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Schlingel  

Schlịn|gel, der; -s, - [älter auch: Schlüngel, zu mhd., mniederd. slingen (1↑ schlingen ) in der Bed. »schleichen, schlendern«, eigtl. = Müßiggänger] (scherzh.): Kind, junger Mann, der zu vielerlei Streichen o. Ä. aufgelegt ist: na, du kleiner S.
Schlingel  

Schlịn|gel, das; -s, - (landsch. für Öse)

Schlịn|gel, der; -s, - (scherzh. für übermütiger Junge; freches Kerlchen)
Schlingel  

Bengel, Schelm, Spaßmacher, Spaßvogel; (ugs.): Fuchs, Gauner, Schlawiner, Schlitzohr; (österr. ugs.): Schlankel; (fam.): Spitzbube; (scherzh.): Halunke; (ugs. scherzh.): Bösewicht; (ugs., oft scherzh.): Pfiffikus; (fam. scherzh.): Strolch; (fam., meist scherzh.): Frechdachs; (scherzh., auch abwertend): Filou; (landsch., bes. südd., österr. abwertend): Fratz; (veraltend): Schalk.
[Schlingel]
[Schlingels, Schlingeln]
Schlingel  

Schlịn|gel, der; -s, - [älter auch: Schlüngel, zu mhd., mniederd. slingen (1↑ schlingen) in der Bed. »schleichen, schlendern«, eigtl. = Müßiggänger] (scherzh.): Kind, junger Mann, der zu vielerlei Streichen o. Ä. aufgelegt ist: na, du kleiner S.
Schlingel  

n.
<m. 5> durchtriebener, frecher, gemeiner Kerl, Tunichtgut; freches Kerlchen, kleiner Schelm [zu schlingen in der Bedeutung „schlendern“]
['Schlin·gel]
[Schlingels, Schlingeln]