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schlucken  

Schlụ|cken, der; -s: Schluckauf.schlụ|cken <sw. V.; hat> [mhd. slucken, Intensivbildung zu einem Verb mit der Bed. »hinunterschlingen«, wohl lautm.]:

1.a)durch reflexartige zusammenziehende Bewegung der Zungen- u. Halsmuskeln vom Mund in die Speiseröhre u. den Magen gelangen lassen: beim Schwimmen versehentlich Wasser s.; die Tabletten soll man [unzerkaut] mit etwas Flüssigkeit s.;

b)Zungen- u. Halsmuskeln wie beim Schlucken von etw. bewegen, betätigen: eine Angina haben und kaum, nicht s. können.



2.(salopp) (etw. Alkoholisches) trinken: zwei Flaschen Bier täglich s.; hast du was zu s.?


3. (ugs.) ([schädliche] Stoffe) durch Mund od. Nase in den Körper aufnehmen: viel Staub s. [müssen].


4.(ugs. abwertend) seinem Besitz, seiner Sphäre einverleiben; in seinen Besitz, in seine Gewalt bringen: ein Gebiet s.; ein Konzern schluckt die kleineren Betriebe.


5.(ugs.) a)etw. Unangenehmes widerwillig, aber ohne Widerrede hinnehmen: einen Tadel, eine Benachteiligung s. [müssen];

b)ohne Anzweiflung hinnehmen, glauben: eine Entschuldigung, Ausrede s.; sie schien die Geschichte zu s.;

c)Mühe haben, etw. innerlich zu verarbeiten, mit etw. fertig zu werden: an etw. s.; an dieser Niederlage hatte er [ganz schön] zu s.



6.(ugs.) a)etw. in sich aufnehmen u. verschwinden lassen: der Boden schluckt viel Wasser; die Fabriktore schlucken die Massen der Arbeiter; dunkle Farben schlucken (absorbieren) viel Licht; der Teppich schluckt (dämpft) den Schall;

b)verbrauchen, verschlingen: der Motor, der Wagen schluckt viel [Benzin], bis zu 20 Liter auf 100 km; ein großer Teil des Spendenaufkommens wird von der Verwaltung geschluckt; <auch o. Akk.-Obj.:> das Auto schluckt kräftig.

schlucken  

Schlụ|cken, der; -s (Schluckauf)schlụ|cken
schlucken  


1. einnehmen, hinunterschlucken, hinunterwürgen, trinken, verschlucken, [zu sich] nehmen; (ugs.): einschmeißen, [he]runterschlucken, herunterwürgen; (landsch.): hinterschlucken.

2. sich abfinden, akzeptieren, ausgesetzt sein, aushalten, ausstehen, sich bieten lassen, einstecken, erdulden, ertragen, hinnehmen, in Kauf nehmen, über sich ergehen lassen, verkraften; (ugs.): sich gefallen lassen, herunterschlucken, herunterwürgen, hinunterschlucken, Ja und Amen sagen, mitmachen, wegstecken.

[schlucken]
[schlucke, schluckst, schluckt, schluckte, schlucktest, schluckten, schlucktet, schluckest, schlucket, schluck, geschluckt, schluckend]
schlucken  

Schlụ|cken, der; -s: Schluckauf.schlụ|cken <sw. V.; hat> [mhd. slucken, Intensivbildung zu einem Verb mit der Bed. »hinunterschlingen«, wohl lautm.]:

1.
a)durch reflexartige zusammenziehende Bewegung der Zungen- u. Halsmuskeln vom Mund in die Speiseröhre u. den Magen gelangen lassen: beim Schwimmen versehentlich Wasser s.; die Tabletten soll man [unzerkaut] mit etwas Flüssigkeit s.;

b)Zungen- u. Halsmuskeln wie beim Schlucken von etw. bewegen, betätigen: eine Angina haben und kaum, nicht s. können.



2.(salopp) (etw. Alkoholisches) trinken: zwei Flaschen Bier täglich s.; hast du was zu s.?


3. (ugs.) ([schädliche] Stoffe) durch Mund od. Nase in den Körper aufnehmen: viel Staub s. [müssen].


4.(ugs. abwertend) seinem Besitz, seiner Sphäre einverleiben; in seinen Besitz, in seine Gewalt bringen: ein Gebiet s.; ein Konzern schluckt die kleineren Betriebe.


5.(ugs.)
a)etw. Unangenehmes widerwillig, aber ohne Widerrede hinnehmen: einen Tadel, eine Benachteiligung s. [müssen];

b)ohne Anzweiflung hinnehmen, glauben: eine Entschuldigung, Ausrede s.; sie schien die Geschichte zu s.;

c)Mühe haben, etw. innerlich zu verarbeiten, mit etw. fertig zu werden: an etw. s.; an dieser Niederlage hatte er [ganz schön] zu s.



