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schlichten  

schlịch|ten <sw. V.; hat> [mhd., ahd. slihten, zu ↑ schlecht in der alten Bed. »eben, glatt«, also eigtl. = ebnen, glätten]:

1.als unbeteiligter Dritter zwischen streitenden Parteien vermitteln u. deren Streit beilegen: es gelang ihr nicht, den Streit zu s.; schlichtend [in eine Auseinandersetzung] eingreifen.


2.(Fachspr.) a)(eine Oberfläche) glätten: ein hölzernes, metallenes Werkstück s.;

b)(Leder) weich u. geschmeidig machen;

c)(Kettfäden) mit einer leimartigen Flüssigkeit behandeln, um sie widerstandsfähiger zu machen.



3. (österr., bayr.) stapeln: Holz s.
schlichten  

schlịch|ten (vermittelnd beilegen; auch für mit Schlichte behandeln; österr., bayr. auch für stapeln); einen Streit schlichten
schlichten  

aus der Welt schaffen, ausbalancieren, ausgleichen, aussöhnen, beheben, beilegen, bereinigen, dazwischenfahren, dazwischentreten, einen Ausgleich bewirken/herbeiführen/schaffen, Frieden stiften, in Ordnung bringen, entschärfen, glätten, ins [rechte] Lot/ins Reine bringen, klären, regeln, verhandeln, vermitteln, versöhnen; (bildungsspr.): intervenieren; (ugs.): ausbügeln, einrenken, geradebiegen, hinbiegen, zurechtbiegen, zurechtrücken; (bes. südd., österr., schweiz.): richten; (Fachspr.): Mediation betreiben.
[schlichten]
[schlichte, schlichtest, schlichtet, schlichtete, schlichtetest, schlichteten, schlichtetet, schlicht, geschlichtet, schlichtend]
schlichten  

schlịch|ten <sw. V.; hat> [mhd., ahd. slihten, zu ↑ schlecht in der alten Bed. »eben, glatt«, also eigtl. = ebnen, glätten]:

1.als unbeteiligter Dritter zwischen streitenden Parteien vermitteln u. deren Streit beilegen: es gelang ihr nicht, den Streit zu s.; schlichtend [in eine Auseinandersetzung] eingreifen.


2.(Fachspr.)
a)(eine Oberfläche) glätten: ein hölzernes, metallenes Werkstück s.;

b)(Leder) weich u. geschmeidig machen;

c)(Kettfäden) mit einer leimartigen Flüssigkeit behandeln, um sie widerstandsfähiger zu machen.



3. (österr., bayr.) stapeln: Holz s.
schlichten  

[sw. V.; hat] [mhd., ahd. slihten, zu schlecht in der alten Bed. ?eben, glatt?, also eigtl.= ebnen, glätten]: 1. als unbeteiligter Dritter zwischen streitenden Parteien vermitteln u. deren Streit beilegen: es gelang ihr nicht, den Streit zu s.; schlichtend [in eine Auseinandersetzung] eingreifen. 2. (Fachspr.) a) (eine Oberfläche) glätten: ein hölzernes, metallenes Werkstück s.; b) (Leder) weich u. geschmeidig machen; c) (Kettfäden) mit einer leimartigen Flüssigkeit behandeln, um sie widerstandsfähiger zu machen.
schlichten  

v.
<V.t.; hat> Holz, Metall ~ glätten; Leder ~ geschmeidig machen; die Kettfäden ~ mit Schlichte behandeln; einen Streit ~ beilegen, die Streitenden versöhnen, befrieden; [<ahd. slihten, urspr. „glatt machen“; zu schlecht „eben, glatt“; schlecht, schlicht]
['schlich·ten]
[schlichte, schlichtest, schlichtet, schlichten, schlichtete, schlichtetest, schlichteten, schlichtetet, schlicht, geschlichtet, schlichtend]