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schmeißen  

1schmei|ßen <st. V.; hat> [mhd. smīʒen = (be)streichen, (be)schmieren; schlagen, ahd. in bismīʒan = beschmieren, bestreichen, besudeln, H. u.] (ugs.):

1.a) irgendwohin werfen, (2 a), schleudern: ein Glas an die Wand s.; [jmdm.] einen Stein ins Fenster s.; alles auf einen Haufen s.; etw. in den Papierkorb s.; die Tür [ins Schloss] s. (heftig zuschlagen); jmdn. aus dem Zimmer s. (hinausweisen 1 ); etw. zu Dumpingpreisen auf den Markt s. (in den Handel bringen);

b)mit etw. werfen: mit Steinen s.; die Demonstranten schmissen mit Tomaten; mit Geld um sich s. (viel ausgeben, verschenken);

c)<s. + sich> sich irgendwohin werfen (2 b) : sich weinend aufs Bett s.; er schmiss (stürzte) sich auf seinen Gegner; sich vor einen Zug s. (sich in selbstmörderischer Absicht von einem Zug überrollen lassen);

d)(bes. eine Ausbildung o. Ä.) aus einem Gefühl starker Unlust o. Ä. heraus abbrechen, aufgeben; hinwerfen (3 b) : das Studium s.; sie hat die Therapie geschmissen;

e)<s. + sich> sich (mit etw.) bekleiden, kleiden: zur Feier des Tages hat er sich in seinen Smoking geschmissen;

f)skizzieren, hinwerfen (3 c) : eine Karikatur aufs Blatt s.



2.ausgeben, spendieren: eine Lage, Runde [Bier] s.


3.mit etw. geschickt fertig werden; etw. umsichtig u. sicher durchführen, bewältigen: wir werden die Sache schon s.


4.(Theater, Ferns. Jargon) [durch Ungeschick, Versagen o. Ä.] verderben, misslingen lassen: die Vorstellung s.


2schmei|ßen <sw. V.; hat> [mhd. smeiʒen, Vergröberung der Grundbed. von 1↑ schmeißen ] (Jägerspr.): (von Greifvögeln) Kot ausscheiden, sich entleeren.
schmeißen  

schmei|ßen (ugs. für werfen; auch für aufgeben; misslingen lassen); du schmeißt; du schmissest, er/sie schmiss; geschmissen; schmeiß[e]!

schmei|ßen (Jägerspr. Kot auswerfen); der Habicht schmeißt, schmeißte, hat geschmeißt
schmeißen  


1. a) schmettern (1 a).

b) abbrechen, aufgeben, aufhören, einstellen; (ugs.): an den Nagel hängen, aufstecken, aussteigen, das Handtuch werfen, [den Kram] hinschmeißen, stecken; (salopp): hinhauen.

c) sich anziehen, sich [be]kleiden, überstreifen, überwerfen, überziehen; (landsch. salopp): anpellen.

d) skizzieren; (geh.): aufs Papier werfen; (ugs.): hinwerfen.

2. ausgeben, bezahlen; (ugs.): klarmachen, spendieren, zahlen.

3. auf die Beine stellen, bewältigen, erreichen, fertigbekommen, fertigbringen, fertig werden, meistern, schaffen, unter Dach und Fach bringen, zustande/zuwege bringen; (ugs.): auf die Reihe bringen/kriegen, deichseln, fertigkriegen, geregelt kriegen, hinbekommen, hinbringen, hinkriegen, managen, packen, über die Bühne bringen; (salopp): schaukeln; (bes. Jugendspr., salopp): bringen; (ugs. abwertend): drehen.

