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Schlendrian  

Schlẹn|dri|an, der; -[e]s [2. Bestandteil viell. frühnhd. jan = Arbeitsgang] (ugs. abwertend): von Nachlässigkeit, Trägheit, einer gleichgültigen Einstellung gekennzeichnete Art u. Weise, bei etw. zu verfahren: sie duldet keinen S.
Schlendrian  

Schlẹn|d|ri|an, der; -[e]s (ugs. für Schlamperei)
Schlendrian  


1. Achtlosigkeit, Bequemlichkeit, Fahrlässigkeit, Gleichgültigkeit, Nachlässigkeit, Passivität, Pflichtvergessenheit, Sorglosigkeit, Trägheit, Uninteressiertheit, Verantwortungslosigkeit; (bildungsspr.): Apathie, Desinteresse, Indolenz, Lethargie, Negligenz, Phlegma; (ugs.): Wurstigkeit; (landsch. ugs.): Hudelei; (ugs. abwertend): Schlamperei, Schluderei; (abwertend): Lotterwirtschaft; (veraltet): Salopperie.

2. Gang, Gewohnheit; (leicht abwertend): Trott.

[Schlendrian]
Schlendrian  

Schlẹn|dri|an, der; -[e]s [2. Bestandteil viell. frühnhd. jan = Arbeitsgang] (ugs. abwertend): von Nachlässigkeit, Trägheit, einer gleichgültigen Einstellung gekennzeichnete Art u. Weise, bei etw. zu verfahren: sie duldet keinen S.
Schlendrian  

n.
<m. 1; unz.; umg.> träges, gewohnheitsmäßiges Treiben, gemächl., langsames Arbeiten; es geht seinen ~; es geht weiter im alten, gewohnten ~; Schluss mit diesem ~ machen [zu schlendern; vielleicht als Grundwort frühnhd. jan „Arbeitsgang, Reihe“]
['Schlend·ri·an]
[Schlendrians]