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schleppen  

schlẹp|pen <sw. V.; hat> [mhd. (md.) slepen < mniederd. slēpen, niederd. Entsprechung von 2↑ schleifen ]:

1.a)[unter großem Kraftaufwand] langsam hinter sich herziehen: der Trawler schleppt ein Netz; der Kahn wird von einem anderen Schiff geschleppt;

b)schleppend (1 a) irgendwohin bewegen: einen defekten Wagen in die Werkstatt s.; ein Segelflugzeug auf eine bestimmte Höhe s.



2.(ugs.) a)jmdn. [gegen dessen Willen] irgendwohin bringen, irgendwohin mitnehmen: jmdn. ins Kino, zum Arzt s.; jmdn. mit zu einer Party s.; jmdn. zum Polizeirevier s. ([unter Anwendung von Gewalt] dorthin führen);

b)(Flüchtlinge, Asylsuchende, Arbeitskräfte) gegen Bezahlung illegal von einem Land in ein anderes bringen: er soll geschleppt haben; <subst.:> er ist beim Schleppen erwischt worden.



3.(selten) 2schleifen (2 a) : das lange Kleid s. [auf dem/am Boden].


4.a)(etw. Schweres) unter großer Anstrengung, Mühe tragen: schwere Säcke s.;

b)(etw. Schweres) schleppend (4 a) irgendwohin befördern: Pakete zur Post s.; sie schleppten den Verletzten zu zweit zum Auto; jetzt schleppe ich den Brief schon seit drei Tagen durch die Gegend (ugs.; trage ihn mit mir herum);

c)<s. + sich> sich durch Schleppen (4 a) in einen bestimmten Zustand versetzen: ich habe mich an dem Kasten [halb] zu Tode geschleppt.



5.(landsch.) (ein Kleidungsstück) [über eine lange Zeit immer wieder] tragen: wie lange willst du den Anzug noch s.?


6. <s. + sich> a)sich mühsam, schwerfällig, mit letzter Kraft fortbewegen, irgendwohin bewegen: sich gerade noch zum Bett s. können; mühsam schleppt sich der Lastwagen über die Steigung;

b)sich über eine bestimmte Zeit, Dauer hinziehen: der Prozess schleppt sich nun schon über drei Jahre.



7.<s. + sich> (landsch.) sich schleppend (4 a) mit etw. abmühen: ich musste mich allein mit dem Gepäck s.; mit diesem Kummer schleppt er sich schon seit Jahren.
schleppen  

schlẹp|pen
schleppen  


1. bewegen, hinter sich herziehen, ins Schlepptau nehmen, zerren, ziehen; (landsch.): asten; (nordd.): tauen; (früher): treideln; (Seemannsspr.): bugsieren, gienen.

2. a) mitnehmen; (ugs.): [mit]schleifen, mitschleppen; (salopp scherzh.): abschleppen.

b) [ein]schleusen.

3. [fort]bringen, [fort]schaffen, tragen, transportieren, wegbringen, wegschaffen; (Amtsspr.): verbringen.

[schleppen]
[schleppe, schleppst, schleppt, schleppte, schlepptest, schleppten, schlepptet, schleppest, schleppet, schlepp, geschleppt, schleppend]

a) sich dahinbewegen, [dahin]kriechen, [dahin]schleichen, sich [da]hinschleppen, schleichen, trotten; (ugs.): dackeln, wackeln.

b) [an]dauern, anhalten, sich ausdehnen, sich erstrecken, gehen, sich hinziehen, sich in die Länge ziehen, kein Ende nehmen, sich ziehen; (geh.): fortwähren, währen; (ugs.): vorhalten; (bildungsspr. veraltet): kontinuieren; (Med.): persistieren.

[schleppen, sich]
[sich schleppen, schleppe, schleppst, schleppt, schleppte, schlepptest, schleppten, schlepptet, schleppest, schleppet, schlepp, geschleppt, schleppend, schleppen sich]
schleppen  

schlẹp|pen <sw. V.; hat> [mhd. (md.) slepen < mniederd. slēpen, niederd. Entsprechung von 2↑ schleifen]:

1.
a)[unter großem Kraftaufwand] langsam hinter sich herziehen: der Trawler schleppt ein Netz; der Kahn wird von einem anderen Schiff geschleppt;

b)schleppend (1 a) irgendwohin bewegen: einen defekten Wagen in die Werkstatt s.; ein Segelflugzeug auf eine bestimmte Höhe s.



2.(ugs.)
a)jmdn. [gegen dessen Willen] irgendwohin bringen, irgendwohin mitnehmen: jmdn. ins Kino, zum Arzt s.; jmdn. mit zu einer Party s.; jmdn. zum Polizeirevier s. ([unter Anwendung von Gewalt] dorthin führen);

b)(Flüchtlinge, Asylsuchende, Arbeitskräfte) gegen Bezahlung illegal von einem Land in ein anderes bringen: er soll geschleppt haben; <subst.:> er ist beim Schleppen erwischt worden.



3.(selten) 2schleifen (2 a): das lange Kleid s. [auf dem/am Boden].