[schmeißen]
[schmeiße, schmeißt, schmiss, schmiß, schmissest, schmisst, schmißt, schmissen, schmeißest, schmeißet, schmisse, schmisset, schmeiß, geschmissen, geschmißen, schmeißend, schmeissen]
schmeißen  

1schmei|ßen <st. V.; hat> [mhd. smīʒen = (be)streichen, (be)schmieren; schlagen, ahd. in bismīʒan = beschmieren, bestreichen, besudeln, H. u.] (ugs.):

1.
a) irgendwohin werfen, (2 a)schleudern: ein Glas an die Wand s.; [jmdm.] einen Stein ins Fenster s.; alles auf einen Haufen s.; etw. in den Papierkorb s.; die Tür [ins Schloss] s. (heftig zuschlagen); jmdn. aus dem Zimmer s. (hinausweisen 1); etw. zu Dumpingpreisen auf den Markt s. (in den Handel bringen);

b)mit etw. werfen: mit Steinen s.; die Demonstranten schmissen mit Tomaten; mit Geld um sich s. (viel ausgeben, verschenken);

c)<s. + sich> sich irgendwohin werfen (2 b): sich weinend aufs Bett s.; er schmiss (stürzte) sich auf seinen Gegner; sich vor einen Zug s. (sich in selbstmörderischer Absicht von einem Zug überrollen lassen);

d)(bes. eine Ausbildung o. Ä.) aus einem Gefühl starker Unlust o. Ä. heraus abbrechen, aufgeben; hinwerfen (3 b): das Studium s.; sie hat die Therapie geschmissen;

e)<s. + sich> sich (mit etw.) bekleiden, kleiden: zur Feier des Tages hat er sich in seinen Smoking geschmissen;

f)skizzieren, hinwerfen (3 c): eine Karikatur aufs Blatt s.



2.ausgeben, spendieren: eine Lage, Runde [Bier] s.


3.mit etw. geschickt fertig werden; etw. umsichtig u. sicher durchführen, bewältigen: wir werden die Sache schon s.


4.(Theater, Ferns. Jargon) [durch Ungeschick, Versagen o. Ä.] verderben, misslingen lassen: die Vorstellung s.


2schmei|ßen <sw. V.; hat> [mhd. smeiʒen, Vergröberung der Grundbed. von 1↑ schmeißen] (Jägerspr.): (von Greifvögeln) Kot ausscheiden, sich entleeren.
schmeißen  

[sw. V.; hat] [mhd. , Vergröberung der Grundbed. von 1schmeißen] (Jägerspr.): (von Greifvögeln) Kot ausscheiden, sich entleeren.
schmeißen  

v.
1 <V.t. 222; hat; umg.> werfen, schleudern; wir werden den Laden schon ~ wir werden die Sache schon in Ordnung bringen; eine Runde ~ eine Runde bezahlen, stiften, spendieren [vielleicht, weil man das Geld dazu auf den Tisch schmeißt]; eine Sache ~ mit einer Sache fertig werden, eine Situation meistern [vielleicht, weil man einen Gegner, den man besiegt, auf den Boden wirft]; eine Vorstellung ~ <Theat.> den Erfolg einer Vorstellung (durch Versagen, Fehler) zunichte machen; das Mädchen schmiß/ schmiss sich ihm an den Hals <fig.> drängte sich ihm auf; einen Gegenstand auf den Boden, in eine Ecke ~ (aus Zorn); jmdm. Geld in den Rachen ~ nutzlos zukommen lassen, sinnlos an jmdn. vergeuden; ich hätte ihm sein Geld am liebsten vor die Füße geschmissen wütend zurückgegeben;
2 <V.i.; schwach konjugiert; hat; Jägerspr.> Raubvögel ~ scheiden Kot aus, entleeren sich; [<mhd. smizen „streichen, schmieren; schlagen“ <ahd. (bi)smizan „beflecken“, engl. smite „schlagen“, got. bismeitan „bestreichen“, gasmeitan „aufstreichen“, Grundbedeutung „streichen“; zu idg. *smeid-; zu *sme(i) „schmieren, darüberstreichen“; vermutl. verwandt mit Schminke, schmeicheln]
['schmei·ßen]
[schmeiße, schmeißt, schmeißen, schmiss, schmiß, schmissest, schmisst, schmißt, schmissen, schmeißest, schmeißet, schmisse, schmisset, schmeiß, geschmissen, geschmißen, schmeißend]