geschlichen <fig.> sich in jmds. Vertrauen ~ <fig.> jmds. V. zu betrüger. Zwecken gewinnen; ~d langsam, ganz allmählich fortschreitend; ~de Inflation; ~de Krankheit [<ahd. slihhan; zu idg. *sleig- „schleimig, schlüpfrig; gleiten, glätten“ (schlecht); Erweiterung zu idg. *(s)lei- „schleimig, glitschig, schlüpfrig“]
['schlei·chen]
[schleiche, schleichst, schleicht, schleichen, schlich, schlichst, schlichen, schlicht, schleichest, schleichet, schliche, schlichest, schlichet, schleich, geschlichen, schleichend]