6.(ugs.)
a)etw. in sich aufnehmen u. verschwinden lassen: der Boden schluckt viel Wasser; die Fabriktore schlucken die Massen der Arbeiter; dunkle Farben schlucken (absorbieren) viel Licht; der Teppich schluckt (dämpft) den Schall;

b)verbrauchen, verschlingen: der Motor, der Wagen schluckt viel [Benzin], bis zu 20 Liter auf 100 km; ein großer Teil des Spendenaufkommens wird von der Verwaltung geschluckt; <auch o. Akk.-Obj.:> das Auto schluckt kräftig.

schlucken  

[sw. V.; hat] [mhd. slucken, Intensivbildung zu einem Verb mit der Bed. ?hinunterschlingen?, wohl lautm.]: 1. a) durch reflexartige zusammenziehende Bewegung der Zungen- u. Halsmuskeln vom Mund in die Speiseröhre u. den Magen gelangen lassen: beim Schwimmen versehentlich Wasser s.; die Tabletten soll man [unzerkaut] mit etwas Flüssigkeit s.; b) Zungen- u. Halsmuskeln wie beim Schlucken (1 a) von etw. bewegen, betätigen: eine Angina haben und kaum, nicht s. können. 2. (salopp) (etw. Alkoholisches) trinken: zwei Flaschen Bier täglich s.; hast du was zu s.? 3. (ugs.) ([schädliche] Stoffe) durch Mund od. Nase in den Körper aufnehmen: viel Staub s. [müssen]. 4. (ugs. abwertend) seinem Besitz, seiner Sphäre einverleiben; in seinen Besitz, in seine Gewalt bringen: ein Gebiet s.; ein Konzern schluckt die kleineren Betriebe. 5. (ugs.) a) etw. Unangenehmes widerwillig, aber ohne Widerrede hinnehmen: einen Tadel, eine Benachteiligung s. [müssen]; b) ohne Anzweiflung hinnehmen, glauben: eine Entschuldigung, Ausrede s.; sie schien die Geschichte zu s.; c) Mühe haben, etw. innerlich zu verarbeiten, mit etw. fertig zu werden: an etw. s.; an dieser Niederlage hatte er [ganz schön] zu s. 6. (ugs.) a) etw. in sich aufnehmen u. verschwinden lassen: der Boden schluckt viel Wasser; die Fabriktore schlucken die Massen der Arbeiter; der Teppich schluckt (dämpft) den Schall; dunkle Farben schlucken (absorbieren) viel Licht; b) verbrauchen, verschlingen: der Motor, der Wagen schluckt viel [Benzin], bis zu 20 Liter auf 100 km; ein großer Teil des Spendenaufkommens wird von der Verwaltung geschluckt; [auch o. Akk.-Obj.:] das Auto schluckt kräftig.
schlucken  

v.
<-k·k-> 'Schlu·cken <m. 4; unz.> = Schluckauf; den ~ haben [schlucken; nach dem damit verbundenen glucksenden Geräusch]
['Schlucken]
[Schlucke, Schluckst, Schluckt, Schlucken, Schluckte, Schlucktest, Schluckten, Schlucktet, Schluckest, Schlucket, Schluck, geSchluckt, Schluckend]v.
<-k·k-> 'schlu·cken <V.; hat>
1 <V.t.> aus dem Mund in den Magen bringen; schweigend hinnehmen (Beleidigung, Zurechtweisung); der große Betrieb hat mehrere kleine geschluckt <fig.> mit sich vereinigt; das neue Haus hat all unser Geld geschluckt wir haben alles G. dafür ausgeben müssen; eine Pille ~; Staub ~ <fig.> einatmen; Wasser ~ (beim Schwimmen, Ertrinken); vieles ~ müssen <fig.> sich vieles gefallen lassen müssen;
2 <V.i.> die Schluckbewegung ausführen; ich musste erst dreimal ~ vor Überraschung, bevor ich darauf antworten konnte <fig.; umg.> ich musste mich erst fassen; Schmerzen beim Schlucken haben [<mhd. slucken „schlingen, schlucken; schluchzen“ <ahd. *sluckon; zu lautmalendem idg. *(s)slug-, neben *(s)leug- „schlucken“]
['schlucken]
[schlucke, schluckst, schluckt, schlucken, schluckte, schlucktest, schluckten, schlucktet, schluckest, schlucket, schluck, geschluckt, schluckend]