4.
a)(etw. Schweres) unter großer Anstrengung, Mühe tragen: schwere Säcke s.;

b)(etw. Schweres) schleppend (4 a) irgendwohin befördern: Pakete zur Post s.; sie schleppten den Verletzten zu zweit zum Auto; jetzt schleppe ich den Brief schon seit drei Tagen durch die Gegend (ugs.; trage ihn mit mir herum);

c)<s. + sich> sich durch Schleppen (4 a) in einen bestimmten Zustand versetzen: ich habe mich an dem Kasten [halb] zu Tode geschleppt.



5.(landsch.) (ein Kleidungsstück) [über eine lange Zeit immer wieder] tragen: wie lange willst du den Anzug noch s.?


6. <s. + sich>
a)sich mühsam, schwerfällig, mit letzter Kraft fortbewegen, irgendwohin bewegen: sich gerade noch zum Bett s. können; mühsam schleppt sich der Lastwagen über die Steigung;

b)sich über eine bestimmte Zeit, Dauer hinziehen: der Prozess schleppt sich nun schon über drei Jahre.



7.<s. + sich> (landsch.) sich schleppend (4 a) mit etw. abmühen: ich musste mich allein mit dem Gepäck s.; mit diesem Kummer schleppt er sich schon seit Jahren.
schleppen  

[sw. V.; hat] [mhd. (md.) slepen [ mniederd. slepen, niederd. Entsprechung von 2schleifen]: 1. a) [unter großem Kraftaufwand] langsam hinter sich herziehen: der Trawler schleppt ein Netz; der Kahn wird von einem anderen Schiff geschleppt; b) schleppend (1 a) irgendwohin bewegen: einen defekten Wagen in die Werkstatt s.; ein Segelflugzeug auf eine bestimmte Höhe s. 2. (ugs.) a) jmdn. [gegen dessen Willen] irgendwo hinbringen, irgendwohin mitnehmen: jmdn. ins Kino, zum Arzt s.; jmdn. mit zu einer Party s.; jmdn. zum Polizeirevier s. ([unter Anwendung von Gewalt] dorthin führen); b) (Flüchtlinge, Asylsuchende, Arbeitskräfte) gegen Bezahlung illegal von einem Land in ein anderes bringen: er soll geschleppt haben; [subst.:] er ist beim Schleppen erwischt worden. 3. (selten) 2schleifen (2 a): das lange Kleid [auf dem/am Boden]. 4. a) (etw. Schweres) unter großer Anstrengung, Mühe tragen: schwere Säcke s.; b) (etw. Schweres) schleppend (4 a) irgendwohin befördern: Pakete zur Post s.; sie schleppten den Verletzten zu zweit zum Auto; Ü jetzt schleppe ich den Brief schon seit drei Tagen durch die Gegend (ugs.; trage ihn mit mir herum); c) [s. + sich] sich durch Schleppen (4 a) in einen bestimmten Zustand versetzen: ich habe mich an dem Kasten [halb] zu Tode geschleppt. 5. (landsch.) (ein Kleidungsstück) [über eine lange Zeit immer wieder] tragen: wie lange willst du den Anzug noch s.? 6. [s. + sich] a) sich mühsam, schwerfällig, mit letzter Kraft fortbewegen, irgendwohin bewegen: sich gerade noch zum Bett s. können; Ü mühsam schleppt sich der Lastwagen über die Steigung; b) sich über eine bestimmte Zeit, Dauer hinziehen: der Prozess schleppt sich nun schon über drei Jahre. 7. [s. + sich] (landsch.) sich schleppend (4 a) mit etw. abmühen: ich musste mich allein mit dem Gepäck s.; Ü mit diesem Kummer schleppt er sich schon seit Jahren.
schleppen  

n.
<V.; hat>
1 <V.t.> mit großer Anstrengung tragen (Koffer, Sack); hinter sich herziehen, nachschleifen lassen (Fischernetz); mit dem Schlepper ziehen, abschleppen; ein Kleidungsstück ~ <umg.> sehr lange tragen, sehr oft anziehen u. abnutzen; Lastkähne (stromaufwärts) ~; <umg.; scherzh.> jmdn. an einen Ort, zu jmdm. ~ trotz Widerstandes mitnehmen; er hat mich durchs Museum, durch die ganze Stadt geschleppt; jmdn. mit ins Kino, zu Freunden ~; jmdn. vor den Richter ~
2 <V.i.> nachschleifen, den Boden berühren (Kleid)
3 <V.refl.> sich ~ sich mühsam fortbewegen; sich mit etwas ~ etwas lange u. mühsam tragen, sich mit etwas (ab)plagen; ich kann mich selbst kaum noch ~ (vor Erschöpfung); der Verwundete konnte sich gerade noch bis zum nächsten Haus ~; sich mit einer Erkältung, Grippe ~; ich habe mich die ganze Zeit mit der schweren Tasche geschleppt [<mhd. slepen „am Boden hinziehen“, daneben u. häufiger „angestrengt ziehen, schwer tragen“ <mnddt. slepen „schleifen“]
['schlep·pen]
[schleppe, schleppst, schleppt, schleppen, schleppte, schlepptest, schleppten, schlepptet, schleppest, schleppet, schlepp, geschleppt, schleppend]