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schliff  

Schlịff, der; -[e]s, -e [mhd. slif, zu 1↑ schleifen ]:

1.a)<o. Pl.> das 1Schleifen (1 b) von etw.: der S. von Diamanten ist mühevoll;

b)Art u. Weise, in der etw. geschliffen ist: die Edelsteine haben einen schönen S.



2.a)<o. Pl.> das 1Schleifen, (1 a), Schärfen, (1), Herstellen einer Schneide: beim S. der Messer;

b)Art u. Weise, in der etw. geschliffen, mit einer Schneide versehen ist: die Messer haben einen welligen S.



3.<o. Pl.> a)verfeinerte Umgangsformen (die jmdm. durch seine Erziehung vermittelt werden); Lebensart, die jmd. erworben hat: jmdm. S. beibringen;

b)bestimmte Vollkommenheit: der neuen Bedienung fehlt noch der S.

schlịff: 1↑ schleifen .
schliff  

Schlịff, der; -[e]s, -e (geschliffene Fläche [im Glas]; das Schleifen; nur Sing.: das Geschliffensein; landsch. für klitschige Stelle [im Brot], Schlief; nur Sing.: ugs. für gute Umgangsformen)schlịff vgl. schleifen
Schliff  


1. a) Bearbeitung, Steinschliff.

b) Edelsteinschliff, Feinschliff, Schnitt.

2. Form, Geschliffenheit, Gestalt, Kontur, Machart, Zuschnitt; (veraltet): Politur.

3. a) Anstand, Art, Auftreten, Benehmen, Betragen, Erziehung, gewandtes Auftreten/Benehmen, Höflichkeit, Kinderstube, Kultur, Kultiviertheit, Lebensart, Manieren, Schick, Sitten, Umgangsformen, Vornehmheit, Weltgewandtheit, Weltläufigkeit; (bildungsspr.): Noblesse, Pli; (ugs.): Benimm; (veraltend): Courtoisie; (geh. veraltend): Artigkeit; (veraltet): Politesse.

b) Abrundung, Ergänzung, Perfektion, Perfektionierung, Vervollkommnung, Vollkommenheit; (Fachspr.): Finish.

[Schliff]
[Schliffes, Schliffs, Schliffe, Schliffen]
schliff  

Schlịff, der; -[e]s, -e [mhd. slif, zu 1↑ schleifen]:

1.
a)<o. Pl.> das 1Schleifen (1 b) von etw.: der S. von Diamanten ist mühevoll;

b)Art u. Weise, in der etw. geschliffen ist: die Edelsteine haben einen schönen S.



2.
a)<o. Pl.> das 1Schleifen, (1 a)Schärfen, (1)Herstellen einer Schneide: beim S. der Messer;

b)Art u. Weise, in der etw. geschliffen, mit einer Schneide versehen ist: die Messer haben einen welligen S.



3.<o. Pl.>
a)verfeinerte Umgangsformen (die jmdm. durch seine Erziehung vermittelt werden); Lebensart, die jmd. erworben hat: jmdm. S. beibringen;

b)bestimmte Vollkommenheit: der neuen Bedienung fehlt noch der S.

schlịff: 1↑ schleifen.
Schliff  

Schleifen, Schliff
[Schleifen]
schliff  

n.
<m. 1>
1 <unz.> das Geschliffensein; <fig.> gutes Benehmen; gute Umgangsformen, gute Manieren; militär. Drill; jmdm. ~ beibringen; er hat keinen ~
2 <zählb.> durch Schleifen bearbeitete Stellen; Art des Schliffs, des Geschliffenseins; unausgebackene, glasige Stelle im Backwerk; der ~ des Glases; ~ backen <fig.> keinen Erfolg haben, scheitern; der Kuchen ist ~ geworden ist nicht durchgebacken, nicht aufgegangen, nicht hochgegangen; das Glas hat einen schönen ~; man unterscheidet verschiedene ~e [<mhd. slif, Gen. sliffes „Abgeschliffenheit, Ausgleiten“; zu schleifen „glätten“]
[Schliff]
[Schliffes, Schliffs, Schliffe, Schliffen]n.
schleifen
[schliff]
[schliffes, schliffs, schliffe, schliffen]