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Schlot  

Schlot, der; -[e]s, -e, seltener: Schlöte [mhd., ahd. slāt, viell. zu mhd. slāte = Schilfrohr, also viell. eigtl. = hohler Halm]:

1.(landsch.) Fabrikschornstein, Schornstein eines Dampfschiffs: aus den -en der Fabriken steigt schwarzer Qualm; er raucht, qualmt wie ein S. (ugs.; ist ein starker Raucher).


2.(Geol.) (meist senkrecht aufsteigender) Schacht in der Erdkruste, durch den bei der Vulkantätigkeit Gase u. Magma aus dem Erdinnern an die Oberfläche gelangen.


3. (Geol.) Doline in Karstgebieten.


4.(ugs. abwertend) a)leichtsinniger, unzuverlässiger o. ä. Mann, Nichtsnutz;

b)unangenehmer Bursche, Kerl.

schlot  

Schlot, der; -[e]s, Plur. -e, seltener Schlöte (ugs. auch für Nichtsnutz; unangenehmer Mensch)schlọt|tern; ich schlottere
Schlot  

Schornstein; (österr.): Rauchfang; (landsch., bes. südd., schweiz.): Kamin; (landsch., bes. ostmd.): Esse; (ostmd.): Feueresse.
[Schlot]
[Schlotes, Schlots, Schlote, Schloten]
Schlot  

Schlot, der; -[e]s, -e, seltener: Schlöte [mhd., ahd. slāt, viell. zu mhd. slāte = Schilfrohr, also viell. eigtl. = hohler Halm]:

1.(landsch.) Fabrikschornstein, Schornstein eines Dampfschiffs: aus den -en der Fabriken steigt schwarzer Qualm; er raucht, qualmt wie ein S. (ugs.; ist ein starker Raucher).


2.(Geol.) (meist senkrecht aufsteigender) Schacht in der Erdkruste, durch den bei der Vulkantätigkeit Gase u. Magma aus dem Erdinnern an die Oberfläche gelangen.


3. (Geol.) Doline in Karstgebieten.


4.(ugs. abwertend)
a)leichtsinniger, unzuverlässiger o. ä. Mann, Nichtsnutz;

b)unangenehmer Bursche, Kerl.

Schlot  

n.
<m. 1> = Schornstein; <fig.; umg.> leichtsinniger, oberflächl. Mensch; <auch> unangenehmer Kerl; rauchen wie ein ~ sehr viel rauchen(Zigaretten, Zigarren); [<ahd. slat „Rauchfang, Kamin, Ofenloch“; evtl. Zusammenhang mit mhd. slate „Schilfrohr“ (dann wäre der Rauchfang mit dem Rohrhalm verglichen worden)]
[Schlot]
[Schlotes, Schlots, Schlote, Schloten]