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schlingen  

1schlịn|gen <st. V.; hat> [mhd. slingen, ahd. slingan = hin und her ziehend schwingen; winden, flechten, auch: sich winden, kriechen, schleichen]:

1.a)um etw. winden od. legen [u. die Enden verknüpfen od. umeinanderlegen]: einen Schal um den Hals s.;

b)(Arme, Hände) fest um jmdn., etw. legen: die Arme um jmdn., um jmds. Hals s.;

c)<s. + sich> sich um etw. herumschlingen, winden: Efeu schlingt sich um den Baumstamm.



2.in etw. flechten: Bänder ins Haar s.


3.durch Umeinanderwinden u. Verknüpfen (der Enden einer Schnur, eines Bandes o. Ä.) herstellen: einen Knoten s.


4.umeinanderwinden u. verknüpfen: die Enden eines Seils zu einem Knoten s.


2schlịn|gen <st. V.; hat> [mhd. (ver)slinden, ahd. (far)slintan, im Frühnhd. mit 1↑ schlingen lautlich zusammengefallen, H. u., viell. eigtl. = gleiten lassen]: ([gierig], hastig,) ohne [viel] zu kauen, essen, das Essen herunterschlucken: er schlang seine Suppe in großer Hast; <auch ohne Akk.-Obj.:> er kaut nicht, er schlingt nur.
schlingen  


1. a) binden, flechten, herumschlingen, knoten, knüpfen, legen, ringeln, schnüren, wickeln; (geh.): winden; (Seemannsspr.): belegen.

b) umarmen, umfassen, umgreifen, umschließen, umschlingen; (geh.): umfangen.

2. verbinden, verflechten, verknoten, verknüpfen, verwickeln, umbinden, zusammenbinden, zusammenschnüren; (geh.): ineinanderwinden, umeinanderwinden.

[1schlingen]
[schlinge, schlingst, schlingt, schlang, schlangst, schlangen, schlangt, schlingest, schlinget, schlänge, schlängest, schlängen, schlänget, schling, geschlungen, schlingend]

sich herumschlingen, sich legen, sich ranken, sich ringeln, umfassen, umgreifen, umschließen, umschlingen, sich wickeln; (geh.): umfangen, sich winden.
[1schlingen, sich]
[sich schlingen, schlinge, schlingst, schlingt, schlang, schlangst, schlangen, schlangt, schlingest, schlinget, schlänge, schlängest, schlängen, schlänget, schling, geschlungen, schlingend, 1schlingen sich]

hinunterschlucken, verschlingen; (ugs.): futtern, herunterschlucken, verdrücken, verputzen, sich voll stopfen, zulangen; (österr. ugs.): habern; (salopp): mampfen, [ordentlich] reinhauen, sich vollfressen, sich [den Bauch/Wanst] vollschlagen; (fam.): spachteln, stopfen; (derb): fressen.
[2schlingen]
[schlinge, schlingst, schlingt, schlang, schlangst, schlangen, schlangt, schlingest, schlinget, schlänge, schlängest, schlängen, schlänget, schling, geschlungen, schlingend]
schlingen  

1schlịn|gen <st. V.; hat> [mhd. slingen, ahd. slingan = hin und her ziehend schwingen; winden, flechten, auch: sich winden, kriechen, schleichen]:

1.
a)um etw. winden od. legen [u. die Enden verknüpfen od. umeinanderlegen]: einen Schal um den Hals s.;

b)(Arme, Hände) fest um jmdn., etw. legen: die Arme um jmdn., um jmds. Hals s.;

c)<s. + sich> sich um etw. herumschlingen, winden: Efeu schlingt sich um den Baumstamm.



2.in etw. flechten: Bänder ins Haar s.


3.durch Umeinanderwinden u. Verknüpfen (der Enden einer Schnur, eines Bandes o. Ä.) herstellen: einen Knoten s.


4.umeinanderwinden u. verknüpfen: die Enden eines Seils zu einem Knoten s.


2schlịn|gen <st. V.; hat> [mhd. (ver)slinden, ahd. (far)slintan, im Frühnhd. mit 1↑ schlingen lautlich zusammengefallen, H. u., viell. eigtl. = gleiten lassen]: ([gierig], hastig,) ohne [viel] zu kauen, essen, das Essen herunterschlucken: er schlang seine Suppe in großer Hast; <auch ohne Akk.-Obj.:> er kaut nicht, er schlingt nur.
schlingen  

[st. V.; hat] [mhd. slingen, ahd. slingan= hin und her ziehend schwingen; winden, flechten, auch: sich winden, kriechen, schleichen]: 1. a) um etw. winden od. legen [u. die Enden verknüpfen od. umeinander legen]: einen Schal um den Hals s.; b) (Arme, Hände) fest um jmdn., etw. legen: die Arme um jmdn., um jmds. Hals s.; c) [s. + sich] sich um etw. herumschlingen, winden: Efeu schlingt sich um den Baumstamm. 2. in etw. flechten: Bänder ins Haar s. 3. durch Umeinanderwinden u. Verknüpfen (der Enden einer Schnur, eines Bandes o.Ä.) herstellen: einen Knoten s. 4. umeinander winden u. verknüpfen: die Enden eines Seils zu einem Knoten s.
schlingen  

v.
<V.t. 221; hat> kreisförmig od. in Windungen legen; (ver)flechten, lose (ver)knüpfen; sich ein Band durchs Haar ~; eine Schnur, ein Band um etwas ~; die Pflanzen ~ sich um den Baum, um die Laube; die Arme um jmdn., um jmds. Hals ~ jmdn. umarmen; die Schlange schlingt sich um ihr Opfer [<mhd. slingen <ahd. slingan „hin u. her schwingen; winden, flechten“, zu idg. *slenk- „sich winden“]
['schlin·gen1]
[schlinge, schlingst, schlingt, schlingen, schlang, schlangst, schlangen, schlangt, schlingest, schlinget, schlänge, schlängest, schlängen, schlänget, schling, geschlungen, schlingend]

v.
<V.i. 221; hat> schlucken; gierig essen [<mhd. (ver)slinden <ahd. (fer)slintan, got. (fra)slindan „verschlingen“, eigtl. „hinuntergleiten lassen“; zu idg. *slendh- „gleiten“]
['schlin·gen2]
[schlinge, schlingst, schlingt, schlingen, schlang, schlangst, schlangen, schlangt, schlingest, schlinget, schlänge, schlängest, schlängen, schlänget, schling, geschlungen, schlingend]